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Zur Indymedia-Mail von heute und Buchankündigung

News vom 09.01.2005

  Hallo zusammen

ein Kommentar zum Ergänzungstext auf der Indymedia-Seite: Wie einem im Frühjahr erscheinenden Buch (erste Ankündigung am Ende diese Mail) recht detailliert zu entnehmen sein wird, sind die Zapatistas gar nicht so hinter dem Mond wie der Kommentar von "fliegen" auf Indymedia vielleicht suggeriert. Biolandbau einschließlich die Vermittlung entsprechender Kenntnisse durch Promotores steht bei den Zapa’s ganz oben auf der Agenda. Dass sich nicht alles gleich bis zur letzten Ansiedlung rumspricht, liegt in der Natur der Sache, aber ganz sicher sind die Zapatistas nicht auf Nachhilfeuntrerricht von den Neolacandones angewiesen.

MOSCAMED, das Programm zur Bekämpfung der mediterranen Fruchtfliege stinkt auch zahlreiche Landwirte in Guatemala an, wie nachstehend reinkopierter Poonal-Meldung aus dem Jahr 2003 belegt. Auch Fijate 313 (vom 30.06.2004) berichtet − gut belegt − über die schädlichen Nebenwirkungen des MOSCAMED-Programms und im UPDATE Volume 14 No. 2 (31.Januar 2002) der Guatemala Human Rights Commission, einer in Washington DC ansässigen NGO, wir auf den Verlust von schätzungsweise 10 Millionen Bienen in Guatemala in den Jahren 1998-2001 hingewiesen.

Peter


Poonal Nr. 582
Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen vom 22. Juli 2003

GUATEMALA

Kleinbauern protestieren gegen Pflanzenschutzprogramm (Petén, 16. Juli 2003, cerigua-poonal).- Gruppen von Kleinbauern, die ihre Pflanzungen von den Maßnahmen im Rahmen des Nationalen Programms gegen Ungeziefer (Moscamed) bedroht sehen, erreichten mit ihrem Protestaktionen, dass der so genannte Quarantäneposten in Chincila im Landkreis San Luis, Department Peten, vorübergehend geschlossen wird, wie der Korrespondent von Radio Ut’ankaj, rancisco Guzmán, berichtete.

Guzman gab an, dass etwa 100 aufgebrachte Landarbeiter, bewaffnet mit Knüppeln und Macheten, den Quarantäneposten von Moscamed in Chincila aufgesucht hätten. Nachdem sie die Schließung der Kontrollstelle von Moscamed gefordert hätten, hätten sie begonnen, die Angestellten der Einrichtung mit Steinen zu bewerfen und deren Fahrzeuge zu beschädigen.

In verschiedenen Teilen des Landes beklagen Tausende von Landwirten immer wieder, dass das Programm Moscamed die landwirtschaftliche Produktion, vor allem Früchte, vergiftet. Denn im Rahmen des Programms werden chemische Stoffe zur Bekämpfung von Ungeziefer verwendet, die die Pflanzungen schädigen und den Boden unproduktiv machen.



BUCHANKÜNDIGUNG - erscheint bei Unrast

Philipp Gerber
Das Aroma der Rebellion
Zapatistischer Kaffee, indigener Aufstand und autonome Kooperativen
in Chiapas, Mexiko

ISBN: 3-89771-023-4
Ausstattung: br., ca. 200 Seiten
Preis: ca. 14 Euro
Erscheint voraussichtlich April 2005

Einblick in die Geschichte ihres Kampfes um Land und Würde, in den entbehrungsvollen Alltag der indigenen Gemeinden und in die spannenden Prozesse innerhalb der Kooperative.

Preguntando caminamos − »Fragend schreiten wir voran« ist das Motto der Zapatistas. Der Autor begleitete die zapatistischen Bauernfamilien ein Stück auf diesem Weg − bei ihrer Arbeit auf den Kaffeefeldern sowie in ihrer Kooperative Mut Vitz. Dabei gewann er Einblick in die Geschichte ihres Kampfes um Land und Würde, in den entbehrungsvollen Alltag der indigenen Gemeinden und in die spannenden Prozesse innerhalb der Kooperative. Auch werden die Partner der Kooperative, die Käuferorganisationen im alternativen, fairen und biologischen Handel, kritisch beleuchtet. Die lebensnahe ethnographische Betrachtungsweise des Verfassers ermöglicht Einblicke hinter die Fassade der Ideologie: Brüche und Widersprüche im zapatistischen Selbstverständnis werden sichtbar. Aber die Lebensberichte der Tzotzil-Bauern veranschaulichen auch die Ausdauer, den Mut und den Erfindergeist der zapatistischen Basis. Ausgehend von der Kaffeekooperative Mut Vitz wird der Weg der indigenen Autonomie und somit die bisher kaum bekannte Alltagspraxis dieser Aufstandsbewegung skizziert. Die Zapatistas, die wohl beliebteste Projektionsfläche der GlobalisierungsgegnerInnen, erhalten so in diesem Buch Ecken und Kanten − und gewinnen an Profil.

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