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Mexiko-Info von Amnesty-Schweiz

 

(Bulletin N° 58)

amnesty international vom 06.04.2008

  Chiapas: 137 Gefangene freigelassen

Am 31. März liess die Regierung von Chiapas 137 Gefangene frei, dies als Resultat einer offiziellen Überprüfung von 300 Fällen. 29 der freigelassenen Personen gehören zur Gruppe der Gefangenen, die seit dem 12. Februar in einen unbefristeten Hungerstreik getreten sind. Damit protestieren aus gegen die Gewalt, die sie bei ihrer Gefangennahme erfuhren, die unakzeptablen Bedingungen im Gefängnis und gegen die gesetzeswidrige Behandlung im Verlauf des Prozesses (fehlende Übersetzung in ihre indigene Sprach, falsche Indizien, konstruierte Beschuldigungen). Der Hungerstreik und dessen mildere Form, das Protestfasten, hatte immer grössere Kreise bei Gefangenen in chiapanekischen Gefängnissen und bei Familienangehörige und FreundInnen gezogen und hatte auch international massive Proteste zur Folge.

Anfang April befanden sich noch mindestens 20 Gefangene im Hungerstreik oder im Protestfasten (eine Mahlzeit im Tag), darunter auch zwei weitere Gefangene, die im Jahr 1996 auf Grund falscher Zeugen zu 25 Jahren Gefängnis wegen Mordes verurteilt wurden und in in Tabasco gefangen gehalten werden. Sie wandten sich in einem Brief an die Öffentlichkeit. Beide, Vater und Sohn, sind Kathecheten in der Pfarrei Tila und bekennende Zapatistas. Sie waren seit vielen Jahren im Kampf um Land und Wasser engagiert. Dies scheint auch der eigentliche Grund für ihre fälschliche Verurteilung zu sein. Sie haben inzwischen mehr als 11 Jahre abgesessen und wurden durch den Hungerstreik ihrer Schicksalsgenossen in Chiapas ebenfalls zum Gang an die Oeffentlichkeit ermutigt. Die Tageszeitung La Jornada hat über ihren Fall berichtet, und die bekannte Rechtsanwälting Pilar Noriega nahm sich ebenfalls des Falls der zwei Gefangenen an.

 Quelle:  
  http://www.amnesty.ch/ 
 

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