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Der Erste Wind

 

Eine würdige, wütende Jugend

EZLN vom 02.01.2009
Subcomandante Insurgente Marcos
übersetzt von Dana

  Sieben Winde in den Kalendern und Geografien von Unten
Der Erste Wind: Eine Würdige Wütende Jugend

Guten Abend

Sintrófisa, síntrofe, Ekseyerméni Eláda. Emís, i pió mikrí, apó aftí ti goniá tu kósmu se jeretáme.

Déksu ton sevasmó mas ke ton zavmasmó mas giaftó pu skéftese ke kánis. Apó makriá mazménume apó séna. Efjaristúme.

(Ich hoffe keine Schweinerei gesagt zu haben, was ich meinte, war "Compañera, Compañero rebellisches Griechenland. Wir, die Allerkleinsten, grüßen Dich aus dieser Ecke der Welt. Wir senden Dir unseren Respekt und unsere Bewunderung zu für das was Du denkst und tust. Aus der Ferne lernen wir von Dir. Danke.")

I

Über Gewalttätigkeiten und andere Sachen.

Schon seit langem hat das Problem der Kalender und der Geografien die Macht entlarvt und bloßgestellt. Zuweilen hat sich gezeigt (und wird sich zeigen) wie ihr glänzendes Getriebe der Herrschaft ins Stottern gerät und auseinanderfällt. Deshalb versucht sie auch bei der Handhabung der Geografien und Kalender große Vorsicht anzuwenden.

Bei den Geografien zeigt es sich am deutlichsten: ihrem ungeschickten Trick zufolge, den dieses Festival enthüllt hat, ist Griechenland sehr weit von Chiapas entfernt. Und in den Schulen wird gelehrt, dass Mexiko von Frankreich, dem Baskenland, Spanien und Italien durch einen Ozean getrennt wird. Und ein Blick auf der Landkarte zeigt uns, dass New York sehr weit nördlich vom indigenen mexikanischen Chiapas liegt. Etwas, das vor einigen Stunden von den Compañeras und Compañeros der Bewegung Gerechtigkeit für das Barrio widerlegt worden ist. Und Argentinien liegt weit im Süden von hier, was von dem Compañero aus Solano, der gerade gesprochen hat, angefochten wird.

Aber diese Trennung gibt es weder oben noch unten. Die brutale neoliberale Globalisierung, der Vierte Weltkrieg, wie wir Zapatisten ihn nennen, hat weit entfernte Orte in räumliche und zeitliche Simultanität gebracht, damit der Reichtum fließen kann, und um ihn sich aneignen zu können.

Die fantastischen Geschichten, über die vermeintlich heldenhaften Entdecker-Eroberer, die mit Schwert und Kreuz die Schwäche der "Unzivilisierten" überwanden, sind vorbei. Anstatt der drei Karavellen, gibt es ein Hochgeschwindigkeitscomputer. Anstatt der Schwerter und Kreuze, eine Maschine der Massenvernichtung und eine Kultur, die mit dem "Fast Food" nicht nur dessen Allgegenwart gemeinsam hat (McDonalds, wie Gott, ist überall), sondern auch die schwierige Verdauung und das Fehlen jeglicher Nährstoffe.

Und die gleiche Globalisierung lässt die Bomben der israelischen und nordamerikanischen Regierungen auf dem Gazastreifen fallen, während sie die ganze Welt erschüttern.

Mit der Globalisierung hat sich die gesamte obere Welt unserem Blick und unserem Gewissen eröffnet. Die Bomben, die palästinensische Zivilisten ermorden, sind auch eine Warnung, dass man zu lernen und sich zu assimilieren hat. Und der Schuh gegen Bush im Irak kann in fast jeder Ecke des Planeten reproduziert werden.

All das geht Hand in Hand mit dem Kult des Individualismus. Der Enthusiasmus, den der Schuhwurf gegen Bush (der nur die schlechte Zielgenauigkeit des Journalisten beweist) unter den Wohlgesitteten ausgelöst hat, feiert eine Geste, die mutig aber im Wesentlichen nutzlos und unwichtig ist, wie einige Wochen später die Unterstützung der Bush Regierung für das Verbrechen zeigte, das die israelische Regierung gegen auf dem palästinensischem Gebiet verübt .. und das − Verzeihung, wenn ich jene enttäusche, die am Fuß des Bildes von Barack Obama ihre Kerzen angezündet haben − von Bush’s Nachfolger befürwortet wird.

Während die Zielschwäche im Irak Beifall erweckt, erweckt der Aufstand in Griechenland nur Sorgen. "Es besteht die Gefahr", wird gewarnt und exorziert, "dass die Rebellion in Griechenland sich auf das übrige Europa ausweitet".

Wir haben bereits gehört und gelesen, was uns die griechische Jugend in Rebellion über ihren Kampf und über die Widrigkeiten, denen sie gegenüberstehen zu erzählen hatten. Ebenso von jenen, die sich in Italien darauf vorbereiten der Gewalt der Regierung Widerstand zu leisten, sowie von dem täglichen Kampf unserer Comp@s im nördlichen Norden.

Angesichts dessen zücken sie dort oben alle ihre Wörterbücher und suchen das Wort "Gewalt" heraus, das sie dem Wort "Institutionalität" gegenüberstellen. Und ohne auf den Kontext zu achten, das heißt, auf die Stellung der Klasse, klagen sie an, richten und urteilen. Sie sagen uns, dass die griechische Jugend gewalttätig sei, die die hellenische Halbinsel in Flammen setzt. Klar wird dabei die Tatsache, dass die Polizei einen Jugendlichen ermordet hat editiert, verstümmelt und unterschlagen.

In Mexiko, in der Geographie der gleichnamigen Stadt, hat eine Regierung der institutionellen Linken eine Gruppe von Jugendlichen ermordet. Ein Sektor der progressiven Intellektuellen bewahrte ein komplizenhaftes Stillschweigen, mit dem Argument, es würde sich dabei um einen Versuch handeln, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von dem Karneval abzulenken, in den sich die angebliche Verteidigung des Erdöls inzwischen verwandelt hat. Die darauf folgende sexuelle Aggression gegen die jungen Frauen in Polizeihaft ging im Lärm der Pauken und Trompeten verloren, mit denen eine Volksbefragung angekündigt wurde, die sich als absoluter Reinfall herausstellte. Im Gegenzug wurde die Gewalt der Polizei nicht verurteilt, die allen Behauptungen zum Trotz, keinesfalls undiszipliniert gehandelt hat. Diese Polizei ist seit Jahren darauf vorbereitet worden Jugendliche, Straßenhändler, SexarbeiterInnen, Ghettobewohner, und alle jene zu unterdrücken, zu bedrängen und zu misshandeln, die mit der Regierung hinsichtlich Himmelspisten, Megaspektakeln im Fujimori-Stil und Eiscremerezepten nicht konform gehen. Und man darf nicht vergessen, dass die Doktrin, die diese Polizei beflügelt, von dem heutigen "legitimen" Präsidenten nach Mexiko Stadt importiert wurde, als er noch Regierungschef von D.F. war.

In Mexiko Stadt und in Griechenland morden die Regierungen Jugendliche.

Das US-Israelische Regierungsjoch kennzeichnet heute im Gaza die geltende Richtlinie: es ist effektiver sie zu töten, wenn sie noch jung sind.

Schon früher, nach dem geltenden Kalender vor nunmehr 10 Jahren, haben in Mexiko junge Stundenten der UNAM eine Bewegung ins Leben gerufen, die die wohlgesittete Linke zur Verzweiflung brachte, die sie, genauso hysterisch wie heute, wild verleumdete und herabsetzte. Und auch damals hieß es, sie seien eine gewalttätige Bewegung, die dazu dienen sollte, die öffentliche Aufmerksamkeit von dem grauen Wahlkampf des grauen Präsidentschaftskandidaten der grauen Partei der demokratischen Revolution abzulenken

Heute, 10 Jahre später, muss man sich daran erinnern dass die UNAM weiterhin öffentlich und kostenfrei bleibt, dank der Beharrlichkeit dieser jungen Männer und Frauen, denen wir heute unseren Gruß entbieten.

In unserem schmerzreichen Mexiko sind die Erstplazierten beim Missbrauch des Wortes "Gewalt" Felipe Calderón Hinojosa und die Massenmedien, die ihm folgen (wenn auch immer weniger). Señor Calderón, ein Liebhaber von Computer Echtzeitstrategiespielen (sein Lieblingsspiel, wie er mal erklärte, ist "Age of Empire"), hat entschieden, dem Volk anstelle von Brot und Spielen, echtes Blut zu liefern. Da für den Zirkus schon die professionellen Politiker sorgen, und Brot sehr teuer ist, hat Calderón beschlossen, mit Unterstützung der einen Seite der Drogenhändler, gegen die andere Seite Krieg zu führen. In Verletzung der Landesverfassung, holte er die Armee dazu heran Aufgaben der Polizei, Staatsanwaltschaft, Richter, Gefängniswärter und Henker zu erfüllen. Dass dieser Krieg dabei ist, verloren zu werden, weiß jeder, der nicht zu seiner Regierung gehört − dass der Tod seiner besseren Hälfte ein Mord war, ist ebenfalls bekannt, wenn dies auch nicht publiziert wird.

Bei ihrem Krieg haben die Kräfte der Calderón-Regierung den Mord nicht weniger Menschen zu verantworten, die völlig unschuldig waren, von Kindern und Ungeborenen. Mit Calderón an der Spitze, ist die Regierung Mexikos denen aus den Vereinigten Staaten und Israel um einen Schritt voraus: er tötet sie schon, während sie noch im Mutterleib sind.

Es wurde gesagt, und Fernsehansager und Journalisten wiederholen es weiterhin, dass die Staatsgewalt eingesetzt werden würde, um die Gewalt des organisierten Verbrechens zu bekämpfen. Aber immer deutlicher ist zu sehen, dass es das organisierte Verbrechen ist, das die Staatsgewalt dirigiert. Vielleicht handelt es sich bei alldem aber auch nur um eine intelligente Strategie Calderóns, um die Aufmerksamkeit der Leute abzulenken. So beschäftigt die Öffentlichkeit mit dem blutigen Scheitern des Krieges gegen den Drogenhandel ist, entgeht ihr möglicherweise das Scheitern Calderons in der Wirtschaftspolitik.

Aber kehren wir zu den Verurteilungen der Gewalt zurück, die dort oben gefällt werden.

Es gibt da eine betrügerische Transmutation, eine falsche Tautologie: sie behaupten, die Gewalt zu verurteilen, aber in Wirklichkeit verurteilen sie die Aktion.

Für die von oben ist die Unzufriedenheit ein Übel des Kalenders, oder, wenn auch dem getrotzt wird, eine zerebrale Pathologie, die nach Meinung einiger durch viel mentale Konzentration zu heilen ist, indem man sich in Harmonie mit dem Universum bringt und dann können wir alle menschliche Wesen sein, oder Bürger.

Für die gewaltsamen Pazifisten sind alle menschliche Wesen: sowohl der griechische Jugendliche, der die Hand mit einem Molotowcocktail erhebt als auch der Polizist, der all die Alexis ermordet, die es auf der Welt gegeben hat und geben wird; sowohl das palästinensische Kind, das beim Begräbnis seiner kleinen Geschwister weint, die von israelischen Bomben getötet worden sind, als auch der Pilot des Kampfjets mit dem Davidstern auf dem Rumpf; sowohl Herr George W. Bush, als auch der illegale Einwanderer, der in Arizona in den Vereinigten Staaten, von der Border Patrol ermordet wird; sowohl der Multimillionär Carlos Slim, als auch die Sanborns-Bedienungskraft, die 3 bis 4 Stunden lang fahren muss um zur Arbeit zu kommen, und hinausgeworfen wird wenn sie zu spät erscheint; sowohl Señor Calderón, der sich Chef der mexikanischen Bundesexekutiven nennt, als auch der Campesino, der seines Landes beraubt wird; sowohl Señor López Obrador, als auch die ermordeten Indigenas in Chiapas, von denen er nie etwas gesehen noch gehört haben will; sowohl Señor Peña Nieto, der Räuberbaron aus dem Bundesstaat México, als auch der Campesino Ignacio Del Valle von der FPDT, der eingesperrt wurde, weil er die Armen verteidigt hat; kurzum, sowohl die Männer und Frauen, die allen Reichtum und alle Macht besitzen, als auch die Frauen und Männer, die nichts weiter besitzen, als ihre würdige Wut.

Und dort oben verlangen und fordern sie: "Man muss nein zur Gewalt sagen, ganz gleich woher sie kommt", stets darauf bedacht dies ganz besonders zu betonen, wenn die Gewalt von unten kommt.

Ihnen zufolge, müssen sich alle einander in Harmonie zuwenden um ihre Differenzen und Widersprüche zu lösen, und den Leitspruch skandieren: "Das bewaffnete Volk wird ebenfalls ausgebeutet", womit Soldaten und Polizisten gemeint sind.

Unsere Position als Zapatisten ist klar. Wir unterstützen weder einen Pazifismus, der hochgehalten wird, damit ein anderer die andere Wange hinhalten muss, noch eine Gewalt, die geschürt wird, wenn andere die Toten liefern.

Wir sind was wir sind, mit all dem Guten und dem Schlechten, das wir tragen und das unsere Verantwortung ist. Aber es wäre naiv zu glauben, dass alles Gute, das wir erreicht haben, einschließlich des Privilegs Ihnen zuzuhören und von Ihnen lernen zu dürfen, ohne die Vorbereitung eines ganzen Jahrzehnts erreicht worden wäre, damit der Erste Januar anbrechen konnte wie das vor 15 Jahren geschehen ist.

Es war kein Protestmarsch und auch keine Unterschriftenliste, durch die wir bekannt wurden. Es war durch eine Armee, durch die Gefechte gegen die Bundestruppen, durch den bewaffneten Widerstand, dass wir in der Welt bekannt wurden.

Und unsere gefallenen, toten und verschwundenen Compañeros und Compañeras, sind in einem gewaltsamen Krieg ums Leben gekommen, der nicht vor 15 Jahren begonnen hat, sondern vor 500, 200, 100 Jahren.

Ich will hier keine Rechtfertigung der Gewalt vorbringen, sondern auf eine feste Tatsache hinweisen: im Krieg wurden wir bekannt, im Krieg haben wir uns diese letzten 15 Jahren befunden, im Krieg bleiben wir weiterhin, bis diese Ecke der Welt namens Mexiko sein eigenes Schicksal erfüllt, ohne Fallen, ohne Verdrängungen, ohne Simulationen.

Die Macht nutzt die Gewalt als ein Mittel der Herrschaft, doch das tut sie auch mit der Kunst und der Kultur, dem Wissen, der Information, dem Justizsystem, der Erziehung, der institutionellen Politik und natürlich der Wirtschaft.

Jeder Kampf, jede Bewegung in ihren verschiedenen Geographien und Kalendarien muss auf verschiedene Formen des Kampfes zurückgreifen. Sie ist nicht die einzige und wohl auch nicht die beste, aber Gewalt ist eine davon.

Es ist eine schöne Geste, Gewehrläufen mit Blumen zu begegnen, der Akt ist sogar auf Fotos verewigt worden. Aber manchmal muss man die Gewehrläufe auch dazu bringen die Richtung zu wechseln, und nach oben zu zielen.

Ankläger und Angeklagte.

Wir werden vieler Dinge beschuldigt, das ist wahr. Und vielleicht haben wir uns einiges davon auch wirklich zuschulden kommen lassen, aber im Augenblick möchte ich nur eine Sache herausstreichen. Wir drehen die Zeiger der Zeit nicht zu diesem Ersten Januar zurück, noch verwandeln wir ihn in ein nostalgisches Fest der Niederlage, wie es einige aus der alten Generation weltweit mit 1968 getan haben, wie es in Mexiko mit 1988 geschehen ist, und jetzt sogar mit 2006. Über diesen ungesunden Kult der gefälschten Kalender später mehr.

Wir schreiben auch nicht die Geschichte um und benennen sie um, um darauf hinzuweisen, dass wir die einzigen oder die besten oder beides sind oder waren (so wie es diese Gruppenhysterie tut, die die lopezorbadoristische Bewegung ist, aber dazu später mehr).

Es gab und gibt einige, die uns dafür kritisieren, das wir es unterlassen haben den Sprung zur "Realpolitik" zu machen, als unsere politische Pfandbriefe, das heißt unsere hohen Einschaltquoten, auf dem Markt der Wahlkampfoptionen einen guten Preis für unsere Würde erbracht hätten.

Sie werfen uns konkret vor, der Verführung der Macht nicht unterlegen zu sein, was einige äußerst brillante Persönlichkeiten der Linken veranlasst hat Dinge zu sagen und zu tun, die eine Schande für jeden wären.

Sie haben uns "extremistische Verirrung", oder Radikalismus vorgeworfen, weil wir in der VI. Erklärung das kapitalistische System als Ursache der größten Übel, die die Menschheit plagen angegeben haben. Heute schlagen sie nicht mehr so sehr darauf herum, weil sogar die Sprecher des großen Finanzkapitals an der Wall Street das gleiche sagen.

Übrigens, jetzt, da die ganze Welt über die globale Krise redet, sollte man sich daran erinnern, dass sie bereits vor 13 Jahren von einem würdigen und wütenden Käfer vorhergesagt wurde. Don Durito de La Lacandona, erklärte in dem knappsten Vortrag, den ich in meinem kurzen Leben gehört habe, sagte "das Problem mit der Globalisierung ist, dass die Ballons [*spanisch: globos] später platzen".

Sie werfen uns vor, uns nicht auf das Überleben zu beschränken, das wir mit Opfern und mit der Unterstützung derer von unten aus allen Ecken des Planeten, auf dieses indianische Land errichtet haben, und uns nicht an das zu fesseln, was die (so genannten) klaren Denker als "das zapatistische Laboratorium", oder "die Lacandonische Kommune" bezeichnen.

Sie werfen uns vor, immer wieder auszuziehen, um die Macht zu konfrontieren und um andere zu suchen, Sie, die sie ebenfalls konfrontieren, ohne falschen Zuspruch und Konformismen.

Sie werfen uns vor, überlebt zu haben.

Und damit meinen sie nicht den Widerstand, der uns 15 Jahre später erlaubt zu sagen, dass wir weiterhin kämpfen, und nicht bloß überleben.

Das, was sie stört, ist, dass wir als eine weitere Referenz des Kampfes überlebt haben, der kritischen Reflexion, der politischen Ethik.

Und sie werfen uns vor, uns nicht ergeben zu haben, uns nicht verkauft zu haben, nicht nachgegeben zu haben.

Kurzum, sie werfen uns vor, Zapatisten der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung zu sein.

Heute, 515 Jahre später, 200 Jahre später, 100 Jahre später, 25 Jahre später, 15 Jahre später, 5 Jahre später, 3 Jahre später, erklären wir: wir sind schuldig.

Und, wie es die Art der Neozapatisten ist, gestehen wir das nicht nur, wir feiern es auch.

Wir bilden uns nicht ein, dass dies irgendeinen von denen schmerzen wird, die dort oben Progressivität simulieren, oder sich als eine blassgelbe oder farblose Linke betrachten, aber es muss gesagt werden:

Die EZLN lebt.
Es lebe die EZLN!

Vielen Dank

Subcomandante Insurgente Marcos
Mexiko, 2. Januar 2009

P.S: Sieben Märchen für Niemand.

Erstes Märchen: So war es.

Wir haben gehört, wie Oberstleutnant Moisés mich als eines der zapatistischen Kinder vorgestellt hat. Vielleicht um dem Kalender zu trotzen, lässt er uns unsere Jahre rückwärts zählen, und anstelle der 515 Jahre, die laut ihm auf meiner Geburtsurkunde stehen, bin ich dann fünf und gehe auf sechs zu, das heißt, ich bin sieben Jahre alt. Vielleicht, hat der Zapatismus trotz allem bewiesen, dass viele Dinge die unmöglich scheinen, mit Phantasie, Vorstellungskraft und Wagemut möglich werden.

In Verteidigung meines absurden Kalenders kann ich sagen, dass ich mit den Jungen und Mädchen die Phobie vor Spritzen und das Gefallen an Märchen und Geschichten teile.

Vor einiger Zeit habe ich mich mit einer Compañera aus der Stadt unterhalten, ich erzählte ihr von einigen Dingen, die hier passieren. Sie sagte mir, dass sie sie nicht glauben konnte. Ich sagte ihr, dass ich das verstand, und dass ich sie als Märchen erzählte, weil sie niemand glauben würde.

In unseren Bergen passieren Dinge, die Ihnen unglaublich scheinen mögen. Also erzähle ich sie Ihnen, als ob sie Märchen wären.

Denn es mag in der Tat unglaublich scheinen, dass in unseren Bergen ein Käfer wohnt, der sich einbildet ein fahrender Ritter zu sein, dass es da ein unzufriedenes Steinchen gibt, dass dafür trainiert, eine Wolke zu sein, dass der Sup sich mit den zapatistischen Jungen und Mädchen verbündet hat, um einen Teil des Nationalen Kampfprogramms zu entwerfen, der die Produktion, den Handel und den Konsum von Spritzen untersagt, dass der Alte Antonio immer wieder mit Geschichten und Legenden auftaucht, die ihm die allerersten Götter erzählt haben, die die Welt geboren haben, dass Elías Contreras, Ermittlungskommission der EZLN, bereits schon verschieden war, als er in die Stadt reiste, um gegen das und den Bösen zu kämpfen, dass ein homosexueller Sexarbeiter ihm an einem kalten Morgen in der Hauptstadt paradoxerweise das Leben rettete, weil er bereits schon verschieden war, und dass er manchmal im Skater-Slang redet, dass die Toñita bereits 3 Generationen und 6 Jahre auf ihre Schultern trägt und unerlaubt in die Generalkommandantur der EZLN hineingeht, dass der Mond sich manchmal an Lieblosigkeit berauscht, dass die Jungen und Mädchen den Sup für ein Kind halten, weil er immer diesen seltsamen Schnuller, der Rauch verbreitet bei sich hat, dass die Insurgenta Erika den Marxismus mit offen feministischen Tendenzen neugegründet hat, dass an einem Tag eine Bombe in das zapatistische Hauptquartier geworfen wurde, und niemand gestorben ist, dass Schatten der Krieger von einem nachtragenden und verärgertem Mond verflucht wurde, und dass er dennoch weiterhin versucht sich zu verlieren, dass es eine Eule gibt, die statt Griechisch und Latein die Kataloge für weibliche Unterwäsche studiert, dass es ein Mädchen gibt, das Dezember heißt, und das, wie sein Name schon sagt, im November geboren wurde, dass der Moy weiß, dass der Sup, wenn er sich nicht in der Generalkommandantur befindet, hoch oben auf der Ceiba zu suchen ist.

Anstatt also über die Wahrheit solch alltäglicher Dinge in unseren Bergen zu diskutieren, komme ich, ein x-beliebiger Subcomandante, und erzähle Sie ihnen als ob sie Märchen wären.

Vor einigen Momenten haben wir der Compañera, die über das aufständische Griechenland gesprochen hat, ein Bild überreicht, das eine Compañera aus der Stadt, Beatriz Aurora angefertigt hat. Das Bild zeigt diese Stadt, San Cristóbal de Las Casas, Chiapas, mit vielen Farben, und in ihnen werden all die Orte markiert, wo Menschen arbeiten, die wie wir kämpfen, wenn auch ohne Waffen oder Skimasken.

Die Bedeutung dieses Geschenks wird vielleicht durch das, was ich Ihnen jetzt erzählen werde, besser zu verstehen sein:

Vor 15 Jahren haben unsere Truppen sieben Bezirkshauptstädte eingenommen: Las Margaritas, Ocosingo, Altamirano, San Cristóbal de las Casas, Oxchuc und Chanal. Die Regierungstruppen, die sie bewachten, haben sich damals ergeben oder wurden überrascht.

Vielleicht könnte man auch sagen, dass es die Einnahme dieser Stadt gewesen ist, in der wir uns gerade befinden, San Cristóbal de Las Casas, eine Ladino Bastion des Rassismus, die uns auf der ganzen Welt bekannt machte. Wäre möglich.

Sicher ist, dass es die Einnahme von Ocosingo, Las Margaritas und Altamirano war, die uns die Kontrolle über das Gebiet ermöglichte, und uns gestattete, das gute Ackerland zu besetzen und nach Jahrhunderten der Ausbeutung zurückzugewinnen. Diese Landbesetzung war die wirtschaftliche Grundlage für die Errichtung der zapatistischen Autonomie.

Ich habe darüber bereits vor einem Jahr gesprochen, und jene, die mehr darüber wissen möchten, werden im Internet suchen müssen oder sich irgendeine marginale Druckausgabe davon beschaffen müssen, weil es wie alles, was nicht zugunsten oder gegen die lopezobradoristische Bewegung war, nicht veröffentlicht wurde.

Da wir von Phantasie, Vorstellungskraft und Wagemut, um das Unmögliche zu ermöglichen, sprechen, die Berichte, die ich Ihnen im Anschluss erzählen werde, sind keine Märchen und sind nicht zapatistisch. Aber sie stehen zu dem in Bezug, was vor 15 Jahren passiert ist und die Welt, und wie gleich zu sehen sein wird, auch die Unterwelt der Indigenas erschütterte. Der erste stammt von einem regierungstreuen Tzotzil Indigena, und der zweite von einem nicht-zapatistischen Indigena, der seinen Lebensunterhalt durch den Verkauf seiner Erzeugnisse auf dem Markt dieser Stadt bestreitet. Es handelt sich um die spanische Übersetzung einer englischen Übersetzung einer spanischen Übersetzung einiger Berichte auf Tzotzil, daher werden sie einen Text von äußerst getreuer Wiedergabe und Vokabular zu hören kriegen.

Übersetzt von Jan Rus, in dem Buch von Marián Perez Tzu, "Indigene Revolten", Grosnor & Ouweneel, Cedla, Amsterdam, 1996, S.122-128. Erneut abgedruckt in "Das alte und das neue Wort. Eine Anthologie der mittelamerikanischen Literatur seit der präkolumbianischen Zeit bis zur Gegenwart". Miguel León-Portilla und Earl Shorris, mit Sylvia S. Shorris und Ascensión H. de León-Portilla. Ed Aguilar. Mexiko, Oktober 2004. S. 732-733.

Los geht’s:

Anfang Januar: Vorbereitungen und Besuche.

Vor der Invasion von San Cristóbal, erzählte man sich überall, dass die Soldaten der Militärbasen, die die südliche Zufahrt zur Stadt bewachten, um ihre Stellungen herum Fallen gestellt hätten, und dass sie diese so gut gesetzt hatten, dass niemand sich je trauen würde sie anzugreifen. Falls die armen Indigenas es jemals wagen würden ihnen Schwierigkeiten zu machen, hieß es, würden die Soldaten sie gleich dort fertig machen, bevor sie auch nur den Wald verlassen könnten. Die Armeeoffiziere seien Meister in der Kunst des Tötens, hieß es, und alles was sie den ganzen Tag zu tun hätten, ihre einzige Aufgabe, bestünde darin, den frisch rekrutierten Soldaten beizubringen wie man tötet. Und als ob das noch nicht genug war um eine Gruppe abgerissener Campesinos abzuschrecken, erzählte die ganze Welt, dass die Soldaten in ihrem Fort auch noch jede Menge Bomben gelagert hätten. Und zwar ganz spezielle Bomben, für das Töten von Indios!

Wie die Leute sich erzählten, hatten die Soldaten einen besonderen Draht um ihre Baracken aufgespannt, der alle paar Schritte an einer Bombe festgemacht war. Wenn die verdammten Indios sich jemals trauen würden sich zu nähern, müssten die Soldaten sich lediglich auf ihre Pritschen zurückziehen, und den Draht mit irgendwas aus Metall berühren − ein Bierdeckel zum Beispiel, und alle Bomben würden explodieren. Und wenn die Indios versuchen würden den Draht durchzuschneiden, würden die Bomben auch explodieren.

Aber, da die Soldaten den Ruf hatten, niemals zu schlafen, würden die Indios sich den Bomben gar nicht erst nähern können. Die Soldaten stellten sich vor, dass niemand jemals die Bombenlinie überqueren könnte. Und was geschah nach all diesen Vorbereitungen? Am ersten Januar wachten die Soldaten auf, als die Zapatisten in San Cristóbal eintrafen. Sie haben geschnarcht! Sie haben die Zapatisten nicht gesehen, als sie die Kontrollposten zusammen mit den anderen Passagieren in den Autobussen zweiter Klasse passierten. Sie haben nicht bemerkt, dass die Zapatisten im Busterminal aus den Lastwagen stiegen und bis zum Zentrum der Stadt marschierten. Sie haben nichts gesehen! Und als die Soldaten aufwachten, hatten die Zapatisten bereits schon den Regierungspalast umstellt, und hatten ihre eigenen Wachen rund um die Stadt aufgestellt! Letzten Endes war es die Armee, die aus der Stadt ausgesperrt wurde und sich in ihre Baracken flüchteten! Die Zapatisten haben gesiegt indem sie sie ignoriert haben, ganz einfach! Erst am nächsten Tag, als sie in der Stadt alles erledigt hatten, haben die Zapatisten endlich die Soldaten besucht!

Die Zapatisten sind nur Indigenas, aber was die Armeeoffiziere vergessen haben ist, dass die Indios auch Menschen sind. Und da sie Menschen sind, konnten sie sich auch bewaffnen und trainieren, genau wie die Armee. Alles, was sie brauchten, war die Idee. Und als die aufkam, war ihre Planung besser als die der Armee! Sie haben alle Offiziere zum Narren gehalten, die doch Meister in der Kunst des Tötens waren! Seit diesem Tag kommt bei uns allen, einschließlich jener, die keine Feinde der Regierung sind, das Lachen auf, wie ein Kitzeln in der Kehle.

Das einzige Traurige bei all dem ist, dass obwohl die Zapatisten menschliche Wesen sind, sie seit damals bis heute versteckt leben müssen. Sie können nicht in ihre eigenen Betten schlafen noch in ihre eigenen Häuser wohnen, sondern müssen versteckt bleiben, in Höhlen im Urwald. Sogar wenn sie Kinder haben wollen, wie alle anderen Personen, müssen sie ihre Beziehungen in den Höhlen unterhalten. Wie Gürteltiere!"

Ende dieser Erzählung.

Wenn wir schon von Kalendarien von oben und unten sprechen, sollten wir uns daran erinnern, dass auch 15 Jahre her sind, seitdem der Freihandelsvertrag in Kraft getreten ist. Hier folgt also etwas über den freien Handel.

Ende Juni (Januar): Für den Freihandel

Während der ersten zwei Wochen der Belagerung von San Cristóbal, ließ sich kein Ladino Beamter in der Öffentlichkeit sehen, auch kein Polizist, nicht einmal von der Verkehrpolizei, oder ein Marktgebühreneintreiber. Kein einziger. Sie waren alle verschwunden! Sie waren so vor den Zapatisten erschrocken, dass sie sich alle versteckt haben. Aber sobald sie alle sicher waren, dass die zapatistische Armee sich zurückgezogen hatte und nicht zurückkehren würde, ha! da tauchten sie alle sofort wieder auf, die Verkehrspolizisten, schraubten Autokennzeichen ab, die Bezirkspolizisten pöbelten besoffen herum, und die Marktgebühreneintreiber scheuchten die armen Frauen auf, die versuchten ihre Tomaten und Limonen in Straßenecken zu verkaufen. Als die Zapatisten weggingen hörten sie plötzlich auf, Angst zu haben. Aber solange die Zapatisten noch da waren, haben sie sich nicht aus ihren Häusern getraut, hatten ihre Vorhänge zugezogen und zitterten vor Angst. Sie konnten sich noch nicht mal zu ihren Frauen legen, so eine Angst hatten sie.

Verstehen Sie, was das bedeutet? Sie hatten vor Indigenas Angst − denn die Zapatisten sind Indios. Als wir anderen Indigenas das merkten, fühlten wir uns sofort viel stärker. So stark wie die Zapatisten. Die Mestizen von San Cristóbal haben uns immer verachtet, nur weil wir nicht richtig Spanisch sprechen können. Aber jetzt hatte alles begonnen sich zu ändern.

Ein Beispiel dafür ist, dass Mitte Januar, als die Beamten sich noch alle versteckt hielten, die indigenen Holzkohleverkäufer sich versammelten und die Zapatistische Organisation der Holzkohleverkäufer gründeten. Danach sind sie ohne irgendjemanden um Erlaubnis zu bitten, von dem Brachfeld, wo sie früher gezwungen waren ihre Waren zu verkaufen, auf eine Strasse seitlich des Hauptmarktes gezogen.

Es ist nun mal so, dass Holzkohle wirklich schmutzig ist. Ringsherum wird alles von einem schwarzen Pulver bedeckt, deshalb haben die Marktplatzaufseher sie immer weit weg von der Marktsektion gehalten, wo die "anständigen Leute" und die Touristen verkehrten. Da jedoch niemand da war, um sie aufzuhalten, konnten die Holzkohleverkäufer sich nahe zu allen anderen hinstellen. Aber es gab auch viele andere Indigenas, die immer an den Rand des Marktes verwiesen wurden. Als diese Leute sahen, dass die Holzkohleverkäufer ihre Lage gewechselt hatten, ohne jemanden um Erlaubnis zu bitten, fingen sie an, sich zu fragen, ob sie ihre Stellung nicht auch wechseln könnten. Plötzlich standen da, wo früher die reichen Leute ihre Autos geparkt hatten, zweihundert Personen in ordentliche Reihen, die Gemüse, und Obst und Holzkohle verkauften. Am ersten Tag als sie sich dort alle versammelten, hielt ihnen der Anführer der Holzkohlenverkäufer eine Rede. "Brüder und Schwestern!", rief er, "habt keine Angst! Viele von uns verkaufen jetzt hier, auf dieser Strasse. Wir stellen es allen frei, die früher immer gezwungen waren außerhalb des Marktplatzes zu verkaufen, hierher mit uns ins Zentrum zu kommen. Wir stellen es ihnen frei zu kommen und hier in diesen Reihen, die wir hier angelegt haben, einen Platz zu beanspruchen, und dann werden wir schon sehen, ob die Beamten es wagen, etwas dagegen zu sagen! Allen, die sich uns anschließen, sei nur eine Sache gesagt: ich will niemanden hören, der davon redet, Angst zu haben. Wenn wir vereint und standhaft bleiben, haben wir nichts zu befürchten!" Alle indigenen Verkäufer sprangen auf. "Wir sind mit euch dabei!", antworteten sie mit Freude.

Und so kamen jeden Morgen all diese Leute, stellten sich in sauberen Reihen auf und breiteten ihre Waren am Boden aus.

Aber schließlich kam der Tag, an dem der Marktplatzverwalter zurückkehrte. Da er der Chef des Marktplatzes und von allen Straßen rundherum ist, baute er sich vor dem ersten Holzkohleverkäufer auf, den er zu sehen kriegte, und verlangte zu wissen: "Wer hat dich dazu autorisiert hier zu verkaufen?" "Wir müssen niemanden um Erlaubnis fragen. Wir gehören jetzt zu einer Organisation". "Welche verdammte Organisation? Räumt diese ganze Scheiße hier auf und schert euch zum Teufel, raus hier, verzieht euch bevor ich die Geduld verliere!", schrie der Marktplatzverwalter, "ich will von euch Arschlöchern kein Wort mehr hören! Wirst du wohl gehorchen, du Hurensohn?"

Mutter Gottes! Jetzt wurde er richtig wütend. "Nein, wir werden nicht von hier weggehen. Wir sind arm und bescheiden, und müssen verkaufen, um essen zu können", antwortete der Indio stur. Da endlich sprach der Anführer der Holzkohlenverkäufer. "Du siehst jetzt sehr mutig aus", sagte er zum Verwalter mit einer milden Stimme, "aber als die Zapatisten hier waren, hast du gar nichts gesagt, weil du dich hinter den Röcken deiner Frau versteckt hast. Du hast erst jetzt wieder den Mumm, irgendwas zu sagen". Dann sagte er, "Wer ist jetzt das Arschloch? Es wäre vielleicht besser für dich die Klappe zu halten, denn wenn du nicht verschwindest, werden wir dafür sorgen, dass der Befehlshaber der Zapatisten deinen Namen kennt, und wir werden ihm erzählen was du für eine Klasse Mensch bist. Heute kannst du gewinnen, aber du solltest vielleicht daran denken, dass dich das die Zukunft kosten könnte".

Junge Junge! Nie zuvor hatte ein Indio den Verwalter auf diese Weise angesprochen! Er fing an zu zittern, ob vor Angst oder vor Wut, und dann drehte er sich um und verschwand ohne auch nur ein Wort zu sagen, und nahm all seine Gebühreneintreiber mit sich.

Und dabei blieb es dann bis Anfang März. Dank den Zapatisten, lernen die Indigenas für sich selbst zu kämpfen..."

Tan-tan.

Vielen Dank und bis Morgen

Subcomandante Insurgente Marcos.
Mexiko, 2. Januar 2009.

 Quelle:  
  http://enlacezapatista.ezln.org.mx/comision-sexta/1201 
 

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Saal W3, Nernstweg 3, Hamburg

Ort: Hamburg
Zeit: 19:30 Uhr
07.12.2017
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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben

08.12.2017
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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben

09.12.2017
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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben

10.12.2017
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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben