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EZLN Kommandatur kehrt heim

Zapapres-Import vom 11.04.2001
übersetzt von Dana

 
Marcos übernimmt wieder militärisches Kommando über EZLN
Freudestränen bei der Heimkehr des Subcomandante in La Realidad

Auf die Gefahr hin schnulzig zu wirken, folgt mein Beitrag über die Heimkehr der Zapatistischen Kommandatur durch Chiapas, in allen Details der Berichterstattung der letzten Tage − sowohl von EZLN freundlichen Quellen als auch von Presseorgane die der EZLN gegenüber eher negativ eingestellt sind, aber auf dieser Reise alle dasselbe sahen: ein bewegender Beweis der Verbundenheit zwischen den indigenen Gemeinden und den zapatistischen Comandantes und Subcomandante Marcos. Angesichts der Debatte über Marcos’ Position und seiner "wahren" Beziehung zu den Indigenas in Chiapas, die auch in Deutschland von gewissen Quellen verstärkt über die Bühne gezogen wird und mittlerweile − entschuldigt bitte meine Voreingenommenheit − hirnlose Ausmasse angenommen hat, fand ich diese Berichterstattung ausgesprochen wichtig. Es wird Zeit für einige Leute einzusehen, dass kein Aussenseiter die volle Einsicht oder Informationen besitzt die volle Tragweite und Hintergründe einer nun schon seit 18 Jahren andauernden gemeinsamen Geschichte zu beurteilen und nachzuvollziehen. Das gilt für sie genauso wie für mich. Die einzigen die das tun können sind die zapatistischen Indigenas selbst. Daher dieser Beitrag.

Dana


(Quellen: La Jornada, Proceso, Reforma, Universal, Excelsior, MSN Weekly News Summary)

LA REALIDAD, Chiapas, 5. April. An diesem Ort, dem Hauptquartier der EZLN, kam der indigene Marsch zum Abschluss, als Subcomandante Marcos das militärische Kommando über die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung wieder offiziell übernahm. Nachdem die meisten Delegierten in den Aguascalientes von La Garrucha, Oventic und Morelia verabschiedet worden waren, erreichte Marcos in Begleitung der letzten sieben Comandantes, Alejandro, David, Filemón, Fidelia, Míster, Abraham und Tacho, nach einer einer erschöpfenden Reise von 10 Stunden, gegen Mitternacht seine Heimbasis in La Realidad. Die Strasse befand sich in einem so furchtbaren Zustand, dass mehrere Fahrzeuge der Karawane unterwegs Reifenpannen erlitten, unter anderem auch das vom Subcomandante selbst. Die zapatistischen Indigenas vieler Gemeinden die stundenlang am Wegesrand zwischen La Garrucha und San Quintín gewartet hatten brachten ihre Freude, ihre Anführer widerzusehen, zu hören und zu umarmen deutlich zum Ausduck.

Die Gefühle und die Hoffnung zeigten sich in ihren geröteten Augen, in den Worten, die sie riefen, den Liedern, die sie sangen. Die Szene brachte auch Marcos fast zum Weinen. Es scheint, als ob nichts von dem was er in den letzten paar Wochen erlebt hatte ihn so sehr berührte wie die Tzeltal Familien, die ihn auf dem Weg von Patihuitz nach San Quintin und dem Euseba Fluss begrüssten. Unterwegs waren sie wiederholt von den Gemeinden überraschend abgefangen und gefeiert worden. Die Menschen sangen, warfen Konfetti, boten Essen an, umarmten sie, die Frauen weinten und überreichten ihnen Blumen.

Die Gemeinden empfingen Marcos und die Zapatistas wie aus einem Krieg heimkehrende Söhne. "Wir litten grosse Angst, sie nicht wiederzusehen, aber jetzt da sie da sind, sind wir glücklich", sagte eine alte Frau in Balboa mit tränengefüllten Augen. Die Berge dieser Region haben eine lange Geschichte. Hier nahm die zapatistische Bewegung vor 20 Jahre ihren Anfang. 1983 kamen Marcos und eine Handvoll Männer und Frauen hier an, um den ersten Kern der Guerilla zu bilden, die später die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung sein würde. Die Gemeinden dieser Cañadas waren die ersten Dörfer, die die Guerilleros adoptierten, ihnen ihre Sprache beibrachten, ihre Kultur, ihre Art, die Welt zu sehen und ihre Formen der Organisation. Hier wurde diese Mischung der Traditionen erträumt, des indigenen Kampfes gemischt mit den sozialen und politischen Ideen einer kleinen Gruppe, die danach strebte, die Welt von dieser Ecke aus zu verändern.

In Betania erinnerte Marcos sich an diese Geschichte und zollte diesen Dörfern seinen Respekt:

"Wir wollen Ihnen dafür danken, dass wir unsere Arbeit gut machen konnten. Was wir taten war das, was Sie uns beigebracht haben. Als wir hier ankamen, waren wir wie kleine Kinder, und Sie kümmerten sich um uns, lehrten uns die Sprache. Sie brachten uns bei, Indigenas zu sein, und jetzt nach 18 Jahren sind wir schon ein bisschen gewachsen."

Umgeben von dutzenden Tzeltal Frauen, Männern und Kindern, die ihn Minuten vorher umarmt und gegrüsst hatten, waren die Worte des militärischen Führers der EZLN demütig, wie die Menschen hier.

"Wir danken Ihnen dafür, dass wir Ihr Wort in die Welt tragen konnten. Was Sie uns beibrachten, haben wir dorthin genommen, und wir sprachen ihn zu den Señores, die befehlen und zu der Mehrheit derer, die in Mexiko leben, die auch arm wie wir sind, aber den Wunsch haben die Dinge zu ändern."

"Wir haben mit ihnen gesprochen," sagte Marcos über die Zivilgesellschaft, "und sie senden Ihnen ein Gruss, und trugen uns auf, Ihnen etwas zu sagen, das Sie nie wieder vergessen dürfen: Dass Sie woanders Schwestern und Brüder haben. So wie wir in unserer Familie immer zusammenhalten, werden sie zu uns halten. Sie werden weiterhin verfolgen wie der Kampf weitergeht, sie werden sich dafür einsetzen dass Ihr Problem gelöst wird. Sie werden sich dafür einsetzen, dass für die indigenen Völker von Mexiko Verbesserungen eintreten.

Marcos fuhr mit langsamer, sanfter Stimme fort: "Das trugen sie mir auf, Ihnen hier zu sagen. Sie werden sich daran erinnern, weil es das ist, was Sie mir beigebracht haben."

"Die Delegierten aus dieser Region werden Ihnen mehr darüber erzählen was wir auf unserem Weg gesehen haben. Ich wollte Ihnen danken, für alles was, Sie mir beigebracht haben, und dafür dass Sie mir die Möglichkeir gaben, alles zu sehen, was ich gesehen habe, und mit all den Menschen zu sprechen, mit denen ich sprechen konnte. Ich hoffe, Sie werden mit der Arbeit zufrieden sein, und mir weiter erlauben, bei Ihnen zu bleiben, um mehr von den Dingen, zu lernen die Sie mir beibringen." Beim Aufbruch aus La Garrucha gegen zwei Uhr Mittags, verabschiedeten etwa eintausend Tzeltales verschiedener autonomer Gemeinden die Delegierten, die den letzten Abschnitt ihrer Rückkehr nach La Realidad antraten. Noch einige Tage zuvor hatte sich hier in der Nähe eine Militärbasis befunden, die von der Bundesarmee geräumt worden war.

Die Karawane fuhr durch verschiedene zapatistischen Cañadas und Dörfer: Patihuitz, Chalpullil, Prado, San Juan, Sultana, Santa Marta, Soledad, Balboa, Betania, Santa Rosa und den Fluss Euseba, wo sich eines der Militärlager befindet, dessen Räumung von den Zapatisten gefordert wird. Beim Passieren von San Quintin, wo sich das grösste militärische Lager in der Selva Lacandona befindet, herrschte unter Einwohnern und den Soldaten nervöse Spannung, aber nichts geschah. Auch in Patihuitz passierte die Karawane ein Militärlager. Die Soldaten unterbrachen für einige Minuten ihre Arbeit an den neuen Barracken für die Truppen aus La Garrucha. Etwas weiter forderte der rauhe Weg neun Reifenpannen, einschliesslich des Fahrzeugs, in dem Marcos fuhr.

In El Prado wurde der Konvoy von hunderten Indigenas empfangen. In diesem Dorf hatte die EZLN Kommandatur 1994 ihren Hauptquartier eingerichtet. Während der Offensive in Februar 1995 besetzte die Armee das Dorf und zerstörte das, was man für Marcos’ Zufluchtsort hielt und alle Häuser der Einwohner, als Strafe für die Unterstützung die sie den Rebellen gewährt hatten. Alle Einwohner von El Prado flüchteten in die Berge, und versteckten sich dort, bis die Armee Wochen später wieder weiterzog. Einige Kilometer weiter, in San Juan Rómulo, fingen eine grosse Menge Frauen, Kinder und einige Männer den Konvoy ab und umringten den Wagen des Sub, der ausstieg, um sie zu begrüssen. Der Konvoy − bestehend aus acht Kleinlaster der Zivilgesellschaft, den drei Wagen mit den Delegierten; fünf Fahrzeugen der Unterstützungsbasen und Menschen aus der Stadt, und ungefähr acht Autos mit Journalisten − passierte das Armeequartier von La Sultana, wo die Soldaten alles auf Video aufnahmen und sich die Autokennzeichen notierten.

Ein Kilometer weiter warteten weitere Dutzende Frauen und Kinder. Auch hier stieg Marcos aus, um sie zu begrüssen. Die Frauen und Kinder umarmten den Rebellenführer und hängten ihm so viele Blumen um, bis der Sub sich unter der Masse der Blumengirlanden bereits beugte. Als die Karawane wieder weiterfuhr liefen die Menschen noch eine Weile hinter den Fahreugen hinterher. In Santa Marta und La Soledad fanden ähnliche Szenen der Zuneigung statt.

In Balboa war das Treffen am bewegendsten. In diesem Dorf waren Unterstützungsbasen aus Champa San Augustin angekommen, der zapatistischen Festung nahe den Bergen. In einer verlesenen Ansprache sagten sie:

"Dieser Tag ist für uns wegen der Rückkehr der Delegierten sehr wichtig. Wir danken ihnen für ihre Mühen der Liebe und Unterstützung für unsere Völker. Wir danken Subcomandante Insurgente Marcos für die Opfer und die Anstrengungen, die er für das mexikanische Volk gebracht hat, um der Unterdrückung ein Ende zu bereiten."

Gleich darauf dankten sie der nationalen und internationalen Zivilgesellschaft: "Wir haben nichts dass wir ihnen zurückgeben könnten, ausser unseren Ruf − Ya Basta.".

Zum Schluss dankte ihnen Marcos bescheiden für "das Wasser das Sie uns gaben, den wir litten bereits, da wir unterwegs nichts hatten, um unseren Durst zu stillen." Die Karawane setzte ihren Weg unter Applaus und Sprechchören fort

Gegen neun Uhr abends in Betania, einem der letzten Orte vor ihrem Endziel in La Realidad, empfingen etwa 300 Indigenas die Zapatisten mit Marimbas, Applaus und Sprechchören. Nach einer kurzen Veranstaltung überredeten sie die Delegierten zu bleiben und etwas zu essen.

In La Realidad hatten tausende Indigena Männer und Frauen seit Tagen auf sie gewartet. Die Frauen und Männer hatten in einem nahegelegenen Fluss gebadet. Seit dem Nachmittag hatten sie sich in ihren besten Kleider darauf vorbereitet, die EZLN-Führern willkommen zu heissen. Die Feier war schon seit einigen Stunden im Gange als die Karawane sich dem Aguascalientes näherte. Die Reflektoren wurden ausgeschaltet. In La Realidad tanzten die jungen Leute dutzender Gemeinden im Dunkeln weiter. Nur die Mitte der Bühne war erleuchtet damit die Musiker des Ensembles etwas sehen konnten.

In der Ferne wurden plötzlich eine Reihe Lichter sichtbar. "Sie sind schon am Euseba Fluss", rief eine Stimme. Aus der Dunkelheit stach die Karawane wie ein Leuchtkäfer hervor. Es regnete, aber nicht genug, um die Tänzer zu vertreiben. Das Licht wurde wieder eingeschaltet und die Leute versammelten sich um die Delegierten zu empfangen. Am einen Ende des Platzes erteilte Major Moises Order an eine Gruppe Insurgenten mit Skimasken. Eine Stimme sagte über den Lautsprecher: "Compañeros und Compañeras, setzt eure Masken auf. Wir werden jetzt die Companeros empfangen." Es regnete nicht mehr.

Die Frauen bildeten auf die eine Strassenseite eine lange Reihe, die Männer auf der anderen. Die Tamborcitos und die Flöten ertönten feierlich. Von einem kleinen Feuerwerk begrüsst fuhren die Suburban Kleinlaster mit den Comandantes vorbei und zogen unter Viva-Rufen und Jubel in dem Aguascalientes ein; hinter ihnen zogen die Leute nach einer makellosen Choreographie eine Spirale zum Zentrum des Platzes, um sich Plätze zum Zuhören zu suchen, während sie riefen: "Marcos, descansa, la gente sí avanza".

Als der Rebellenführer einige Minuten vor Mitternacht unter den Jubelrufen von etwa 3000 Indigenas aus dem weissen Suburban stieg, bevor er das militärische Kommando über die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung wieder übernahm und sich nach 40 Tagen wieder bewaffnete, wurde er als erstes von der Gruppe Frauen empfangen, die seit dem gestrigen Tag in der autonomen Gemeinde auf ihn gewartet hatten. Die Wiedersehensfreude und die Emotionen waren spürbar, als sie ihn umgaben, um ihn alle durcheinander zu umarmen, und zu weinen, sowohl sie als auch er. Eine besondere Umarmung galt einer älteren, etwa 70 jährigen Señora, die sich nur schwer von ihm löste, deren graues Haar er streichelte und Hände er ergriff, um ihr einige Worte zuzuflüstern, während die Reporter durch eine Stacheldrahtabsperrung zurückgehalten, die Szene aus nur 20 m. Entfernung beobachteten. Dieser Augenblick gehörte der nur Gemeinde.

Nach dem warmen Empfang, begab man sich zum kleinen fackelerleuchteten Hauptplatz, wo Major Moises und der Rest der Kommandatur warteten, deren Freude über die Rückkehr ihres Anführers genau so offensichtlich war wie die seine. An einem Tisch in der Mitte des Hauptplatzes, legte Marcos sein Kommunikationsgerät ab, um sich wieder seine Munitionsgürtel und seine Waffen anlegen zu lassen: ein AK 15 Gewehr und seinen Revolver.

Cartas Marcadas wurde angestimmt bevor der Subcomandante den Menschen seine Meldung machte.

"Hier bringe ich Ihnen den letzten Teil der 23 Delegierten zurück, die Sie ausgesendet haben um die Arbeit auszuführen die Sie uns anvertraut haben. Wir haben die anderen in den Aguascalientes von Oventic, Morelia und letzte Nacht in La Garrucha verabschiedet." "In diesem Augenblick," erklärte Marcos, "übernehme ich wieder das Oberkommando über die regulären und irregulären Streitkräften der EZLN. Ich erteile unseren Truppen den Befehl, keine militärische Vorstösse auf irgendeinen Ort zu unternehmen, der von der Armee geräumt wurde, und von dem sie sich in den nächsten paar Tagen noch zurückziehen wird."

Nach Beendigung dieses letzten Aktes des grossen Marsches folgten Musik und Tanz bis zum Morgengrauen, während die versammelten Menschen aus der Zivilgesellschaft die mit der Karavane aus La Garrucha angekommen waren, die zapatistischen Unterstützungsbasen aus den autonomen Gemeinden von San Pedro de Michoacán, Tierra y Libertad, Miguel Hidalgo, Libertad de Pueblos Mayas und Emiliano Zapata bis zum Morgengrauen gemeinsam feierten. Gegen drei Uhr, während auf der Bühne, am anderen Ende des Aguascalientes der Sänger Contreras spielte, begannen die Delegierten sich auf dem Heimweg machen.

"Ich gehe da lang" − deutete Tacho in die Dunkelheit "Ich habe noch einige Stunden zu gehen."

Sie sind gerade noch noch rechtzeitig für die Aussaat zurückgekehrt. Man darf nicht vergessen, dass die Comandantes zuallererst Bauern sind. Hinter jeder Skimaske der zapatistischen Delegation sind die Gesichter von indigene Männer und Frauen, für die es jetzt höchste Zeit ist, in ihren Ejidos auf die Felder zu gehen. Als sie vor mehr als einem Monat von Zuhause weggingen, liessen die Comandantes Kinder, Partner und Verwandte zurück. Heute kehtren sie heim.

Die Nacht war monderhellt, aber der Himmel von Wolken bedeckt. "Gut dass es nur wenig geregnet hat," kommentierte ein Mann aus der Gemeinde, während Tacho sich in die Nacht verlor, "dann liegt nicht so viel Schlamm auf dem Weg."

An einem Pfosten nahe dem Laden von Nana La Zapatista gelehnt rauchte Marcos seine Pfeife und beobachtete den Tanz. Neben ihm antwortete Major Moises gerade auf die Frage um wieviel Uhr man schlafen gehen würde mit einem beinahe grausamen: "oder wir werden gar nicht schlafen". Hinter der Skimasken waren Marcos’ Augen bereits halbgeschlossen, lächelten aber unablässig. Er unterhielt sich noch mit einigen Studenten der Polytechnischen Universität, mit Delegierten des CNI, lehnte es aber ab, noch irgendwelche Erklärungen abzugeben.

"Ich kann jetzt nichts sagen. Der Ball ist auf der anderen Seite des Spielfeldes", erklärte er. Er wird erst auf Neuigkeiten von Fernando Yañez warten, der die Gespräche mir der Cocopa führt. Obwohl er die letzten Zeitungen gelesen hat, gestand Marcos mit ruhiger Stimme nicht zu wissen, "was gerade passiert." Von Tacho und seiner Wache eskortiert, verschwand Marcos schliesslich in den Wald, wo nur die nahestehendsten Zapatisten wissen wo er wohnt, um seinen eigenen Marsch nachhause anzutreten.

Den letzten Einschätzungen zufolge rechnet man damit, dass die vollständige Räumung der letzten der sieben Militärbasen nach der Osterwoche abgeschlossen sein könnte. Bis dahin wird Marcos eine Ruhepause einlegen. "Es wird bis dahin keine Pressekonferenzen oder Interviews mehr geben", vermutete ein naher Freund der EZLN. "Jetzt ist es nötig zu warten." Am nächsten Tag nach der Feier unterhielt sich Tacho informell mit den Zivilisten die die zapatistische Karawane von Anfang bis Ende begleitet hatten, und jetzt bereit waren sich nach 40 Tagen zu verabschieden:

"Wir haben etwas Grosses, etwas Riesiges vollbracht, und das haben wir mit Ihnen vollbracht," sagte der Tojolabal Anführer. "Wir haben bereits gewonnen. Und wir werden wieder gewinnen."


Quelle: Zapapres
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