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Die EZLN wies feministische Gruppen aus ihrer Einflusszone aus

 

»Ohne eine einzige Erklärung forderten sie uns auf zu gehen«

Proceso vom 07.09.2005
Rosa Rojas
übersetzt von Anika

  Feministinnen in Chiapas, die für die Menschenrechte der Frauen arbeiten, erinnerten die Comandancia General der EZLN daran, dass sie ihre Organisationen aus den zapatistischen Gebieten ausgestossen haben und an die «Strafen oder Gefängnisdrohungen", die einige indigene Frauen erhalten hatten, die ihre Dienste in Anspruch nahmen.

In einem der Vorbereitungstreffen zur «otra campaña", zu der die Zapatisten in der Sexta Declaración de la Selva Lacandona eingeladen hatten, äusserten sich die Verfasserinnen des Redebeitrags der Gruppen Grupo de Mujeres de San Cristóbal, Colectivo Feminista Mercedes Olivera AC, Centro de Derechos de la Mujer de Chiapas AC und des Feminario: "Wir haben nie verstanden, weshalb ohne irgendeine Erklärung einige NGOs aufgefordert wurden, die zapatistischen Gemeinden und Gebiete zu verlassen, in denen wir arbeiteten, obwohl die Projekte, die wir durchführten, zusammen mit den Mandos entworfen worden waren, mit den Gemeinden abgesprochen waren, und transparent verwaltet wurden."

«Wir wissen wie Ihr, dass die Probleme zwischen den Geschlechtern universell sind. Wir haben niemals geglaubt, dass allein dadurch, dass wir einer Organisation angehören, diese Probleme automatisch verschwinden, doch wir denken, dass sie auch nicht umgangen werden können. Respekt zwischen Männern und Frauen zur erreichen, die Möglichkeit, über unsere Körper entscheiden zu können, eine freie und verantwortungsvolle Sexualität zu leben und unsere Identität neu zu werten, wird uns Zeit kosten, und dies umso mehr, wenn die Ungleichheit sich in unseren Traditionen versteckt. Was hätten wir tun sollen, als misshandelte und vergewaltigte Frauen uns aufsuchten, um Unterstützung zu bekommen? Was tun, um diesen Probleme entgegenzuarbeiten? Mehrere Male baten wir Eure Organisation um einen Raum, um diese und andere Probleme zu besprechen, wie zum Beispiel der Kauf von Frauen oder das Verstossen aus zapatistischen Gebieten, doch wir bekamen keine Antwort. Im Gegenteil, in einigen Fällen wurden diejenigen, die uns aufsuchten bestraft oder mit Gefängnisstrafen bedroht."

Die Gruppen schlugen vor, gemeinsam eine Politik der Allianzen zu schaffen, «klar und respektvoll gegenüber den Differenzen, die transparent und horizontal funktioniert, ohne Autoritarismen, Vertikalismen und willkürliche Ausschlüsse." Später informierten die Gruppen [La Jornada] per Telefon, dass nach ihrem Redebeitrag Mitglieder der Comandancia General der EZLN um ein Gespräch mit ihnen gebeten hätten, das sie in diesem Moment jedoch nicht annehmen konnten, da einige der Mitverfasserinnen schon abgereist waren. Damit steht das Datum und der Ort für diese Versammlung noch aus.

 Quelle:  
  http://www.proceso.com.mx/ 
 

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