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Leserbrief in der FAZ: Frauenmorde in Mittelamerika und Mexiko

 

Frauenmorde in Mittelamerika und Mexiko

Mexiko-Koordination vom 17.12.2007

  In der FAZ vom 17.12.2007 ist ein Leserbrief erschienen, in dem die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko sich über die Berichterstattung der F.A.Z. zu den Feminiziden in Ciudad Juárez erstaunt zeigt. Hier der abgedruckte Brief der Koordinatorin Carola Hausotter, dessen ursprünglichen Wortlaut die Zeitungsherausgeber entschärft und inhaltlich leicht verändert hatten:

Im Artikel „Detroit war gestern“ von Matthias Rüb in der F.A.Z. vom 7. Dezember heißt es:

"Sonderbar empfindlich reagieren die meisten Einwohner, wenn man sie auf die mysteriöse Mordserie an Frauen und Mädchen anspricht. Gewiss, es sei wahr, dass mehr als 400 Frauen in den vergangenen 15 Jahren in Ciudad Juárez verschwunden seien, dass die meisten Leichen nie gefunden worden seien oder wenn doch, dann übel zugerichtet. Doch im Vergleich zu anderen Großstädten Mexikos sei das geschäftige Ciudad Juárez eine sichere und friedliche Stadt, sagen die Bewohner nachdrücklich."

Wir arbeiten zusammen mit Menschenrechtsorganisationen in Ciudad Juárez und können Ihnen versichern, dass das Phänomen der Frauenmorde − entgegen der Aussagen Rübs − nach wie vor ein gravierendes Problem darstellt. Das Europaparlament hat erst am 11. Oktober diesen Jahres seine Sorge über die Frauenmorde in Mittelamerika und Mexiko in einer Entschließung zum Ausdruck gebracht, und auch die UNO sendete im letzten Jahr ihre Sonderberichterstatterin zur Gewalt gegen Frauen, Frau Yakin Ertürk, nach Ciudad Juárez, und verliehen so der Forderung nach einem Ende der Straflosigkeit für die Täter mehr Nachdruck.

Für das kommende Jahr sind Besuche von Europaparlamentariern und deutschen Abgeordneten in Ciudad Juárez geplant, um die dortigen Menschenrechtsorganisationen in ihrem Kampf für die Aufklärung des Verschwindenlassens von jungen Frauen zu unterstützen und die Behörden zur Bekämpfung der Straflosigkeit zu bringen. Aufgrund der internationalen Aufmerksamkeit sind die lokalen Menschenrechtsorganisationen mittlerweile erheblichen Repressionen ausgesetzt, und es hat sich eine Gegenbewegung aus Unternehmern, Medien und Vertretern des Staates formiert, die die Problematik in der Öffentlichkeit herunterspielen.

Carola Hausotter, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Stuttgart.

 Quelle:  
  http://www.mexiko-koordination.de/ 
 

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