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Ehrung für Digna Ochoa

 

Neues zu Montiel und Cabrera

La Jornada vom 26.10.2001
Jim Cason and David Brooks
übersetzt von Dana

 
Ehrung von Digna Ochoa vor der mexikanischen Botschaft in den Vereinigten Staaten
Fox’ Flitterwochen in Sachen Menschenrechte ist vorbei
Freilassung von Rodolfo Montiel und Teodoro Cabrera in Washington gefordert

Ein hundert Personen demonstrierten heute vor der mexikanischen Botschaft in Washington, um gegen die Ermordung der Anwältin Digna Ochoa y Plácido zu protestieren, während mexikanische und U.S.-amerikanische Menschenrechtsverteidiger vor der Interamerikanischen Komission fpr Menschenrechte (CIDH) eine Petition für die Lösung des Falles der zwei gefangenen Umweltschützer aus Guerrero einreichten, und den Mangel an Fortschritte der Regierung von Vicente Fox Quesada auf dem Gebiet der Menschenrechte zu denunzieren.

"Dies ist das Ende der Flitterwochen für die Fox Regierung", erklärte Alejandro Queral, Repräsentant des Internationalen Programmes des Sierra Clubs, eine NGO mit mehr als 500.000 Mitglieder in den Vereinigten Staaten.

Ochoas Ermordung und die Behandlung der zwei Umweltschützer, Rodolfo Montiel und Teodoro Cabrera, sagte er, lieferten Beweise dafür wie wenig sich in Mexiko geändert hätte.

Amnesty International, einer der Organisatoren dieser Demonstration, machten auch Präsident Fox für den Mangel an Veränderung der Situation in Mexiko verantwortlich. ’’Der Präsident nähert sich seinem ersten Jahrestag, und die internationale Gemeinde hat so gut wie keine Fortschritte in der Menschenrechtslage in Mexiko bemerkt", erklärte Carmen Reed, Zuständige für Lateinamerika bei Amnesty International USA.

An diesem Morgen, reichten Sierra Club, AI und Greenpeace International, zusammen mit dem Anwalt Jorge Fernández — als Vertreter des Menschenrechtszentrums Miguel Agustin Pro (PRODH) — bei der CIDH eine Forderung hinsichtlich des Falles von Montiel und Cabrera ein. "Wir haben in Mexiko alle legalen Möglichkeiten ausgeschöpft", erklärte Fernández in einer Pressekonferenz vor dem Gebäude der Interamerikanischen Kommission.

Bei seinem Treffen mit Santiago Canton, dem ausführenden Leiter der CIDH, präsentierte Fernández Beweise der medizinischen Feststellung der Folter, die Montiel und Cabrera im Gefängnis erlitten hatten, den Bericht der Nationalen Menschenrechtskommission zu diesen Fällen, und andere Dokumente hinsichtlich der Fabrizierung der Delikte, aufgrund deren diese eingesperrt sind.

Die Petition, die heute von den Familien von Montiel und Cabrera, dem PRODH Zentrum, Greenpeace International und Sierra Club eingereicht wurde, fordert die sofortige Freilassung der zwei, Sanktionen gegen die Verantwortlichen ihrer ungerechten Haft, und den Respekt für die Menschenrechte in Mexiko.

’’Dies ist ein kritischer Augenblick für die Regierung von Vicente Fox was die Menschenrechte angeht", meinte Joy Olson, Direktorin der Arbeitsgruppe Lateinamerika (Latin America Working Group -LAWG), eine der Organisationen, die sich der Pressekonferenz vor der Interamerikanischen Kommission anschlossen.

Zusätzlich zu der Lösung der Fälle von Montiel und Cabrera, ersuchte Olson die mexikanische Regierung auch um die Freilassung von General Francisco Gallardo, der Ergreifung neuer Maßnahmen um die Menschenrechtsverteidiger zu beschützen, und der Einrichtung einer Wahrheitskommission um die Verletzungen der Menschenrechte in der Vergangenheit zu untersuchen.

Ab Abend, zündeten schwarz gekleidete Demonstranten, in Erinnerung an Digna Ochoa vor der mexikanischen Botschaft in Washington Kerzen an und legten Blumen nieder, ’’Mit ihrem Tod stürzte eine große Lüge. Diese Lüge war, dass die mexikanische Regierung sich um die Menschenrechte kümmern würde’’, erklärte Carlos Salinas, Ex-Leiter des Büros von Amnesty International in Washington, der mit Ochoa zusammengearbeitet hatte.

Der mexikanische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Juan José Bremer Martino, wird am nächsten Freitag ein Treffen mit fünf der Organisationen abhalten, die heute demonstriert haben.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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