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Militäreinfälle in mindestens drei Regionen von Chiapas denunziert

La Jornada vom 25.05.2008
Ángeles Mariscal
übersetzt von Dana

 
Dutzende Angehörige der Bundesarmee und der AFI durchwühlen drei Häuser in Tulijá
Indigenas denunzieren militärischen Einfall in mindestens drei Regionen von Chiapas
Anwohner fürchten erneute sexuelle Missbräuche und das Wiederaufleben paramilitärischer Gruppen wie Paz y Justicia

Tuxtla Gutiérrez, Chiapas, 24. Mai. Elemente der Mexikanischen Armee haben in dieser Woche Einfälle in mindestens drei Regionen von Chiapas durchgeführt: in der Zone der Selva von Tulijá, im Bezirk Venustiano Carranza, Zentralregion, und in verschiedenen Dörfer des Bezirkes Tila im Norden des Bundesstaates.

Die Dorfbewohner befürchten eine erneute Verschärfung der Militarisierung und der Auswirkungen, die sie nach dem bewaffneten Konflikt in 1994 erleben mussten.

Am Montag denunzierten die Einwohner der Gemeinde San Jerónimo Tulijá, Bezirk Chilón, das Eindringen Dutzender Elemente der Armee und der Bundesagentur für Ermittlungen (AFI).

An dem Einsatz war ein Militärhubschrauber beteiligt, der 11 Fahrzeugen voller Polizisten und Militärs voraus flog, die drei Häuser durchwühlten.

Drei Tage später führte eine Militärkolonne Einfälle in die Gemeinde Guadalupe La Cuchilla, 28 de Junio, San José und neun anderen Gemeinden des Bezirkes Venustiano Carranza durch. In zwei von ihnen wurden ständige Wachposten installiert.

José Manuel Hernández Hernández, Leiter der Campesino Organisation Emiliano Zapata (OCEZ), zu der die betroffenen Dörfer gehören, erklärte, ständige Patrouillen hätte es seit mehreren Jahren gegeben, dies habe sich aber am letzten Donnerstag intensiviert, als die Soldaten über die Gemeinden hereinbrachen, um die Einwohner einzuschüchtern.

Am Freitag denunzierten Chol Indigenas durch das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas, den militärischen Einmarsch in die Dörfer Cruz Palenque, Usipá, Retorno Miguel Alemán, Jolacó und Nuevo Limar, Bezirk Tila.

Obwohl Ihnen wie sie sagten, die Gründe dieses Einsatzes unbekannt seien, erklärten sie, dass die Soldaten an Positionen Stellung bezogen hätten, die sie erst vor wenigen Jahren aufgegeben hätten, und wo sie seit 1994 installiert waren, als sie mit der paramilitärischen Gruppe Paz y Justicia zusammenarbeiteten, die dieser Gegend entstammte.

Die Einwohner aus drei Regionen, in denen die militärischen Einfälle registriert wurden, brachten ihre Furcht über eine neue Militarisierung des Bundesstaates zum Ausdruck, da die Soldaten wiederholt ihre Menschenrechte verletzt, Frauen sexuell missbraucht und die Verbreitung paramilitärischer Gruppen vorangetrieben haben.

Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas forderte von der Bundesregierung den sofortigen Rückzug der Armee aus den betroffenen Gemeinden, sowohl aufgrund der Gefahr von Konfrontationen, als auch der Ungesetzlichkeit ihrer Präsenz in dieser Zone.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/2008/05/25/index.php?section=politica&article=015n1pol 
 

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