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Chronik der Bedrohungen und Zusetzungen gegen Menschenrechtsverteidiger des Miguel Agustin Pro Juarez Zentrums

La Jornada vom 20.10.2001
Claudia Herrera Beltran
übersetzt von Dana

  1995

17. August. David Fernandez, der Direktor des Menschenrechtszentrums Miguel Agustin Pro, erhält zwei anonyme telefonische Todesdrohungen, ein Anruf an seinen Heimanschluss, der andere per Mobiltelefon. Einige Tage zuvor war ein Interview mit Fernandez über einige Aktionen, in denen das Militär erwickelt gewesen war, veröffentlicht worden.

2. Oktober. Jose Lavanderos, ein Anwalt der an der Verteidigung vermutlicher Zapatisten beteiligt ist, erhält telefonische Todesdrohungen.

1996

13. Januar. Ein Tag vor seiner Abreise nach Washington, zu einer Audienz mit der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (ICHR) um Anliegen des Zentrums anzusprechen, erhält Rocio Culebro telefonische Todesdrohungen.

10. August. Pilar Noriega und Digna Ochoa, Mitglieder des Verteidigungsteams für verdächtigte Zapatisten, erhalten schriftliche Todesdrohungen mit der folgenden Botschaft: "Alle PRODH-Mitglieder werden sterben, insbesondere diese beide Anwältinnen."

7. Oktober. Vor ihrer Reise nach Washington zu einer ICHR Anhörung, werden Drohungen gegen Noriega und Ochoa ausgestossen.

9. Oktober. Drohungen gegen Victor Brenes, Jose Lavenderos, und Enrique Flora, Mitglieder des Verteidigungsteam für zapatistische Gefangene, und David Fernandez, Direktor des Menschenrechtszentrums.

1999

9. August. Digna Ochoa wird ausserhalb ihres Hauses entführt. Sie wird fast vier Stunden lang gefangengehalten.

3.September. Das Zentrum erhält drei bedrohliche Briefe.

8. September. Vier Briefumschläge mit Drohungen werden innerhalb des Zentrums vorgefunden.

5. Oktober. Digna Ochoa findet ihre Abwaltsbeglaubigung, die bei ihrer Entführung gestohlen worden war, in ihrer Wohnung vor..

13. Oktober. Eine anonyme Bombendrohung wird im Hauptquartier des Zentrums gefunden.

28. und 29. Oktober. In Digna Ochoas Haus wird eingebrochen. Ihr werden die Augen verbunden und sie wird einem Verhör unterzogen, in dem sie über angebliche Verbindungen des Zentrums zur EZLN, EPR und zur ERPI befragt wird. Am selben Tag finden ein Einbruch in den Büros statt, und auf einem der Pulte werden die Worte "Macht des Selbstmordes" in roter Farbe geschrieben.

17. November. Das Internationale Gerichtshof für Menschenrechte fordert die Mexikanische Regierung auf, unverzüglich alle nötigen Massnahmen zu ergreifen, um das Leben und die persönliche Sicherheit von Digna Ochoa und anderen Mitglieder des Zentrums zu gewährleisten..

2000

31. Januar. Zwei weitere anonyme Todesdrohungen werden gegen Mitglieder des Zentrums geäussert. Diese stehen im Rahmen eines Besuches der 9. Militärregion von Llano Grande, um die Fortschritte bei den Ermittlungen über die Ermordung dreier Mixteco-Indigenas, und der Vergewaltigung zweier indigener Frauen zu überprüfen. In diesen Tagen findet auch eine Anhörung über den Fall der zwei gefangenen Umweltschützer Rodolfo Montiel und Teodoro Cabrera statt.

August. Digna Ochoa reist im Interesse ihrer persönlichen Sicherheit in die Vereinigten Staaten.

25.September. Die PGR beginnt eine Untersuchung der Drohungen.

2001

März. Digna Ochoa kehrt nach Mexiko zurück.

9. Mai. Die PGR benachrichtigt das Zentrum, dass die vorgegangene Untersuchung des Falles zu den Archivakten gelegt worden ist, um wiedergeöffnet zu werden, wenn neue Beweise gefunden werden.

31.Mai. Die Mexikanische Regierung informiert die ICHR, die empfohlenen Massnahmen ergriffen zu haben, und ersucht um die Aufhebung dieser Massnahmen, da die Drohungen nicht weiter fortgesetzt worden seien. Drei Monate später wiederholt sie den Gesuch.

22. August. Das Gericht befindet, dass die Massnahmen ihren Zweck erfüllt haben, da keine Einwände gegen ihrer Aufhebung vorgebracht wurden.

19. Oktober. Digna Ochoa wird tot aufgefunden.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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