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Keine Entlassung von HIV-positiven Soldaten

Poonal vom 27.03.2007

  (Lima, 21. März 2007, na).- Der oberste Gerichtshof in Mexiko entschied am 27. Februar, dass mit dem HI-Virus infizierte Militärs nicht entlassen werden dürfen, da dies eine Diskriminierung darstelle. Als eines der schlagkräftigsten Argumente für das Urteil galt die Tatsache, dass die Regelungen des Militärs in Bezug auf dieses Thema die wissenschaftlichen Beweise dafür übergehen, dass mit dem HI-Virus infizierte Personen kein Risiko für die Gemeinschaft darstellen und alle Arbeiten ausführen können, für die sie ausgebildet wurden.

Diese Entscheidung ist sowohl ein Sieg für elf HIV-positive Militärs, die vor dem Gericht Hilfe gesucht hatten, als auch für Menschenrechtsorganisationen und andere Institutionen, für die eine Entlassung wegen der Infektion mit dem Virus eine diskriminierende Handlung aufgrund von Vorurteilen und Unwissen darstellt. In den vergangenen 13 Jahren wurden ungefähr 300 mexikanische Militärs aufgrund dieser Krankheit entlassen.

Die betreffenden Militärs werden jedoch nicht umgehend wieder eingestellt. Sie müssen sich zunächst einer ärztlichen Untersuchung zur Feststellung ihres Gesundheitszustands und der Fähigkeit zur Ausübung ihrer Arbeit unterziehen.

Zapatisten kündigen zweite Etappe der "anderen Kampagne" an

(Buenos Aires, 26. März 2007, púlsar-poonal).- Die so genannte andere Kampagne wird sich nach Angaben der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung ELZN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) erneut in Bewegung setzen. Die zweite Etappe der Kampagne startete bereits mit der Einrichtung internationaler Friedenscamps in Huitepec in Chiapas und auf dem Territorium der indigenen Cucapá in der Gemeinde El Mayor auf der nordmexikanischen Halbinsel Baja California. Am Sonntag (25. März) brachen 14 KommandantInnen auf, um sich im Laufe des Jahres "über das ganze Land zu verteilen".

Die KommandantInnen sowie der EZLN-Sprecher Subcomandante Marcos machten sich von verschiedenen "Caracoles", den regionalen Anlaufstellen der zapatistischen Autonomieregierung, aus auf den Weg nach San Cristóbal de las Casas. Dort nahmen sie an einer Veranstaltung mit mehr als 200 BesucherInnen teil. Am Montag (26. März) wollte die Sechste Kommission der EZLN Chiapas in Richtung Zentrum und Norden des Landes verlassen. Eine Delegation wird zusammen mit den Mitgliedern des Nationalen Indígena-Kongresses CNI (Congreso Nacional Indígena) "ein landesweites Programm zum antikapitalistischen Kampf mit den indigenen Völkern und allen ausgebeuteten Sektoren der Gesellschaft" erarbeiten.

In einem Kommuniqué erklärte EZLN-Sprecher Subcomandante Marcos, dass sich die zweite Etappe zunächst auf den Bundesstaat Chiapas konzentrieren werde, um später den Norden und das Zentrum des mexikanischen Territoriums zu erreichen. Die erste Etappe der landesweiten Kampagne hatte am 1. Januar 2006 begonnen und zog sich bis weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahres.


Quelle: poonal
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