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Fall Castaños: Drohungen gegen Bischof Vera López

Poonal vom 22.05.2007
Von Gladis Torres Ruiz

  (Mexiko-Stadt, 15. Mai 2007, cimac-poonal).- Am 14. Mai hat die Pressestelle der mexikanischen Diözesen zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen einen offenen Brief zur Unterstützung des Bischofs von Saltillo Raúl Vera López veröffentlicht. Der Brief wurde in den Tageszeitungen der Stadt Ciudad Juárez im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua abgedruckt.

In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass Vera López aufgrund seines Einsatzes für die Menschenrechte mehrfach mit dem Tode bedroht wurde. Dabei spiele der Fall Castaños eine besondere Rolle. In dem im Bundesstaat Coahuila liegenden Ort waren am 11. Juli 2006 mehrere Frauen von Armeeangehörigen vergewaltigt worden. Vera López hatte die Vorkommnisse öffentlich angeprangert und als Bürger und Kirchenvertreter Gerechtigkeit für die Opfer gefordert und verlangt, mit uneingeschränkter Härte des Gesetzes gegen die Verantwortlichen vorzugehen.

In dem offenen Brief, der an den mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón sowie an das Innen- und das Verteidigungsministerium gerichtet ist, wird berichtet, dass der Bischof aufgrund seines Engagements für die Menschenwürde in seinem Pkw verfolgt wird und telefonische Morddrohungen erhält. Die auf dem Display seines Telefons angezeigten Nummern der Drohanrufer gehören zum Bundesstaat Guerrero. Von dort stammen einige der im Gefängnis von Monclova einsitzenden Soldaten, die der Massenvergewaltigung der 13 Frauen im Rotlichtviertel der Gemeinde Castaños verdächtigt werden.

Bei dem Vorfall im vergangenen Jahr war eine Gruppe von Sexarbeiterinnen von unter Drogeneinfluss stehenden Uniformierten vergewaltigt worden. Nur gegen 14 der mindestens 20 mutmaßlichen Täter waren von der Regierung des Bundesstaats Haftbefehle ausgestellt worden. Sieben Verdächtige wurden daraufhin festgenommen, einer dann jedoch gegen Kaution wieder freigelassen.


Quelle: poonal
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