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Klarstellung zum Angriff in La Culebra

Denuncia vom 19.08.2002
übersetzt von Dana

  Von: Enlace Civil, A.C. enlacecivil-AT-laneta.org
Montag, 19. August 2002

Autonomer Bezirk Ricardo Flores Magón

An die nationale und internationale Presse
An die nationale und internationale Zivilgesellschaft
An die Menschenrechtszentren

Brüder und Schwestern,

Erneut erheben wir unsere Stimme um die falschen Informationen zu klären, die einige Medien verbreiten, und die nur dazu beitragen die Lügen und Rechtfertigungen für die schlechte Regierung zu füttern, um die Bundesarmee und die Öffentliche Sicherheit und die Gerichtspolizei in unsere Gemeinden in Widerstand eindringen zu lassen. Das alles ist Teil der Strategie der schlechten Regierung um die EZLN zu diskreditieren, um unsere Gemeinden aus dem Montes Azules Reservat vertreiben zu können.

Als Antwort auf die Vorfälle, die sich am 31. Juli ereignet haben − als 40 Paramilitärs aus der Gemeinde von San Antonio Escobar im Ejido La Culebra 7 EZLN Unterstützungsbasen angriffen, die eine autonome Gemeindeschule bauten − haben einige Medien den Sachverhalt so geschildert, als ob die EZLN Unterstützungsbasen die Gemeinde von San Antonio Escobar angegriffen hätten. Deshalb wies der Autonome Bezirk in einem Kommunique am 5. August den falschen Bericht zurück, genauso wie die Behauptung, dass es sich um ein Landkonflikt handeln würde, da zwischen den Einwohnern der Gemeinden, die an dem Ejido La Culebra angrenzen, trotz ihrer Differenzen, Einvernehmen, Ruhe und Respekt herrschen

Unsere Compañeros wurden von 40 Paramilitärs in ihrem eigenen Zuhause angegriffen, aber die Reaktion des Autonomen Bezirkes war nicht Rache. Wir bestreiten erneut, dass die Vertreibung der Familien aus San Antonio Escobar provoziert wurde, noch hat es irgendwelche Drohungen seitens der EZLN Unterstützungsbasen oder der Autoritäten dieses Autonomen Bezirkes gegeben. Die Familien aus den Ejido San Antonio Escobar verließen ihre Häuser aus Furcht vor dem, was die paramilitärischen Anführer organisiert hatten. Nach einigen Tagen kehrten alle Familien, außer den vier Familien der paramilitärischen Anführer der Gemeinde, zu ihre Häuser und Felder zurück, ohne irgendwelche Probleme mit den Unterstützungsbasen dieses Autonomen Bezirkes gehabt zu haben, bis diese Schiesserei ausgebrochen ist.

Am 17. August gab es in den Medien wieder ein Bericht darüber, dass eine Gruppe, "vermutlich von der EZLN", Teresa López Pérez aus San Antonio Escobar mit einer Schusswaffe verwundet hätten. In Antwort auf diesen Bericht, schickte der Autonome Rat dieses Bezirkes ein Komitee um die Vorfälle zu untersuchen. Es waren die Einwohner dieser Gemeinde selbst, die ihnen sagten, dass dies nicht wahr sei, dass Teresa López Pérez auf ihr Feld ging und versehentlich auf ein Grenzpfahl trat, und deshalb zum Krankenhaus in Ocosingo gebracht werden musste

Dieser Bericht, wie viele andere die in der letzten Zeit erschienen sind, ist ein Versuch um die Öffentlichkeit zu verwirren. Sie schaffen ein Klima, das eine Intervention der Bundes- und Staatsregierungen in unsere Gemeinden rechtfertigen soll. Aufgrund dessen bitten wir:

- die nationale und internationale Zivilgesellschaft, die Lügen die verbreitet werden nicht zu glauben, und weiterhin gegen die Versuche unsere Gemeinden zu vertreiben zu mobilisieren.

- die Medien, echte Informationen zu suchen und zu verbreiten, und sich nicht den Lügen anzuschließen, die die Regierung vorbereitet um sie später gegen unsere Gemeinden verwenden zu können. − die Menschenrechtsorganisationen, auf das zu achten was in unsere Gemeinden passiert, und die Verletzungen die gegen unsere Völker verübt werden anzuprangern.

Währenddessen sind die führenden Paramilitärs aus San Antonio Escobar weiterhin frei: Julio Gómez López, José Gómez López, Antonio Pérez López, Sebastián Pérez Gómez, Nicolás Gómez Santís, Manual Guzmán Pérez, José Hernández Cruz, Lorenzo Pérez Cruz, Sebastián Pérez Cruz, Sebastián Pérez Cruz und Fidelino Gómez López. Sie sind diejenigen, die den Angriff in dem Ejido La Culebra und die Vertreibung der Compas aus ihren eigenen Gemeinden provoziert haben. Sie sind die gleichen Personen, die weiterhin falsche Anklagen gegen die EZLN Unterstützungsbasen dieses Autonomen Bezirkes vorbringen.

Trotz dieser neuen Kampagne der schlechten Regierung, kämpfen unsere Gemeinden weiterhin für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit.

Autonomer Rat
[Unterschriften und Siegel]

 Quelle:  
  http://www.enlacecivil.org.mx 
 

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