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Marcos trifft sich drei Tage lang mit Anhängern der Otra in Puebla

La Jornada vom 13.08.2006
übersetzt von Dana

  La Jornada de Oriente. Montag 14 August, 2006
http://www.lajornadadeoriente.com.mx/2006/08/14/puebla/pue206.php

[Zusammenfassung]

Puebla, 12. August. Subcomandante Marcos und andere Angehörige der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) trafen am letzten Freitag in Puebla ein. Die Ankunft von Delegado Zero erfolgte unter höchster Diskretion. Marcos wurde in ein Haus im Viertel Villa Olímpica untergebracht. Die Sprecher der Anderen Kampagne erklärten am Freitag, sie besäßen keine ausreichenden Information um eine öffentliche Erklärung über seine Aufenthalt in Puebla zu geben.
Die Delegation, die den Subcomandante begleitet, bildete ein Konvoi von fünf Fahrzeugen, die von einer Streife der Präventiven Bundespolizei eskortiert wurde. Reporter und Korrespondenten der Presse aus der Hauptstadt von Puebla, umgaben das Haus in dem er wohnte von Freitag bis Samstag Abend. Sie bekamen den Subcomandante aber nur zu sehen, als dieser aus dem Gebäude herauskam, um in ein Geländewagen zu steigen, der ihn zu einem anderen Haus in nächster Nachbarschaft fuhr.

Am Samstag Abend informierte Eduardo Almeida, vom Menschenrechtsnetzwerk Cuali Nemilistli, dass Marcos sich mit Vertretern von Organisationen der Anderen Kampagne und Akademikern aus Puebla, Hidalgo, Morelos, Veracruz und Oaxaca treffen würde.
Auf die ausdrückliche Fragen hin erklärte Almeida, dass bei dem geschlossenen Dialog auch die postelektorale Krise in Mexiko zur Sprache gekommen sei, wobei jedoch auch die Tatsache hervorgehoben wurde, dass "lediglich 14 % der Bevölkerung" mit dem Wahlprozess unzufrieden sind, und die Wahlen von der bisher höchsten Stimmenthaltung in der Geschichte Mexikos gekennzeichnet waren.
Der Sprecher fügte hinzu, dass auch andere Themen behandelt worden wären, wie der soziale und politische Konflikt in Oaxaca, die Lage in San Salvador Atenco, die Zusetzungen, die viele Organisationen, die zur Anderen Kampagne gehören erlitten haben, sowie der weitere Kurs der Bewegung.


Subcomandante Marcos in Puebla:
"Mexiko ist die Geisel einer politischen Elite."
Jorge Machuca, Milenio. 12. August 2006
http://www.milenio.com/puebla/milenio/notaanterior.asp?id=653332

Mexiko wird von einer politischen Elite als Geisel gehalten, denen nicht nur jegliche Repräsentativität fehlt, sondern die sich auch um das Land wie um eine Beute streiten, versicherte gestern Subcomandante Marcos in Puebla, wo er sich aufhält um mehrere geschlossene Treffen mit Sympathisanten aus Puebla, Oaxaca und Veracruz abzuhalten. Dabei soll beraten werden, wie auf die Regierung Druck ausgeübt werden kann um die gefangenen Campesinos zu befreien, die im letzten Mai in San Salvador Atenco, Bundesstaat México, verhaftet worden sind.
Von Tlaxcala aus kommend, bewacht von Agenten der Präventiven Bundespolizei und der Regierung, traf der Anführer der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung am Freitag Nachmittag in Puebla ein, sechs Monate nach seinem letzten Besuch im Rahmen der "Anderen Kampagne". Seine Ankunft wurde vertraulich behandelt, ebenso wie die Versammlungen, die den ganzen Tag lang in zwei Häuser des Viertels Villa Olímpica, Bezirk Cuautlancingo, stattfanden. Marcos vermied es den Pressevertretern irgendwelche Erklärungen abzugeben, die fast 10 Stunden lang vor den Gebäuden in denen er wohnte und sich mit Nichtregierungsorganisationen und Akademikern traf, auf ihn warteten.
Gestern gegen 12:50 Uhr verließ Delegado Zero das Haus, in dem er untergebracht wurde, um in ein Geländewagen mit chiapanekischen Autokennzeichen zu steigen. Dies loste ein Tumult unter den Fotografen, Kameramännern und Reportern aus, die ihm in den erfolglosen Versuch folgten, eine Aussage des Rebellen zu erhalten. Dieser fuhr jedoch nur fünf Straßenblocks weiter, um ein anderes Haus im gleichen Viertel zu betreten.

Nach einer sechsstündigen Versammlung mit Unterstützern, schickte Marcos Eduardo Almeida, Sprecher des Menschenrechtsnetwerkes Cuali Nemilistli, um sich um die Medien zu kümmern. Dieser kommentierte, dass der Neozapatismus nicht danach strebte sich durch den elektoralen Weg an der Politik zu beteiligen, sondern danach zu einer organisatorische Alternative für die Menschen zu werden, die das Vertrauen in die politischen Parteien verloren haben.
Als er das Haus gegen 19:40 Uhr verließ, vermied es der EZLN Anführer erneut den Medien irgendwelche Erklärungen zu geben, ließ sich aber kurz hinter dem Zaungitter eines Hauses ablichten und scherzte: "Das ist das Foto für wenn sie mich nach Almoloya bringen". Danach zog er sich in die Wohnung zurück, in die er übernachtete. Inoffiziellen Quellen zufolge, soll er heute die Rückreise nach Atenco antreten.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/2006/08/13/023n3pol.php 
 

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