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Sicherheitskräfte dringen in das Dorf Bolón Ajaw ein

 

Denuncia der JBG Morelia

EZLN vom 23.02.2008
EZLN
übersetzt von Dana

  Junta der Guten Regierung "Zentrales Herz des Regenbogens der Hoffnung" Caracol IV. "Wirbelwind unserer Worte" 23. Februar 2008

An die öffentliche Meinung
An die nationalen und internationalen Medien
An die nationalen und internationalen alternativen Medien
An die Nichtregierungsorganisationen für Menschenrechte
An die Compañer@s Anhänger der Anderen Kampagne aus Mexiko und der ganzen Welt

Schwestern, Brüder,

Die Junta der Guten Regierung "Zentrales Herz des Regenbogens der Hoffnung" klagen die folgenden Vorfälle an, die sich am 21. Februar 2008, im Dorf Bolón Ajaw ereignet haben.

Am Donnerstag, den 21. Februar 2008, gegen 16:00 Uhr, gingen zwei Compañeras Unterstützungsbasen aus dem Dorf Bolón Ajaw, um im Fluss zu baden. Kurz bevor sie die Badestelle erreichten sahen sie in etwa 300 Metern Entfernung 5 Elemente der staatlichen Öffentlichen Sicherheit in Begleitung eines Reporters mit einer Videokamera eintreffen.

Als sie dies sahen, liefen sie davon, um die anderen Compañeros zu warnen. Während sie das taten, feuerte einer der Polizisten seine Pistole ab, und schoss drei Kugel Kaliber 9 mm in die Luft, und sie alle rückten bis auf etwa 50 Metern an das Dorf heran. Wir haben eine der drei abgefeuerten Kugeln sichergestellt.

Als die Compañeras und Compañeros zuhause die Nachricht erhielten, kamen sie schnell zusammen um ihr Dorf zu verteidigen. Die Elemente der Öffentlichen Sicherheit bewegten sich schnell am Fluss entlang, und zogen von der linken Seite des Dorfes herauf, in der Absicht, uns zu umringen.

Die Compañeras und Compañeros marschierten mit Stöcken in den Händen, nicht um zu töten oder zu schlagen, sondern nur um sie zu drängen uns in Ruhe leben zu lassen. Wir benutzen keine Waffen, um auf sie zu schießen. Wir wissen, dass auch sie Menschen sind und Familien haben, und wir handeln niemals so wie sie, die auf uns schießen ohne uns als Menschen zu respektieren.

Als die Elemente der Öffentlichen Sicherheit mitbekamen, dass die Dorfbewohner bereits unterwegs waren, zogen sie sich flussaufwärts zurück, in Richtung des Dorfes Agua Azul. Sie ließen zwei Compañeras zurück, die sie mit den Gewehrkolben ihrer Waffen schwer geschlagen haben. Eine Compañera wurde an die rechte Seite der Brust geschlagen, und die andere Compañera an die linke Schulter.

Die Compañeras und Compañeros aus dem Dorf wussten schon seit dem 30. Januar 2008 von dem Vorhaben der Regierung, den Einmarsch der Öffentlichen Sicherheit in das Dorf anzuordnen. Sie hatten aufgrund von Drohungen den Einmarsch in das Dorf, mit dem Ziel, sie gewaltsam zu vertreiben, bereits am 20. Februar 2008 erwartet, und hatten sich an diesem Tag bereitgehalten.

Die Dorfbewohner lebten friedlich in ihren Hütten und arbeiteten auf dem Feld, als diese Personen ankamen um die Ruhe des Dorfes zu stören.

Die Dorfbewohner sind an die Anwesenheit der Polizei in ihren Gemeinden nicht gewöhnt, da sie keine gefährlichen Verbrecher sind, sondern nur in Frieden leben möchten, um ihren Mais und ihre Bohnen zu säen und zu ernten.

Hochachtungsvoll

Die Junta der Guten Regierung "Zentrales Herz des Regenbogens der Hoffnung"

 Quelle:  
  http://enlacezapatista.ezln.org.mx/denuncias/889/ 
 

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