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Solidarität mit den Zapatistas in FFM

Indymedia vom 15.02.2008
internalist@s

  Aktivisten in FFMZum Internationalen Aktionstag zur Verteidigung der zapatistischen Gemeinden am 15. Februar 2008

Auch in Frankfurt war eine Kundgebung, laut und bunt, mit 40 Menschen. Gegenüber vom mexikanischen Konsulat haben wir Redebeiträge gehalten und fetzige Musik gespielt, auf Wäscheleinen Plakate aufgehängt und die Konsulatsangestellten direkt angesprochen.

Diese Kundgebung war der Auftakt zu einer Reihe vielfältiger Aktionen in Frankfurt/Main, die dazu beitragen sollen, daß die Angriffe auf die zapatistischen Gemeinden und die Durchsetzung des neoliberalen Konzeptes der mexikanischen Regierung auf Kosten der Menschen nicht kommentarlos über die Bühne gehen.

Die gewaltsame Durchsetzung des neoliberalen Konzeptes in Mexiko ist nur mit finanzieller, militärischer und politischer Unterstützung der reichen Länder des Nordens möglich, allen voran die Europäische Union und die USA. Die Abkommen zwischen EU und Mexiko besagen ausdrücklich, daß die Umsetzung der Verträge im Sinne der UN-Menschenrechtskonvention geschehen muß, daß weiterhin Eingriffe in die Lebenssituation der indigenen Bevölkerung nur mit Zustimmung der selben möglich sind.

Trotzdem werden die Menschen dort vertrieben, angegriffen, verletzt und getötet, weil sie den fatalen neoliberalen Projekten im Wege sind.
Die Menschenrechtsklauseln der Verträge der EU mit Mexiko sind - wie sich dieser Tage und Wochen zeigt - das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben sind!

Uns bedeuten die Zapatistas, die von eben diesen Projekten betroffen sind, sehr viel:

Sie waren die Ersten, die die heutige Form des Kapitalismus - den Neoliberalismus - als unseren Gegner benannt haben und dagegen aufgestanden sind. Sie haben ihre Konsequenzen aus der aktuellen Situation UND aus der Geschichte gezogen und organisieren sich werden ebenso lange dafür angegriffen.

Jetzt ist die Situation in Chiapas so zugespitzt wie seit Mitte der neunziger Jahre nicht mehr.

Die Zapatistas brauchen unsere Solidarität. Jetzt.

Wir wollen mithelfen, die mexikanische Regierung daran zu hindern, ihre kapitalistischen Projekte durchzusetzen und dafür die zapatistischen Gemeinden in einem Krieg mehr oder weniger niedriger Intensität anzugreifen und fertigzumachen.

Wir begreifen uns als Teil der Antiglobalisierungs- oder Altermundistabewegung und schon deswegen ist Solidarität mit denen, die diese Bewegung erst denkbar gemacht haben, eine Selbstverständlichkeit.

Schluss mit der Repression in Chiapas
Solidarität mit den Zapatistas
Für die Respektierung der Autonomie der Indigenas
Für Basisdemokratie und Selbstorganisation

Es ist nicht nötig, die Welt zu erobern. Es genügt, sie neu zu schaffen. Durch uns. Heute.


 Quelle:  
  http://de.indymedia.org/2008/02/208068.shtml 
 

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