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Chiapas: Zwangsräumungen in Montes Azules

Poonal vom 28.08.2007

  (San Cristóbal de las Casas, 20. August 2007, adital-poonal).- Die zapatistische Junta der Guten Regierung "Zur Hoffnung" aus dem Caracol "Mutter der Schnecken aus dem Meer unserer Träume" in La Realidad machte in einer Erklärung den mexikanischen Präsident Felipe Calderón und den Gouverneur des Bundesstaates Chiapas, Juan Sábines Guerrero, für die Räumungen von zwei indigenen Siedlungen in den Montes Azules verantwortlich.

Am Samstag, den 18.August, seien in San Manuel und Buen Samaritano sechs Hubschrauber gelandet. Die Besatzung der Helikopter habe die Gemeindebewohner beschuldigt, die Berge des Bioreservats Montes Azules zu zerstören. Sie hätten die Frauen und Kinder mit Waffen bedroht und alle anwesenden Männer gezwungen, in die Hubschrauber zu steigen. Die 90 Beamten der Landes- und Bundespolizei hätten sich in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe habe die armseligen Hütten in San Manuel zerstört und die wenigen Besitztümer der Bewohner gestohlen. Die andere Gruppe habe sich darum gekümmert, auch Kinder und Frauen in die Hubschrauber zu verfrachten.

In Buen Samaritano sei ähnlich verfahren worden. Dort habe man insgesamt sieben Personen mitgenommen. Laut der Junta der Guten Regierung will die Regierung auch in den Siedlungen Salvador Allende und Nuevo Corozal so verfahren, "denn die Bewohner leben auf dem Land, auf dem sie arbeiten, um zu überleben."

Laut der mexikanischen Tageszeitung La Jornada sind fünf weitere Siedlungen von der Räumung bedroht, da sie sich auf den 36.000 Hektar Land befinden, die kürzlich dem Biosphärenreservat hinzugefügt wurden.


Quelle: poonal
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