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Mordanschlag gegen libertären Aktivisten in Oaxaca - Mexiko

Indymedia vom 12.01.2009
Evil Terrier Stylez

  Im Gefolge des Aufstandes von 2006 gegen die Regierung von Ulizes Ruiz, kommt es nach wie vor zu zahlreichen Repressionsmassnahmen in der Hauptstadt Bundesstaates Oaxaca. Gestern Nacht kam es zu einer weiteren Eskalation gegen die sozialen Bewegungen in Form eines Mordanschlages auf ein ehemaliges APPO Mitglied in einem belebten Café. Im Folgenden wird die Übersetzung der Erklärung der sozialen Bewegungen Oaxacas zur Verfügung gestellt. Weitere Aktionen als Antwort auf den Angriff standen zum Zeitpunkt der Übersetzung noch nicht fest.

Versuchter Mord an APPO Mitglied Ruben Valencia

Als letztes Glied in der Kette von Einschüchterungen und Angriffen, wurde ein Mordanschlag auf den libertären Aktivisten und ehemaliges APPO Mitglied Ruben Valencia Nunez veruebt.

Oaxaca de Magon
ciudad de la resistencia
10. Januar 2009

Hiermit zeigen wir die Akte der Einschüchterung an, die das Leben unseres Genossen aus der sozialen Bewegung Oaxacas in Gefahr gebracht haben.

Die Fakten:
Letzte Nacht, Samstag, der 10. Januar, um etwa 22.57h ging unser Genosse Ruben Valencia Nunez mit einer weiteren Person die Strasse Porfirio Diaz hinunter auf dem Weg zum politisch-kulturellem Zentrum "CASOTA", das sich im Zentrum von Oaxaca Stadt befindet. Mehrere Personen, vermutlich drei, begannen aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug, vermutlich ein metallic-blauer Peugeot, Beleidigungen zu schreien. Einer von ihnen rief "Scheiss APPO" in Rubens Richtung neben weiteren Beleidigungen. Desweiteren versuchte eine Person aus dem Fahrzeug auszusteigen, wurde aber von den anderen daran gehindert bis das Fahrzeug etwa einen Block weiter anhielt.

Mit dieser Situation konfrontiert suchten die Genossen Zuflucht in einem Café in der selben Strasse. Nur fünf Minuten später − während Ruben sich im Bad die Hände wusch − betrat die selbe Person die ihn bereits auf der Strasse angepöbelt hatte das gut gefüllte Café und stellte sich neben der Badtür auf, in der sich unser Genosse befand. Ohne weiteren Wortwechsel zog die Person eine scharfe Stichwaffe als Ruben das Bad verliess. Im folgenden Handgemenge stach der Agreifer dreimal auf Kopf- und Halshöhe zu und verwundete Ruben. Zu diesem Zeitpunkt bemerkte Ruben lediglich den Druck des Messers ohne die Verwundungen zu realisieren, wahrend des Handgemenges hatten die beiden den Bereich des Bads verlassen. Während des Tumults wurde ein Kellner ebenfalls von der selben Waffe am Hals verletzt.

Der Angreifer, etwa 28 Jahre alt, kräftig und mit kurzem Haar (im Stil der Ministerial- oder Justizpolizei) blieb noch einige Sekunden umaskiert im Café bevor er sich zurückzog und die Waffe zurückliess. Zu diesem Zeitpunkt wurde sich unser Genosse erst der Wunden bewusst die ihm zugefügt wurden, da das Blut sehr schnell seine Kleidung besudelte.

Ruben wurde ins Krankenhaus gebracht und behandelt und befindet sich ausser Gefahr. Die Wunden sind: Ein Schnitt, etwa 3.5 cm lang und 1 cm tief am Halsansatz. Ein weiterer etwa 3cm lange und 1 cm tiefer Schnitt ebefalls am Hals, eine Wunde von einem Schlag gegen den Kopf und ein Kratzer vom linken Auge bis zum Ohr neben weiteren leichten Schnitten von der selben Waffe. Sechs Stiche wurden für jede Wunde benötigt, wobei ein Stich die Halsschlagader lediglich um 1cm verfehlte, was fatale Konsequenzen gehabt hätte. Der Kellner erhielt ebenfalls eine Halswunde, allerdings liegen bisher keine Informationen über seinen Zustand vor.

Wir sehen diese Atacke als Teil der Strategie der Repression und Gewalt die vom Staat Oaxaca angeleitet wird, allerdings durch Paramilitärische Gruppen und Einzelpersonen im Dienst dieses Staates ausgeführt werden. Deswegen zeigen wir der gesamten Welt die Möglichkeit des Beginns einer Strategie der selektiven Repression, im Stil des schmutzigen Krieges der gegen die sozialen Bewegungen dieses Landes vor 30 Jahren geführt wurde, an. Der Angriff auf unseren Genossen Ruben stellt nur die Spitze des Eisberges da und folgt einer langen Reihe von Aggressionen, Einschüchterungen und Verhaftungen gegen Genossen aus den sozialen Bewegungen in den letzten Monaten. Während keiner dieser Angriffe Erfolg zeigte demonstrieren sie doch die autoritäre und illegal Strategie des Staates und können den Beginn einer neuen, gefährlichen Form von staatlicher Repression anzeigen, ausgeführt von paramilitärischer Polizei, Paramilitärs und Verbrechern im Dienst der schlechten Regierung von Ulizes Ruiz Ortiz im Stil des schmutzigen Krieges.

Wir verkünden:
Unsere Entscheidung auf unserem Weg zum Aufbau eines anderen Oaxaca weiterzugehen, wo diejenigen die Gerechigkeit für die Menschen fordern nicht mit Repression überzogen werden und Mörder bestraft werden. Für ein Oaxaca in dem es möglich ist ohne Angst und Repression zu leben. Diese Taten zeigen die Notwendigkeit des Wandels und des Wegs nach vorne auf, damit Mörder in Zukunft nicht mehr regieren.

Wir fordern:
Das Ende der kriminellen Strategien der Repression und Einschüchterung die von der Bundes- und Landesregierung gegen die Kämpfe der Menschen in Oaxaca verfolgt werden.
Respekt für das Leben und den Frieden für jeden unserer Genossen die in Oaxaca weiterhin Alternativen für ein gerechtes, würdevolles und freies Leben aufbauen.
Bestrafung der Verantwortlichen für die Attacke auf Ruben Valencia Nunez.

Wir bitten respektvoll darum, das die Menschen in Mexiko und der Welt dieser Situtation ihre Aufmerksamkeit schenken, da sie den Beginn einer Strategie des schmutzigen Krieges oder des Krieges niedriger Intesität gegen die legitimen sozialen Bewegungen in Oaxaca ankündigen kann.

Geschwisterlich,
VOCAL (Voces Oaxaqueñas Construyendo Autonomía y Libertad)
CASOTA (Casa Autónoma Solidaria Oaxaqueña de Trabajo Autogestivo)
Universidad de la Tierra-Oaxaca
Diplomado de Investigadores Descalzos

Originaltext in Spanisch:
http://vocal.lahaine.org/articulo.php?p=211&more=1&c=1
Englische Uebersetzung:
http://elenemigocomun.net/1972#more-1972
Website der APPO:
http://www.asambleapopulardeoaxaca.com/nueva

 Quelle:  
  http://de.indymedia.org/ 
 

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