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Denuncia: JBG-Morelia zu paramilitärischer Aggression der OPPDIC (04.12.2008)

Junta der Guten Regierung am 04.12.2008
übersetzt von Dana

  JBG-Morelia denunziert paramilitärische Aggression der OPPDIC im
Autonomen Bezirk Comandanta Ramona

Junta der Guten Regierung "Herz des Regenbogens der Hoffnung",
Caracol IV "Wirbelwind unserer Worte"
Morelia, Chiapas, Mexiko.

04. Dezember 2008

An die nationale und internationale öffentliche Meinung.
An die nationalen und internationalen alternativen Kommunikationsmedien
An die unabhängigen Menschenrechtsorganisationen
An die Compañer@s mailto:Compa%C3%B1er@s von der Sexta und der Anderen Kampagne aus Mexiko und der ganzen Welt

Brüder und Schwestern
Compañeros und Compañeras

Die Junta der Guten Regierung von Morelia denunziert die Gewalttätigkeiten, die von den Paramilitärs der OPDDIC am 2. Dezember 2008 gegen unsere Compañeros zapatistische Unterstützungsbasen der Ranchería El Chuchumil provoziert wurden, im Autonomen Bezirk Comandanta Ramona.

1. Die Señores Manuel Gutiérrez Hernández und Pedro Gutiérrez Gómez, setzten unsere Compañeros von der Ranchería Chuchumil einer ersten Provokation aus, indem sie sie der erfundenen Anklage beschuldigten, sie hätten Señor Manuel Gutiérrez Hernández entführt. Zu diesem erfundenen Verbrechen konnten wir klarstellen, dass es sich nur um Lügen handelte, und seither sind sie verärgert über uns, weil sie uns vor dem Gefängnis der schlechten Regierung niemals erniedrigen konnten.

2. Das zweite erfundene Delikt, das sie ihnen untergeschoben haben war das illegale Abholzen von Zedernholz und Mahagoni. Auch diese Anklage war nicht wahr, sie wurde erfunden von den Señores Manuel Gutiérrez Hernández und Andrés Gutiérrez Guzmán, und unsere Compañeros von der Ranchería El Chuchumil konnten diese erfundene Lüge widerlegen.

3. Das dritte Delikt, dass mit der gleichen Absicht zu provozieren erfunden wurde, war, uns zu beschuldigen, sein Land auf der Rancheria El Porvenir, wo er sein Mais anbaut, mit Giftstoffen zu kontaminieren. Die Erfinder dieses Deliktes sind die Señores Manuel Gutiérrez Hernández und Andrés Gutiérrez Guzmán (der zweite): auch diese Unwahrheit konnten wir aufklären und beweisen, dass ihre Beschuldigungen Lügen waren, und sie konnten uns nicht einsperren.

4. Am 2. Dezember 2008, gingen die 6 Söhne des Compañero Miguel Gutiérrez Gómez, Bezirksrat des Autonomen Bezirks Comandanta Ramona, während er sich auf einer Versammlung befand, um ihr Feld zu bepflanzen. Sie wurden mit dieser Arbeit früh fertig, weil sie zu sechst waren, und nachdem sie mit dem Pflanzen fertig waren, nutzten sie die Zeit um das Feld zu jäten, auf dem sie Kaffee anpflanzen.

5. Während die sechs Söhne des Compañero Miguel Gutiérrez Gómez friedlich auf ihrem Grundstück arbeiteten, erschienen überraschend 5 Personen von der Ranchería El Porvenir, und fingen, an uns zu provozieren und auf uns zu schießen. Dies ereignete sich gegen 10:00 Uhr Vormittags, am 2. Dezember 2008. Ohne uns Zeit zu lassen, tauchten sie auf und fragten uns was wir hier taten. Wir antworteten ihnen, dass wir unser Feld aufräumten, um Kaffee anzupflanzen

6. Kaum hatten wir ihre Frage beantwortet, fingen sie an, ohne uns Zeit zu geben, auf uns zu schießen, mit einer Waffe Kaliber 9 mm, mit der Seriennummer 6609232, glücklicherweise haben sie mit dem ersten Schuss niemanden verletzt. Wir schätzen, dass es ihnen nicht gefallen hat, dass wir ihnen sagten, wir würden arbeiten um Kaffee anzupflanzen, um unseren Widerstand zu unterstützen.

7. Nicht unsere Compañeros haben Probleme provoziert, sondern es waren diese Leute. Die Verantwortlichen heißen: Javier Gutiérrez Hernández, der die 9 mm Waffe trug, ein OPDDIC-Leiter, der in der Region sehr bekannt ist und Probleme sucht; Miguel Gutiérrez Hernández, der eine Flinte, Kaliber 16 trug; Salvador Guitérrez Hernández, der eine Pistole Kaliber 22 trug; Genaro Gutiérrez Guzmán, der eine Machete und eine Fotokamera trug, die den Einwohnern der Region bekannt und Eigentum des Standesamts des Bezirkes Chilón ist; Mario Gutiérrez Jiménez, der eine Machete trug. Sie alle gehören zur Ranchería El Porvenir, und sind Mitglieder der OPDDIC.

8. Der Plan der Provokateure war es, Fotos von unseren Compañeros zu schießen, um sie der Staatsanwaltschaft von Chilón vorzulegen, um ihnen eine falsche Anklage anzuhängen und sie einzusperren.

9. Diese Art von Falle ist nicht neu, sie wurde schon immer von den betrügerischen Gouverneure von Chiapas benutzt, sowie von den Präsidenten der Republik, wie dem jetzige Präsidenten Felipe Calderón, und noch viel schlimmer von den Bezirkspräsidenten, wie dem gegenwärtigen Bezirkspräsidenten von Chilón, Señor Antonio Moreno López von der bekannten Mörderpartei der PRI.

10. In Chiapas kehrt die Gewohnheit wieder ein, wie in den betrügerischen Zeiten von Roberto Albores Guillén, Indigenas zugunsten von Personen zu benutzen, die von außerhalb Mexikos kommen, nur das sich heute der Name des Betrügers geändert hat, und er Juan Sabines heißt, der sich Gouverneur von Chiapas nennt.

11. Wir fangen an, unter Gewalttätigkeiten zu leiden, nicht nur Worten, weil sie unsere Rechte verletzen.

12. Er ist klar, dass die Verantwortlichen straflos bleiben, weil sie von den Regierenden geschützt werden. Ein Beispiel dafür sind die Ereignisse im Ejido Santa Rosalía, wo unsere Compañeros dieses Ejidos von den PRIisten Schläge und Todesdrohungen erleiden. Unsere Compañeros betreiben keine exzessive Abholzung, wie die PRIistas des Ejidos, und sie leben friedlich in ihrer Gemeinde. Jedes Mal wenn die Sektorpolizei zu diesem Ort reist, unternehmen sie gar nichts.

13. Unsere Aggressoren werden von den Hunden der Straflosigkeit geschützt, wenn sie unsere Compañeros erniedrigen. Und der Gipfel ist, dass der Regierungsdelegierte von Comitán den roten 3-Tonnen Lastwagen, Model 1979, beschlagnahmt hat, der unserem Compañero gehört, und den er sich durch viel Arbeit erworben hatte.

Compañeros und Compañeras auf der ganzen Welt, wir stehen einer neuen Situation von Erniedrigung und Tod gegenüber; wir halten unsere Rebellion weiterhin geeint aufrecht, weil die drei Gewalten der mexikanischen Regierung und in Chiapas bereit sind, uns erfundene Anklagen unterzuschieben, um uns dort einzusperren, wo ihre Gesetze des Todes und der Erniedrigung regieren.

Angesichts dieser Situation, haben wir genug Gründe weiterhin zu kämpfen, um respektiert zu werden; wir, die indigenen Gemeinden von Chiapas, erleben von neuem eine Situation wie vor 1994; wir erleiden Todesdrohungen, und Drohungen der Enteignung unseres Landes, unserer Flüsse, Quellen und Lagunen. Wir haben kein Zweifeln, dass Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt das gleiche erleiden.

Wir dienen weiterhin als Kanonenfutter, damit einige Wenige in Wohlstand leben können, und den Reichtum unseres Staates Chiapas genießen, während wir mit unserem Blut zahlen, mit Gefängnis, und unsere Compañeras unter Klagen leiden, wie sie den Schmerz sehen, dem wir heute gegenüberstehen.

Es lebe die Rebellion
Tod der schlechten Regierung

Hochachtungsvoll
Die Junta der Guten Regierung
"Herz des Regenbogens der Hoffnung"

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