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México: Auditorio Ché Solidaritätsaufruf

Indymedia vom 09.01.2005

  Das grösste selbstverwaltete Zentrum México’ s,das "Auditorio Ché Guevara " de la Universidad Nacional bittet um die Solidarität aller Rebellierenden, RevolutionärInnen , AnarchistInnen, Jugend mit Gewissen ; Männer, Frauen und Kinder des Staates Spanien; Catalunya und Barcelona .... der rebellierender Jugend der Welt und der Internationalen Öffentlichkeit.

Angesichts der unausweichlich bevorstehenden Räumnung des auditorio Ché Guevara − ein in Selbstverwaltung besetzter Raum innerhalb der UNAM, der grössten, öffentlichen Universität México’ s − bitten wir um Eure/ Ihre Solidarität :

Das auditorio Ché ist ein historischer Raum der seit 1968 dem Austausch und Fluß der öffentlichen ( luchas populares ) und studentischen Kämpfe dient. Seit 2000 ist dieser Raum von StudentInnen besetzt, seitdem imselben Jahr die Autoritäten der Universität (unter Einmischung der PFP und der UNAM ) definitiv versuchten das Auditorium zu schliessen .... gegen dieses Vorhaben fand ein 10 monatiger Streik statt, der an die Autoritäten der Universität und den Staat gerichtet war.

Das Auditorio Ché ist ein Raum der Zusammenkünfte für die Kämpfe innerhalb der Universität; des Landes und für Personen aus vielen anderen Teilen der Welt (die ihn in diesem Sinne besuchten ). Ein Ort der Zusammenkunft für jene welche die Hoffnung auf eine mögliche, bessere Welt zusammenschliesst − ungeachtet der Hautfarbe, des Alters, des Geschlechts oder der Sprache Es herrschen konstante Agressionen und, seit dem gestellten Ultimatum seitens des Direktors der Facultad de Filosofía y Letras − UNAM ( Fakultät für Philosophie und Literatur ), Ambrosio Velasco, scheint eine gewaltsame Räumung unausweichlich. Hiergegen zielt die jetzt begonnene nationale und internationale Kampagne . Wer an dieser teilhaben und das Ché unterstützen will, kann dies mit einer Solidaritäts − e-mail tun: cc.para okupache AT espora PUNKT org <<
Mehr Informationen unter :
http://espora.org/okupache/

Zur Information kursiert folgender Kampagnen -Text :


An die ArbeiterInnen , die allgemeine Öffentlichkeit , an die universitäre Gemeinschaft

Während der letzten Monate nahmen die attackierenden Belästigungen und Deformationen seitens der Autoritäten der UNAM gegen die Räume der StudentInnen und die dort arbeitenden Kollektive der Akademien, Fakultäten und Kollegien zu und schufen ein Klima der Gewalt und Verfolgung . AktivistInnen und KämpferInnen der sozialen und politischen Organisationen die gegen neoliberalistische Projekte und gegen die Verhandelbarkeit von Würde und Aufrichtigkeit protestierten wurden inhaftiert .

Diese unverhandelbare Aufrichtigkeit ist der Grund für sie sich zusehnends verschärfenden, schweren Repressionen, im Ramen wahrhaftigen Staatsterrorismus` :

Die Ermordung des Studenten Noé Pavel González im Aptil 04 ( ein Verbrechen das von Gruppen der Ultrarechten gefordert worden war ) und versuchter Totschlag gegen drei Studenten der Escuela Nacional de Trabajo Social ( Nationale Akademie für Sozialarbeit ) sind die grausigsten Beispiele... aber nicht die einzigen....

Insbesondere die Agressionen gegen die Teilhabenden des Projektes der Auditoriumsbesetzung Ché Guevara wurden systematisch angewandt − Agressionen die zur Verhaftung der 7 compañeros der Besetzung während der alternativen Proteste im Mai in Guadalajara führten, ausgeführt von den brutalen instrumenten des CIESN und der Regierung Ramírez Acuña, ( Anmrkg: Suche-Indymedia gibt genügend Infoartikel dazu an ) Im Juni 04 wurde dem Auditorium der Strom abgestellt; der Student Chaak García wurde wegen falscher Anschuldigungen der AFI Opfer willkürlicher Verhaftung; anonyme Kräfte traten eine Diskredietierungskampagne los . Zahlreiche weitere Methoden werden in Kraft gesetzt um die AktivistInnen des Besetzungsprojektes direkt zu treffen und in Mißkredit zu bringen.

Das so erzeugte Klima ermöglicht immer weitere Verschärfungen der Repression, die letztlich zur absehbaren Räumung führen und neue Verhaftungen und die Verletzung der physischen und psychischen Unversehrtheit jener befürchten lassen, die im Auditorium arbeiten. Die Räumung muß als unausweichlich angesehen werden nachdem bereits repressive Versuche während der Semesterferien stattfanden und angesichts des am 09.12.04 gestellten Ultimatums welches die " BesetzerInnen " aufgefordert, sich aus den Räumen des Auditorium "zu entfernen " ...

Das Auditorio Ché Guevara, ist seit 1968 ein zeitgenössisch historischer, öffentlicher Raum der wichtigsten sozialen − und studentischen Bewegungen.

Die Versuche der Autoritäten der Universität, sowohl Name als Geschichte des Auditoriums todzuschweigen, blieben wirkungslos. Polizeiliche und militärische Repression ( wie sie im Februar des Jahres 2002 stattgefunden hat, als die Räume vorrübergehend geschlossen worden waren ) sind die einzigen Mittel , mit welchen eine neue Schliessung erzwungen werden kann.

Heute, nach mehr als vier Jahren , ist das Auditorio Ché Guevara immer noch ein öffentlicher Raum...

Es sind die Verantwortlichen Autoritäten der Universitäten und der PFP welche danach trachten, ihn der öffentlichen Nutzung zu entziehen, die das Inventar konfiszieren und die Nutzung der Strom − und Wasserleitungen sabotieren.

Seit mehr als vier Jahren wird das Auditorio Ché Guevara dem verräterischen Zugriff der Macht entzogen um Raum zu sein für Studiernde, Jugendliche, Frauen, Kinder, ArbeiterInnen, Bauern/Bäuerinnen, HandwerkerInnen, Indigen@s, KämpferInnen und politische Gef@ngene − innerhalb und ausserhalb der Universitäten für eine radikale soziale Veränderung; für Selbstverwaltung und Autonomie; für die öffentliche Kraft und den Widerstandes von wem auch immer in welcher Form auch immer gewählt .... Raum für den Versuch eine Welt zu kreieren in der es keine " illegalen " Menschen gibt − weil es nicht illegal sein kann zu nutzen, was uns Allen gehört.

Mit Arbeitskreisen, Kursen, der Unterstützung indigener Gemeinschaften und politischer Gefangener; durch akademische − soziale-politische und kulturelle Projekte wurde und wird versucht, diese Visionen des Widerstandes zu konkretisieren. Dieser Raum der diese Arbeit ermöglicht ist nun von der Schliessung bedroht

Wir, Einzelpersonen, soziale − politische Organisationen, Gewerkschaften, StudentInnen und die unterzeichnenden libertären Kollektive bringen unsere Opposition zum Ausdruck gegen die mögliche Anwendung jeder Art von Agression gegen jene die im Ramen der Besetzung des Auditorio Ché Guevara und für die genannten Entwicklungen arbeiten

In diesem Sinn erklären wir erklären im Voraus als verantwortlich für jegliche Verletzungen der physischen und/oder psychischen Unversehrtheit aller BesetzerInnen des Auditoriums: Ambrosio Velasco, director de la Facultad de Filosofía y Letras − Juan Ramón de la Fuente, rector de la UNAM sowie die föderalen und lokalen Autoritäten

Wir rufen alle auf zur Verteidigung der alternativen Räume (innerhalb und ausserhalb der UNAM) .... Zur Verteidigung der Räume die Bildung ermöglichen, Gemeinschaft und ein Leben der Vielfältigkeit http://espora.org/okupache/

Quellartikel: http://barcelona.indymedia.org/newswire/display/150470/index.php

 Quelle:  
  http://de.indymedia.org/2005/01/103513.shtml 
 

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