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JBG Oventic denunziert paramilitärische Drohungen gegen Zapatisten in San Polho

Junta der Guten Regierung am 28.10.2008
übersetzt von Dana

  Die JBG Oventic denunziert die Drohungen und Aggressionen der PRIisten gegen Compañeros des autonomen Bezirks San Pedro Polhó

Junta der Guten Regierung
Zentrales Herz der Zapatisten vor der Welt

SNAIL TZOMBOMBAIL YU ´ EIN LEKIL J ´ AMTELETIK
TA O ´ LOL ICH ´ ON ZAPATISTAS TA STUK´IL SAT YELOB SJUNUL BALUMIL

29. Oktober 2008

An die öffentliche Meinung
An die AnhängerInnen der Anderen Kampagne
An die Zezta International
An die nationale und internationale Presse
An die nationale und internationale Zivilgesellschaft
An die Menschenrechtsorganisationen

Brüder und Schwestern

Die Junta der Guten Regierung ’Zentrales Herz der Zapatisten vor der Welt’, der Zone Altos von Chiapas, Mexiko, denunziert die folgenden Vorfälle, die sich in dem zapatistischen autonomen Bezirk in Rebellion San Pedro Polhó zugetragen haben.

Alle Probleme, die in diesen Bezirk und seinen Gemeinden ausgebrochen sind, fingen aufgrund der bloßen Existenz unserer zapatistischen Organisation an, die sich von den politischen Parteien unterscheidet. Davon zeugt die gewaltsame Vertreibung unserer Compañeros und Compañeras zapatistische Unterstützungsbasen, weil sie nicht der herrschenden politischen Partei angehören, die diese Orte kontrolliert, nämlich die PRI.

Aufgrund dessen werden wir einige der neuesten Vorfälle aufzählen, die vorgefallenen sind:

Am 26. September 2008, gegen 14:00 Uhr Nachmittags, wurde Compañero Unterstützungsbasis Fernando Luna Pérez, während er in einem Auto der Marke Nissan auf der Strasse nach Pantelo unterwegs war, auf dem Hügel von Cantil, von Paramilitärs mit einer Schusswaffe hohen Kalibers unter Beschuss genommen.

Am 29. September 2008, gegen 23:00 Uhr Nachts, im autonomen Bezirk San Pedro Polhó, feuerten Paramilitärs Schusswaffen hohen Kalibers ab, etwa 300 Meter vom östlichen Rand dieses Bezirks.

Am 30. September 2008, gegen 19:00 Abends, nahe der Kiesbank etwa 400 Meter vom Flüchtlingslager Nr.2 entfernt, wiesen Mitglieder der Organisation der Cardenistischen Front, Señor Agustín Gómez Pérez mit seinen zwei Söhnen, und Señor Lucio de Tsanem ’Bolom, die den paramilitärischen Gruppen angehören, die in 1997 am Massaker von Acteal beteiligt waren, andere Paramilitärs an, vier Schüsse hohen Kalibers abzufeuern, um den gewaltsam vertriebenen Compañeros aus dem Flüchtlingslager 2 zu drohen.

Am 13. Oktober 2008, meldete ein Compañero zapatistische Unterstützungsbasis, gesehen zu haben, dass 15 Schusswaffen hohen Kalibers in die Kolonie Yaxjemel, Bezirk Chenalho, geliefert worden sind.

Am 17. Oktober 2008, meldete ein Compañero zapatistische Unterstützungsbasis, dass eine Gruppe Paramilitärs aus der Gemeinde Yaxjemel beabsichtigen, die Compañeros und Compañeras zapatistische Unterstützungsbasen des Flüchtlingslagers 8 von Taki Uk’um, autonomer Bezirk San Pedro Polhó, anzugreifen.

Im Monat Oktober informierten Compañeros zapatistische Unterstützungsbasen des weiteren darüber, dass gegen 1:00 Uhr Morgens drei Paramilitärs gekommen wären, namens Cándido Hernández Pérez, Aurelio Arias Vásquez und José Hernández Áreas, aus der Gemeinde Yaxjemel, Bezirk Chenalhó. Diese drei Paramilitärs trugen Schusswaffen hohen Kalibers und wurden auf der Strasse gesichtet, etwa 500 Meter vom Flüchtlingslager 8 von Taki ’Uk’um, autonomer Bezirk san Pedro Polhó.

Compañeros zapatistische Unterstützungsbasen meldeten, dass ebenfalls im Monat Oktober, in den PRIistischen Gemeinden Tsanem ’Bolom, Bajobeltik, Pechikil, Los Chorros, Puebla und Yaxjemel, Bezirk Chenalhó, den Paramilitärs dieser Gemeinden vom Bezirkspräsidenten Schusswaffen hohen Kalibers geliefert wurden, der sie den Bezirksbeauftragten dieser Gemeinden ausgehändigt hat, und weiß, wo sie hingebracht worden sind. Diese Waffen sollen dazu dienen, die Compañeros zapatistische Unterstützungsbasen der Gemeinden des autonomen Bezirks San Pedro Polhó anzugreifen. Wenn den Compañeros zapatistische Unterstützungsbasen irgendetwas zustoßen sollte, so machen wir dafür direkt den offiziellen Bezirkspräsidenten von Chenalhó und seinen paramilitärischen Gruppen dieses Bezirkes verantwortlich, sowie die Staats-, und Bundesregierung.

Von diesen genannten Gemeinden haben wir Informationen erhalten, dass die Paramilitärs beabsichtigen am 2. November Aktionen unbekannten Typs auszuführen, die ähnlich wie das Massaker von Acteal in 1997 ablaufen sollen.

Die bedrohten Gemeinden des Bezirkes von Polhó, gemeinsam mit dem Autonomen Rat des gleichen Bezirkes, weisen daher die anmaßende Haltung dieser Personen, die Anhänger der verschiedenen politischen Parteien sind, in erster Linie der PRI, sowie die Haltung ihrer gleichermaßen anmaßenden Autoritäten energisch zurück.

Als Junta der Guten Regierung verurteilen wir aufs schärfste die gewaltsame und unbesonnene Haltungen der schlechten Regierung, die sie durch ihre Paramilitärs implementiert, ihre Gemeindeautoritäten, durch ihre Bezirks-, Staats-, und Bundesbehörden

Es ist sehr klar ersichtlich, dass alles was hier vorgeht, mit der Hilfe und dem Schutz des Bundesregierung geschieht. Denn die Gemeinden in denen unsere Compañeros Unterstützungsbasen am stärksten bedroht sind, sind jene wo sich Militärlager befinden, die unter dem Befehl der schlechten Regierung stehen: unter anderen, einer in Tsanem ’Bolom, ein anderer in Majomut.

Mit welchem Recht drohen die Anhänger der politischen Parteien ihren Nächsten mit Gewehrschüssen, einfach nur weil diese einer Organisation angehören, und nicht wie sie selbst einer politischen Partei, die nur Spaltungen schafft, die Menschen betrügt, und Auseinandersetzungen unter Brüdern der gleichen Gemeinde provoziert.

Es ist klar zu sehen, dass es die politischen Parteien sind, die Spaltungen und Auseinandersetzungen innerhalb der Gemeinden provozieren, und nicht der zapatistische Kampf, wie sie uns das vorwerfen. Aber die verschiedenen Ebenen der offiziellen Behörden waschen sich die Hände in Unschuld, um dann in den Massenmedien zu verbreiten, dass es sich bei allen Problemen um "Gemeindeninterne Probleme" handeln würde.

Angesichts dessen können wir nicht schweigen, weil es unsere Pflicht und Schuldigkeit ist vor der Öffentlichkeit alle Arten von Ungerechtigkeit, Drohungen und Menschenrechtsverletzungen zu denunzieret, die gegen jede Person verübt werden, ungeachtet davon welcher Organisation sie angehören.

Als Juntas der Guten Regierung sagen wir den Bezirks-, Staats-, und Bundesbehörden ganz klar, dass falls unseren Compañeros und Compañeras zapatistische Unterstützungsbasen aufgrund der Drohungen der Parteienanhänger irgendetwas zustoßen sollte, wir sie für alle Folgen direkt verantwortlich machen.

Aus diesem Grund erstatten wir diese Denuncia, damit alle Menschen unseres Landes und auf der ganzen Welt von den Aktionen erfahren, die die schlechte Regierung gegen die EZLN ausführt.

Das ist für den Augenblick alles. Wir werden Sie weiterhin informieren und über alles berichten, was sich weiterhin zutragen könnte.

Hochachtungsvoll

Die Junta der Guten Regierung
Zentrales Herz der Zapatisten vor der Welt
Zone Altos von Chiapas, Mexiko.

Rosalinda Gomez Lopez
Reynaldo Perez Peciencia
Javier Perez Santiz
Lucas Perez Gomez

 Quelle:  
  http://enlacezapatista.ezln.org.mx/jbg/1036/ 
 

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