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Pressemitteilung Öku-Büro

1.234 Unterschriften für willkürlich verhafteten Erzieher

Öku-Büro München vom 30.01.2007

  Vom 16. bis zum 20. Januar 2007 unterzeichneten 1.234 Menschen aus Deutschland einen Brief an den mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón Hinojosa. Mit diesem Brief wird um die sofortige und bedingungslose Freilassung von Felipe Sanchez Rodriguez ersucht.

Felipe Sanchez Rodriguez ist mexikanischer Staatsbürger, der von 1986 bis 1992 erst in Höhenkirchen und dann in München lebte, wo er eine Ausbildung absolvierte und anschließend in München in einem Kinderhort arbeitete.

Ein Münchner aus Oaxaca Mit einem Stipendium des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kehrte er nach Mexiko zurück. Dort errichtete er in einer Mondscheinsiedlung der Stadt Oaxaca ein Gesundheits
- und Bildungsprojekt für Kinder. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit wurde in einem persönlichen Begleitschreiben von Münchens Oberbürgermeister Ude gebeten, bei seinem Treffen mit dem mexikanischen Staatsgast diesen Brief mit den Unterschriften zu überreichen.

Der Fall Felipe Sanchez Rodriguez wird auf der Homepage des Ökumenischen Büros in München dargestellt: http://www.oeku-buero.de/mrechte/2006appell.html#2006021

Die willkürliche Verhaftung von Felipe Sanchez ist ein beispielhafter Fall dafür, wie versucht wird, soziale Konflikte militärisch zu lösen und zeigt wie sich dies auf die einzelne Bürgerin, und den einzelnen Bürger auswirkt. Diese weitere Militarisierung des öffentlichen Lebens in Mexiko, bekam mit der Übernahme des Präsidententitels durch Felipe Calderon Hinojosa den politischen Anstrich des »Law & Order*« und des »zero tolerance«.

Eine umfassendere Vorstellung, wie soziale Konflikte behandelt werden müssen vertritt die Organisation »Servicio y Asesoria para La Paz« (Serapaz). Sie hatte 2006 die Aufgabe der Mediation im Dialogprozess zwischen dem zivilgesellschaftlichen Bündnis »Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca« (APPO), der LehrerInnengewerkschaft »Sección 22 del Magisterio« und der mexikanischen Bundesregierung übernommen. Ein Leiter von Serapaz, der renommierter Menschenrechtsverteidiger, Miguel Alvarez Gandara referiert bei einer Informationsveranstaltung am 06. Februar 2007 um 19:00 Uhr im Haus der Evangelischen Jugend München, Birkerstr. 19,.über das Thema: Mexiko, Oaxaca: die Menschenrechte in Zeiten von Militarisierung und Massenverhaftungen.

Für den musikalischen Rahmen sorgen Maria Virginia und Alvaro »Chico« Vidal

Kostenbeitrag: 5.- Euro
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf der Homepage des Ökumenischen Büros:
http://www.oeku-buero.de/aktuelles/somosmas.html

Dienstag, 06.Feb. 2007, 19:00 Uhr. Haus der Evangelischen Jugend München, Birkerstr. 19 eine Gemeinschaftsveranstaltung des Ökumenischen Büros München und des Lateinamerika-Arbeitskreises des Nord Süd Forums München, in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Veranstaltungshinweis als pdf.


* Am 07.November 2006 verkündete Calderón vor der mexikanischen Handelskammer (Comce), dass in Mexiko der Respekt vor dem Gesetz, vor der Autorität verloren gegangen sei, dies bedeutet in einem bestimmten Sinn schließlich, dass der Respekt vor den Anderen, vor der Gemeinschaft, welche wir sind, die Gesellschaft in welcher wir leben, den Respekt vor dem Land, welches wir haben, verloren gegangen ist. Wir müssen schwer arbeiten um die Fähigkeit des Staates, Front gegen das Verbrechen und den Terrorismus zu machen, wieder zu erlangen«.

Er schreibt dem Verlust dieses Respekts zu, dass der Kampf gegen das Verbrechen »eine schwierige Aufgaben darstellt, wir haben ihn verloren, denn Front gegen diese Herausforderung zu machen ist in jeder Hinsicht aufwendig und deshalb wird möglicherweise für andere Wege entschieden«. Jedoch, sagte er, dass es beim Kampf gegen das Verbrechen keine andere Alternative gäbe als die Wiedererlangung und Stärkung des Fähigkeit des Staates um die Schutzrechte den Bürgern zu garantieren, obwohl die Kosten hoch wären und es nicht sofort Ergebnisse gäbe.

»Ich will ehrlich sein, nach meiner Vorstellung wird es nicht einfach, es wird nicht kurzfristig. Es wäre anmaßend sofort Ergebnisse anzubieten, es wäre eine unverzeihliche Prahlerei zu sagen, dass die Lösung einfach und in Reichweite ist. Es wird Zeit dauern, es sind Mittel notwendig und leider wird möglicherweise auch Menschenleben kosten, aber für mich gibt es keine Alternative.«
Link zu Jornada-Artikel


Oekumenisches Buero fuer Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Oficina Ecumenica por la Paz y la Justicia
Pariser Str. 13
D-81667 Muenchen
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Tel: + 49 89 4485945 Fax: + 49 89 487673
EMail: info-AT-oeku-buero.de
http://www.oeku-buero.de

 Quelle:  
  http://www.oeku-buero.de 
 

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