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Autonomer Bezirk San Manuel 5. Mai 2002

Denuncia vom 05.05.2002
übersetzt von Dana

  An die nationale und internationale Presse
An das Volk von Mexiko
An die Zivilorganisationen
An die Völker der Welt

Brüder und Schwestern, wieder einmal will die Lüge uns spalten, um die Intervention der mexikanischen Armee und der Bundespräventivpolizei zu provozieren, und kontrolliert unsere Strassen und verhört die Einwohner der Gemeinden über angebliche Entführungen, die von den Autoritäten des Autonomen Bezirkes San Manuel verübt worden sein sollen.

Am 24. April ersuchten Señor Domingo Cruz Rodas, zusammen mit seinen Neffen Manuel Cruz Jiménez und Domingo Cruz Jiménez, von der Tzajalá Ranch, die keiner Organisation angehören, Nicolás Cruz Ruis aus dem Ejido Las Tasas, von ARIC Independiente, Nicolás Perez Lorenzo, ein Lehrer aus dem Ejido Rosario Pacaya, ebenfalls von ARIC Independiente — die alle Almosen der Aufstandsbekämpfungsprogramme der Vicente Fox Regierung akzeptieren — die Mexikanische Armee und die Öffentliche Sicherheitspolizei um ihre Hilfe, um die Dörfer Francisco Villa und San Marcos übernehmen. Sie ersuchten in Ocosingo um Hilfe, wie der Autonome Bezirk am 24. April 2002 bestätigte, im Ejido Avellanal, als ein Hauptmann der Mexikanischen Armee von der Santo Tomás Militärbasis mit einer Person sprach, und sagte, es gäbe dort jetzt keine Zapatisten, weil er in den sieben Jahren seitdem er in dem Tal gewesen ist niemals irgendwelche Zapatisten gesehen hätte. Die Person mit der sich der Hauptmann unterhielt gehörte zum Ejido Avellanal, und der Hauptmann fragte ich, wo die Zapatisten die vier entführten Personen festhalten würden. Diese vier Personen, die sie uns fälschlicherweise beschuldigen entführt zu haben, sind: Domingo Cruz Rodas, Manuel Cruz Jiménez, Domingo Cruz Jiménez und Julio (Nachname unbekannt). Der Hauptmann drohte damit das Dorf Francisco Villa zu besetzen, und beschuldigte die Leute aus Avellanal Santo Tomás Land wegzunehmen. Die Person aus dem Ejido Avellanal erwiderte, das es sehr wohl Zapatisten in den Bergen gibt, und dass sie Santo Tomás kein Land weggenommen haben, da es sich um Land handelt dass wir kollektiv besitzen, und dem Ejido Avallanal gehört. Er sagte dem Hauptmann auch, dass es die Leute aus Santo Tomás wären, die seit 1994 Land besetzt halten das Avellanal gehört, da der Generalpräsident des offiziellen ARIC ihnen in diesem Jahr gesagt hatte, wenn sie mit den Zapatisten zusammenhalten, würden sie auch sie mit ihnen zusammen ausgebombt werden, und es wäre besser für sie, wenn sie zur anderen Seite wechseln würden. Der Hauptmann forderte die Autoritäten von Avellanal auf mit der Mexikanischen Armee mitzukommen, um die entführten Opfer zu befreien. Sie antworteten, dass sie nicht wüssten dass irgendjemand entführt worden wäre. Darauf drohte der Hauptmann an die Dörfer von San Marcos und Francisco Villa zu besetzen. Er stieg in einen Lastwagen mit 15 Soldaten ein, und sie fuhren nach San Marcos, wo sie eine Person befragten wo sie Domingo Cruz Rodas festhalten würden, da ihnen gesagt worden sei, er würde in diesem Dorf festgehalten werden. Der Herr dem der Hauptmann diese Frage stellte antwortete ihm, dass es nichts über etwas derartiges wüsste. Der Hauptmann bat ihn noch einmal, ihm als Freund zu sagen wo Señor Domingo sei. Als er die gleiche Antwort erhielt — der Herr wusste von nichts — fuhren die Soldaten weiter zum Militärlager Río Jordan. Als die Soldaten mit einem Major zurückkehrten, stiegen sie aus dem Lastwagen um drei Frauen zu verhören die vorbeigingen. Die Frauen antworteten ihnen, dass sie die Personen nach denen sie suchten nicht kannten. Der Major fragte sie ob sie wüssten welcher Organisation Domingo Cruz Rodas angehören würde, und ob er in dem Dorf Emiliano Zapata wäre, aber er erhielt keine Antwort, und darauf fuhren sie in das Militärlager Santo Tomás.

Am Morgen des 25. Aprils, an der Kreuzung von Santo Tomás und Tasitas, stiegen die Soldaten aus um einige Prostituierte abzusetzen, damit sie den Bus nach Ocosingo erwischen könnten. Ein Soldat ersuchte den Fahrer ihm als Freund zu sagen, wo das Entführungsopfer und die vier Personen seien, und dass niemand es herausfinden würde, wenn der Fahrer ihm das verriete. Der Fahrer sagte ihm, dass er nichts darüber wusste. Der Soldat war beharrlich, und sagte, es würde nicht schlecht für ihn sein ihm zu sagen wo er wäre. Der Fahrer antwortete er habe ihm bereits gesagt, dass er von nichts wüsste. Dann wies der Soldat den Fahrer an, den Zapatisten in Emiliano Zapata zu sagen, dass er sie auslöschen würde.

Wir möchten daran erinnern, dass es sich bei Domingo Cruz Rodas, Manuel Cruz Jiménez, Domingo Cruz Jiménez, Nicolás Cruz Ruiz, Nicolás Perez Lorenzo und Julio mit unbekanntem Nachnamen, um die Personen handelt, die uns am 4. März 2002 auseinanderbringen wollten, und eine FALSCHE Denuncia ausstellten, damit die Bundesarmee und die Öffentliche Sicherheitspolizei die neuen Dörfer ausräumen würden. Diese Personen bedrohten die Autoritäten des Autonomen Bezirkes, und sie sprachen mit Pedro Chulín, ein PRI-Abgeordneter in Ocosingo, um seine Unterstützung zu erwirken.

Diese Personen schickten auch eine Beschwerde an den Gouverneur von Chiapas Pablo Salazar Mendiguchia, um ihn zu ersuchen in den internen Angelegenheiten der Organisation der Lastwagenfahrer zu intervenieren, die in dem Tal von Ocosingo bis Nuevas Tasitas operieren. Dies ist eine Angelegenheit, die nur die Lastwagenfahrer untereinander lösen können, ohne einen Vorwand zu suchen, um die Autoritäten des Autonomen Bezirkes San Manuel und die Einwohner der Gemeinde darin zu verwickeln, die letztendlich am meisten unter den Lügen zu leiden haben werden, mit denen sie versuchen unseren Widerstand und unseren Kampf zu brechen.

Wieder einmal wird unser Wort von der Wahrheit unterstützt, nicht diesen Provokationen und Vorwände nachzugeben, deren einziges Ziel es ist unsere indigenen Brüder und Schwester zu spalten, damit wir untereinander kämpfen, und der Vernichtungskrieg niedriger Intensität an Boden gewinnen kann.

Als Antwort auf diese Provokationen haben wir beschlossen, dass wir diese Regierungsprogramme, mit denen sie unseren Widerstand zerstören werden — Häuser, Ausbildung, Vieh und Unterstützung — von jenen die uns mit Lügen spalten wollen nicht akzeptieren werden.

Der Autonome Bezirk San Manuel erklärt, dass WIR NIEMANDEN ENTFÜHRT HABEN, und macht die mexikanische Bundesarmee und die Öffentliche Sicherheitspolizei für jede Intervention verantwortlich, die aufgrund der Lügen die verbreitet werden, in unsere Dörfer stattfinden könnte.

Der Autonome Bezirk San Manuel möchte auch den Standort melden, an dem die MIRA Paramilitärs sich in diesem Tal treffen: es ist die zweisprachige Guadalupe Victoria Grundschule, Nr. 07dpd2998b, in dem Ejido La Trinidad. Sie fälschen auch die Unterschriften von Personen und die Gemeindesiegel dieses Zentrums, um FALSCHE Denuncias und Beschwerden gegen dieses Autonome Bezirk herzustellen und erniedrigende Regierungsunterstützung zu erhalten.

Autonomer Bezirk San Manuel

Der Widerstand wird weitergehen bis die Vereinbarungen von San Andrés Sakamanchen de los Pobres erfüllt sein werden.

Von Enlace Civil: enlacecivil-at-laneta.apc.org

 Quelle:  
  http://www.enlacecivil.org.mx 
 

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