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JBG Morelia denunziert Ermordung eines Zapatisten in Comitán

La Jornada vom 06.02.2008
Hermann Bellinghausen
übersetzt von Dana

 
JGB Morelia: Vorsätzliche Tötung eines Zapatisten in Comitán
PRIistische Holzfäller töteten ihn weil er gegen das Unrecht im Ejido Santa Rosalía protestierte

San Cristóbal de las Casas, Chiapas. 5. Februar. Der Tod von Ernesto Hernández Gómez, EZLN Unterstützungsbasis, der er am 13. Januar auf dem Abschnitt Jototón der Landstraße Comitán-La Trinitaria (wo er sich unerklärlicherweise befand) von einem Auto angefahren wurde, könnte vorsätzlich herbeigeführt worden sein.

Dies behauptet die Junta der Guten Regierung (JBG) "Herz des Regenbogens der Hoffnung", mit Sitz im Caracol von Morelia. Sie dokumentierte Unregelmäßigkeiten in der polizeilichen Untersuchung des Falles und die Verhaftung von Familienangehörigen des Opfers aufgrund mutmaßlicher Umweltdelikte.

Hernández Gómez stammte aus dem Ejido Santa Rosalía (Comitán), das seit 1994 von einem landwirtschaftlichen Konflikt geplagt wird. "Sein Tod erfolgte nur weil er an den Versammlungen teilnahm und seine Rechte gegen die Ungerechtigkeiten verteidigte, die im Ejido geschehen, und die Antwort, die er darauf von den PRIistischen Kaziken erhielt, war der Tod".

Wie die JBG weiter ausführt, herrscht im Ejido "eine Spaltung von politischen Parteien und Organisationen, die sich als unabhängig bezeichnen; dies hat den landwirtschaftlichen Konflikt noch weiter verschärft. In 2007 fingen sie nach ’interner Absprache" an, eine exzessive Abholzung zu betreiben, ohne unsere Compañeros zapatistische Unterstützungsbasen zu berücksichtigen".

Die PRIistischen Holzfäller legten diesen Delikt später den Zapatisten und ihren Sympathisanten zu Lasten, und zeigten sie bei der Bundesstaatsanwaltschaft für Umweltschutz (PROFEPA) an, deren Agenten "am 2. Mai in die Gemeinde Zaragoza La Montaña eintrafen, um sich Zutritt in Santa Rosalía zu verschaffen, angeblich um das Fällen von Bäumen in dem Ejido zu ’untersuchen’, das zum Gebiet des autonomen Bezirks Nuevo Amanecer Emiliano Zapata gehört, in dem die PROFEPA Leute nichts zu suchen haben".

In der Gemeinde gab es 61 zapatistische Sympathisanten, wie die Junta erklärt. Zwanzig von ihnen fingen die PROFEPA-Agenten ab und nahmen ihnen ein Funkgerät, ihr Ladegerät und ein Mobiltelefon ab. Diese Gegenstände wurden am 19. Juli von dem heute verstorbenen Hernández Pérez persönlich an Wilmar Pérez, den Regierungsdelegierten von Comitán übergeben, im Beisein des PRD-Angehörigen Amado Loyo.

"Wir wissen, dass in dieser Gemeinde übermäßig Bäume abgeholzt wurden, und die PROFEPA damit gemeinsame Sache machte. Die PRIistas des Ejidos haben sich 35 Motorsägen besorgt, und die Staatsanwaltschaft unternahm gar nichts, Im Gegensatz dazu haben unsere Compañeros nicht übermäßig abgeholzt, aber gegen sie haben sie schon Haftbefehle ausgestellt".

Die JBG denunziert, dass auf die Forderung der Familienangehörigen, ihnen den Ort zu zeigen an dem Hernández Pérez gestorben ist und eine Autopsie durchzuführen, "die Staatsanwaltschaft sich geweigert hat dies zu bewerkstelligen, bis die Familienangehörigen und die lokale Autorität dies verlangten". Hinterher suggerierten die Behörden, das Opfer sei wahrscheinlich "betrunken und desorientiert" gewesen. Die Autopsie bestätigte den Aufprall als Todesursache, ohne Spuren von Alkohol zu entdecken.

Das Standesamt von Comitán forderte eine amtliche Verordnung "um den Namen des Verstorbenen zu löschen", und die Staatsanwaltschaft nutzte die Gelegenheit um am 22. Januar die Verhaftung zweier Familienangehörigen des Opfers anzuordnen, beide zapatistische Unterstützungsbasen, Carmelina Gómez Velasco und Armando Hernández Pérez. Sie wurden von drei Unbekannten in einem schwarzen Lieferwagen ohne Autokennzeichen ergriffen und direkt in das Staatsgefängnis El Amate geschafft.

Die JBG zitiert die Zeugenaussage der Verhafteten: "Als wir im Gefängnis waren, erschienen die PROFEPA-Leute um zu sehen, ob sie uns als die Personen identifizieren können, die sie abgefangen haben und die Abholzung betreiben. Sie sagten wir wären es nicht". Da sie "keine Anklagen fabrizieren konnten", wurden die Gefangenen am 28. Januar freigelassen.

"Aber in der Zwischenzeit hatten sie bereits unsere Menschenrechte verletzt und den Vater eines der Verhafteten getötet". Wie die Denuncia zum Schluss ausführt, sind die Haftbefehle gegen José Gómez Díaz, Juventino Gómez Velásco und Ángel Hernández Pérez weiterhin in Kraft.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/2008/02/06/index.php?section=politica&article=021n1pol 
 

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