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Film mit Veranstaltung der streikenden Euzkadi-Arbeiter

Veranstaltungshinweis vom 30.04.2004

  Vorführung im Kino Lichtblick, Berlin, 4.5.04
Kastanienallee 77, Berlin Prenzlauer Berg
(Tram 53, U Eberswalder Straße)
Tel.: 030 / 44 05 81 79

Nach dem Film "David gegen Goliath − Der Kampf mexikanischer Arbeiter gegen Continental" von Michael Enger wird diskutiert werden können. Welche Erfahrungen haben die Kollegen von Euzkadi in der Auseinandersetzung mit Continental gemacht? Was also kann die Antwort betrieblicher Interessenvertreter auf die internationalisierten Bedingungen im eigenen Betrieb sein? Wie kann Solidarität mit dem Kampf der Kollegen organisiert werden?

Diskussion mit:
− Jesus Torres Nuno, Generalsekretär der Gewerkschaft SNRTE von Euzkad
− Enrique Gomez Delgado, Politischer Berater der Gewerkschaft
− Cornelia Heydenreich, Germanwatch

Eine Kooperation von laborB*, Germanwatch und Kino Lichtblick

"Wir stellen die Werke regelmäßig auf den Prüfstand. Wenn sich die schlechteren Standorte nicht verbessern, wird es eng für sie."
"Jeder Standort hat es selbst in der Hand, ob er sicher ist oder nicht."
Continental Personalvorstand Sattelberger

"Es ist ganz klar, dass der Kampf der Arbeiter von Euzkadi ohne dieses kombinierten Ansatz von juristischem und politischen Kampf keine Zukunft gehabt hätte angesichts einer so mächtigen Firma wie Continental. Im Ergebnis haben wir auch zwei Jahre und zwei Monate nach der illegalen Schließung eine vereinte Gewerkschaft bewahrt. Außerdem hat diese Strategie ermöglicht, dass unser Kampf auf internationaler Ebene bekannt wurde."
Jesus Torres Nuno, Sekretär Euzkadi-Gewerkschaft

Die Frage nach gewerkschaftlicher Solidarität und Interessenvertretung stellt sich heute oftmals − verschärft − im Rahmen von internationalen Konzernnetzwerken. Continental ist ein solcher Konzern mit 12 Mrd. Euro Umsatz, weltweit 64.000 Beschäftigten, 700 Mio. EUR operativem Gewinn im letzten Jahr − und Firmensitz in Deutschland.

In diesem Film geht es um das Werk Euzkadi im mexikanischen El Salto. 1998 kaufte Continental die Reifenfabrik − sie galt als die modernste in Lateinamerika. Continental begann, das Werk umzustrukturieren, die bis dahin in der Branche geltenden Tarifverträge auszuhebeln. So sollte z.B. die Arbeitszeit von acht auf zwölf Stunden ausgedehnt werden. Der Protest der Arbeiter hatte Konsequenzen: der Konzern kündigte allen 1164 Beschäftigten im Dezember 2001 von heute auf morgen, ohne die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Die Arbeiter streiken seitdem und blockieren das Werk, um den Abtransport der Maschinen zu verhindern. Zwei Jahre sind die Arbeiter nun schon im Streik. Zwei Jahre sind ihre Familien ohne Einkommen. In ihrem Existenzkampf suchen die Streikenden Unterstützung deutscher Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschafter.

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