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Protest gegen Frauenmorde (Online-Petition)

News vom 20.01.2004
übersetzt von Kirsten Einfeldt

  Liebe Freunde,

ich bin von engagierten Leuten in Mexiko gebeten worden, die Aktionen gegen die fürchterliche Serie von Frauenmorden in Ciudad Juárez zu unterstützen, was ich gern tue. Ich schicke Euch eine Information von der mehrsprachigen website der Organisation "Por Nuestras Hijas" ( http://www.geocities.com/pornuestrashijas) mit der Bitte, dort oder unter der unten angegebenen Adresse die Petition online zu unterzeichnen.

Mit herzlichen Grüßen
Harald


Deutsche Version - Kirsten Einfeldt

320 Frauen sind seit 1993 ermordet worden und mehr als 600 verschwunden. Das Klima von Gewalt und Straflosigkeit wächst, ohne dass bis zum heutigen Tag konkrete Aktionen unternommen wurden, um dieser Situation ein Ende zu bereiten", informiert "Nuestras Hijas de Regreso a Casa", eine Non-governmental Organisation (NGO) aus Ciudad Juárez.

Lasst uns unsere Stimmen vereinen: Schluss mit den Verbrechen! Schluss mit der Gleichgültigkeit!

Jede Woche verschwindet in Ciudad Juárez mindestens eine Frau, und es wird nie wieder etwas von ihr gehört, es sei denn, ihre Entführer entscheiden sich dafür, ihren leblosen und offensichtlich brutal gefolterten und ermordeten, wüst vergewaltigten und manchmal verstümmelten, manchmal verbrannten Körper verschwinden zu lassen. Es ist ein schrecklicher Schmerz für diese Gesellschaft. Gibt es nichts, was diejenigen, die etwas dagegen unternehmen könnten, dazu bewegt, aktiv zu werden?

Weder die Verzweiflung und Angst der Familien, mit der Unsicherheit leben zu müssen, ob ihre Töchter, die das Haus verlassen, auch zurückkehren werden, noch die fast 300 Morde und über 600 Vermissten lösen die Bereitwilligkeit aus, diese Taten unter Kontrolle zu bekommen.

Wir bedauern sehr, dass die Regierung von Chihuahua ihre Kräfte allein darauf konzentriert, ihre Gegner politisch − auf legitime oder illegitime Weise − zu besiegen und dass die Senatoren und Abgeordneten mehr damit beschäftigt sind, Positionen hinzuzugewinnen, als mitzuhelfen, die Lebenskonditionen der JuarenserInnen zu verbessern. Bis zum heutigen Tag sind diese Verbrechen ungestraft, und niemand sucht nach den verschwundenen Frauen... Die Morde und Entführungen gehen weiter, ohne dass es bis heute auch nur einen Verantwortlichen dafür gäbe.

Wir laden auch die Regierung Fox dazu ein, aktiv zu werden und nicht weiter zu ignorieren, dass an dieser Grenze (mit den USA, d. Übers.) etwas höchst Schwerwiegendes vor sich geht.

Wir sollten aufhören, an dieser Situation mitschuldig zu sein. Unser verzweifelter Aufruf gilt all denjenigen, deren Gewissen zumindest eine minimale Anstrengung von ihnen fordert, um den Kampf gegen den scheinbar endlosen Frauenmord zu unterstützen. Jeder einzelne von uns kann an unserer Arbeit teilnehmen.

Setzt Limits − die Gewalt in dieser Stadt scheint keine Grenzen zu kennen! Seit 1993 werden die Morde an jungen und armen Frauen in Ciudad Juárez dokumentiert... 2001 dehnte sich der Terror in die Bundeshauptstadt Chihuahua aus... Wann und wo wird er aufhören?

Die Organisationen der Kampagne "Stopp der Straflosigkeit: Nicht eine Tote mehr!" fordern den mexikanischen Staat dazu auf, die Straflosigkeit in Bezug auf die Frauenmorde in Ciudad Juárez und die Qualen der Angehörigen und aller Menschenrechtler zu beenden.

WIR SIND: 1) "Nuestras Hijas de Regreso a Casa" ("Unsere Töchter sollen nach Hause zurückkehren") ist eine Bürgerinitiative mit Sitz in Ciudad Juárez, die sich aus Familienangehörigen verschwundener Mädchen und Frauen zusammensetzt, die im Bundesstaat Chihuahua Serienmördern zum Opfer gefallen sind.

WIR FORDERN:

− die notwendige Unterstützung für die persönliche, emotionale, familiäre und soziale Stärkung der Opferangehörigen;
− dass den Familien der Opfer von Serienmördern eine juristische Orientierung und Rechtsbeistand geboten werden, um sie über ihre Rechte und relevante Rechtsschritte zu informieren, die stark von der Problematik intrafamiliärer Gewalt differieren;
− die Entwicklung juristischer und gesetzgebender Vorschläge gegen Straflosigkeit und Frauenmord, um diese der Exekutive, Legislative und Jurisdiktion sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene zu präsentieren;
− die Herbeiführung einer Lösung für Recht und öffentliche Sicherh eit in Chihuahua;
− die Information über die Verbrechen auf nationaler und internationaler Ebene sowie vor Menschenrechtsorganisationen, um den Frauenmord ein für alle Mal zu beenden.

Hilf uns und unterschreib die Petition online!
http://www.PetitionOnline.com/JUAREZ/petition.html
http://www.geocities.com/pornuestrashijas

Harald Ihmig
Beim Rauhen Hause 30
22111 Hamburg
T. 040-6518393; Fax 040-65901168
E-Mail harald AT cyberworx PUNKT de

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