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In Montes Azules lebt die Verfolgung wieder auf

La Jornada vom 27.08.2008
Hermann Bellinghausen
übersetzt von Ivann

  San Cristóbal de las Casas, Chiapas, 26. August. Angesichts der erneuten Versuche seitens der Regierung, die in den Montes Azules, Selva Lacandona, ansässigen indigenen Gemeinden zu räumen, rief die Nationale Union der Organisationen kommunaler Forstwirtschaft (Unofoc) dazu auf, "dem Prozess der Verminderung von Konflikten in diesem nationalen Schutzgebiet Kontinuität zu verleihen".

In einem Brief gerichtet an Ernesto Enkerlin, Mitglied der Nationalen Kommission für Naturschutzgebiete (Conanp), fordert Unofoc, dass die Autoritäten dem selben Weg "der positiven vorhergehenden Geschehnisse" folgen sollten, wie die Vorschläge der Abkommen in den Sierras Tarahumara, Arizpe, Manantlán und Gorda, der nationalen Mangrovenwälder, der Region des Monarch-Falters und des Nationalparks Lagunas de Montebello.

Ramiro Robledo Márquez, Exekutivdirektor von Unofoc, sprach sich dafür aus, die Agrar-Umwelt-Verhandlungsrunden in den Montes Azules voranzutreiben, "mit einer ehrlichen Absicht, die Probleme zu lösen, wie es die Region auf dem Gebiet von Erhaltung der Biodiversität und gemeinschaftlicher Entwicklung erfordert".

Das Schreiben an Enkerlin argumentiert, dass Organisationen und Gruppen von Campesinos in der Region Montes Azules "vom Biologen Ricardo Frías angegangen wurden", entsandt von der Zweigstelle (der Conanp), der sich in bedrohender Haltung in den Gemeinden gerierte, begleitet von Polizeieinheiten und Militär.

Unofoc betont, dass Frías "den Interessen von Julia Carabias und der Gruppe von Ökologen gehorcht, die in die Region gekommen sind, um seit 15 Jahren Konflikte durch Firmen wie Sano, Pulsar und Diversa zu erzeugen". Auch klagen sie den Funktionär an, "anzukommen und Feldinformationen aufzunehmen ohne vorherige Ankündigung".

Beobachter der chiapanekischen Waldregion wie Maderas del Pueblo del Sureste haben ihrerseits neue Methoden der Regierungsgesandten dokumentiert, die Indigenas zu "überzeugen" ihre Siedlungen zu verlassen. Die Funktionäre, normalerweise begleitet durch Soldaten und Polizei, die mit ihren Waffen drohen, rufen die Männer zusammen, einzeln, bieten ihnen Geld an und weisen darauf hin, dass sie im Falle der Ablehnung einer Umsiedlung geräumt würden.

Die Umsiedlungen haben sich als wenig dauerhaftes Resultat erwiesen. Und in den Gemeinden, die nicht im Widerstand sind, kann der Effekt des Geldangebots mächtig sein − die Campesinos sehen nämlich so eine Alternative um auf der Suche nach Arbeit die Reise in die USA zu bezahlen.

Die zivilen und Menschenrechtsorganisationen, die das Netzwerk für Frieden bilden, signalisierten für ihren Teil, dass "Halsstarrigkeit und Unbeweglichkeit der Funktionäre der Conanp, des Amtes für Agrarreform, der Bundesanwaltschaft für Umweltschutz und des Regierungsamtes des Bundesstaates Chiapas ihre Unfähigkeit zum Dialog bestätigen, um Alternativen zu entwickeln, die den Respekt der Rechte der Gemeinden und die Bewahrung der Biodiversität versöhnen".

Die bestehenden Räumungsdrohungen gegen die in den Naturschutzgebieten ansässigen Gemeinden "machen die Definition von Rechten wie Schutz des Landes und Gebietes der Bevölkerung notwendig, um internationalen Rechtsmitteln im Bereich der internen Rechtsprechung Kraft zu verleihen, wie dem Abkommen 169 der Internationalen Arbeitsorganisation. Konkret hieße das, den Artikel 27, Paragraf 2, Abschnitt VII der Verfassung zu gestalten der festlegt: ’Das Gesetz wird die Integrität des Landes indigener Gruppen schützen’ ".

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/2008/08/27/index.php?section=politica&article=019n1pol 
 

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