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Morgen: Infoveranstaltung zu Drogenkrieg in Mexiko in Bad Boll

 

Thema: Drogen, Dollar, Demokratie I

Veranstaltungshinweis vom 27.10.2008

  Di, 28.10.08, 19 bis 21:30 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Drogen, Dollar, Demokratie I
Herausforderungen durch den Drogenhandel in Zeiten der Globalisierung am Beispiel Mexikos

Die jährlichen Umsätze des internationalen Drogenhandels liegen im dreistelligen Milliardenbereich. Sein wirtschaftlicher Umfang entspricht damit dem des Waffen- bzw. Menschenhandels. Durch die Globalisierung haben sich Produktionsstätten und Handelsrouten diversifiziert und Machtstrukturen verschoben. Das organisierte Verbrechen nutzt zunehmend - und manchmal effektiver als die legale Wirtschaft − die Möglichkeiten der Handelsliberalisierung im Rahmen der freien Marktwirtschaft.

Der im März 2008 vom UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung vorgelegte Bericht zeigt, dass die Herstellung und der Verkauf von Drogen bislang nicht zurückgedrängt werden konnten. Im Frühjahr 2009 wollen die Vereinten Nationen über ihre zukünftige Drogenpolitik entscheiden. In den aktuellen nationalen und internationalen Sicherheitsdebatten bekommt die Stärkung der Staaten dabei einen neuen Stellenwert.

Die ungeheuren finanziellen Mittel im Drogengeschäft öffnen via Korruption Wege in Polizei, Militär und Politik, auch in großen, als stabil geltenden Staaten. Verbrechernetzwerke etablieren sich in den für den Handel relevanten Regionen als mächtige Interessengruppen. Bürgerinnen und Bürger erleben, dass sich "ihre" Politiker den Wählern zunehmend weniger verpflichtet fühlen.

In den Regionen, die aktiv in den Drogenhandel involviert sind, ist gerade für mittel- und damit chancenlose Jugendliche das Drogengeschäft die Möglichkeit, schnell zu viel Geld und (zumindest über die eigene Waffe) zu Macht zu kommen. Die stark bewaffneten Dealerkartelle stellen an den Umschlagplätzen zunehmend eine Gefährdung auch der nicht involvierten Bevölkerung dar. Es entstehen parallele Machtstrukturen, die das Gewaltmonopol des Staates unterminieren.

Drogenhandel und Bekämpfung von Drogenkriminalität in Mexiko − Calderons Politik der "harten Hand" und ihre Folgen für die Menschenrechtslage im Land.
José Marroquín Farrera (Centro Pro DDHH, Ciudad de México)

Welche Rolle spielt die Merida-Initiative bei der US-geleiteten, angebotsorientierten Drogenbekämpfung? Wird sich die Politik der USA in Bezug auf Drogenbekämpfung und Migration nach den US-Wahlen verändern?
Manuel Pérez Rocha (Institute for Policy Studies, Washington D.C.)

Herausforderungen der nationalen und internationalen Politik angesichts zunehmend globaler Strukturen der Drogenkriminalität (Beispiel Grenze Mexiko - USA)
Ivan Briscoe (FRIDE, Madrid)

Moderation:
Annette von Schönfeld, Regionalreferentin Lateinamerika,
Heinrich-Böll-Stiftung *

Konferenzsprachen:
Spanisch und Deutsch mit simultaner Übersetzung

Information:
Annette v. Schönfeld
E-Mail: vonschoenfeld AT boell PUNKT de
T 030.285 34-325
Sven Hilbig
E-Mail: hilbig AT boell PUNKT de
T 030-28534-332

Eintritt frei

Die Veranstaltung wird gefördert mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union. Die Verantwortung der dort vertretenen Standpunkte liegt ausschließlich bei den Veranstaltern.

 Quelle:  
  http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=5658&returnurl=/index.html 
 

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