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Drei Katholiken in Chiapas ermordet

Poonal vom 09.09.2002

  (Mexiko-Stadt, 9. September 2002, comcosur-poonal).- Die Eskalation der Gewalt, die in den vergangenen Tagen mehrere Tote in Chiapas gefordert hat, traf nun auch drei Mitglieder der Diözese San Cristóbal de las Casas. Sie wurden grausam ermordet. Dies teilte gestern (8.9.) Generalvikar Gustavo Andrade Hernández mit.

In einem Schreiben gab der Geistliche bekannt, Reina Martínez Ortega sei in einem Viertel von San Cristóbal verstümmelt worden. Im Landkreis Amatenango del Valle sei der Katechet Mariano Gómez mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden worden, und der Vorsteher der Pfarrei Chilón, Antonio Mejía Vázques sei ebenfalls ermordet worden.

Davor waren schon José López Santiz in Altamirano sowie Lorenzo Martínez und Jacinto Hernández Gutiérrez im Gebiet der cańadas (Trockentäler) ermordet und eine Unzahl von Menschen durch die Welle der Gewalt verletzt worden. Gustavo Andrade Hernández, Pastoralvikar Juan Manuel Hurtado und die Kanzleisekretärin der Diözese San Cristóbal, Josefina Martínez Martínez, zeigten sich wegen der Gewalt besorgt und von Schmerz erfüllt.

In dem Text weisen sie auch darauf hin, dass zwar einige dieser Verbrechen gewöhnliche Verbrechen seien, andere aber seien "durch Probleme, die der noch ungelöste Konflikt in Chiapas innerhalb von Gemeinden verursacht. Dieser Konflikt muss gelöst werden und darf nicht klein geredet oder mit Teilnahmslosigkeit, Heuchelei oder Verachtung behandelt werden, denn das Risiko großer Zusammenstöße muss vermieden werden."

Dazu komme — wie es von der Zivilgesellschaft gesagt werde — das Vorgehen der Paramilitärs, das Unruhe, Angst, Vertreibung und Tod in die Gemeinschaften bringe. Sie berichten vom jüngsten Besuch des UNO-Beauftragten für intern Vertriebene, Francis M. Deng, bei dem die Vertriebenen von Chenalhó ihm von ihrer Angst erzählt hätten. Sie lebten nach der Rückkehr in ihre Gemeinden noch immer marginalisiert, in Not und vor allem in Unsicherheit, weil sie ständig von Kriminellen verfolgt würden, die immer noch nicht entwaffnet worden seien.


Quelle: poonal
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