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Veranstaltungen: Soja-Monokulturen in Paraguay, Tier-Fabriken in Deutschland etc.

FDCL vom 25.03.2009

  Veranstaltung am Mittwoch, 8. April 2009 im Vorfeld des internationalen Aktionstags von La Via Campesina – Tag der Landlosen:

SOJA, SCH(W)EIN UND WIRKLICHKEIT
Über die Folgen von Soja-Monokulturen in Paraguay und Tier-Fabriken in Deutschland

Filmvorführung: Farms without Farmers (mit deutschen Untertiteln)
und anschließend Vortrag mit Diskussion

Ort: Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Zeit: Mittwoch, 8. April 2009 um 19:00 Uhr

Soja, Sch(w)ein und Wirklichkeit
Über die Folgen von Soja-Monokulturen in Paraguay und Tier-Fabriken in Deutschland

Die in den letzten Jahren enorm gestiegene Produktion von Soja in Paraguay und Lateinamerika hat durch den wachsenden Einsatz von Pestiziden und Gen-Soja, durch Abholzung des Regenwaldes, Erosion des Bodens und extrem ungleiche Landverteilung (1% der Landbesitzer halten 70% des Landes in Paraguay) schwerwiegende Auswirkungen auf die KleinbäuerInnen, die dadurch von ihrem Land vertrieben werden. Vom Sojaanbau profitieren nur einige wenige Großgrundbesitzer. Die Armut und der Hunger in der ländlichen Bevölkerung wächst.

Aber wofür braucht es soviel Soja?

Ein Großteil des Sojas aus Lateinamerika wird für die schnell wachsenden Tierfabriken und Fleischproduktion in Europa als Futtermittel gebraucht. Ein Beispiel dafür ist die vom niederländischen Investor Straathof geplante Ferkel-Produktionsanlage in Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern), in der 10.000 Muttersauen bis zu 250.000 Ferkel jedes Jahr produzieren sollen. Diese Massentierhaltung ist Tierquälerei, verseucht die Natur, den Boden, das Wasser, stinkt zum Himmel und vertreibt die ländliche Bevölkerung.

Hinter diesen zwei sehr unterschiedlichen Situationen im globalen Süden und Norden steckt dasselbe System: die globalisierte, industrielle Landwirtschaft. Die Profitgier des Agrobusiness treibt diese Entwicklung weltweit auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt weiter voran.

Über Zusammenhänge, Hintergründe und vor allem über den wachsenden Widerstand dagegen – im Süden wie im Norden – berichten wir am 8. April 2009 um 19.00 Uhr im Versammlungsraum im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin).

Programm:

Film: "Farms without Farmers"
Regie: Jessica Weisberg, Ben T. Brown, Paraguay/USA 2008 30 min OmU

Referent_innen:
Anton Pieper (ASEED Europe, war vor kurzem in Paraguay)
Bürgerinitiative “Leben im Tollensetal” aus Alt Tellin
Anne Schweigler (Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft)

Veranstaltet von:
MehringHof Verein, FDCL, Rettet den Regenwald, Inkota, Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft, ASEED Europe, FIAN-Berlin, Radio Onda

Eintritt wie immer frei!

Mehr Infos: http://fdcl-berlin.de/index.php?id=1522


Weiterleitung!

Das Recht auf Wasser in Brasilien:
Wasser für alle oder Wasser für die Reichen?

Freitag, 3. April, 19:30 Uhr
Holbornsches Haus
Rote Straße 34
37073 Göttingen

Brasilien ist ein wasserreiches Land. Es besitzt 12,7 Prozent der weltweiten Wasserressourcen. Trotzdem hat die Hälfte aller Haushalte keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Anhand von Fallbeispielen aus der Amazonas- Region und aus dem Nordosten Brasiliens werden in der Veranstaltung verschiedene Verletzungen des Rechts auf Wasser angesprochen.

Dabei wird besonders auf die Umleitung des Flusses Sao Francisco eingegangen. Der knapp 3.000 km lange Fluss durchquert als einziger ganzjährig Wasser führender Fluss die sogenannte Dürreregion des Landes. Die brasilianische Regierung plant, dem Fluss große Wassermengen zu entziehen. Offiziell heißt es, das Wasser sei für die Durst leidenden Menschen im Nordosten bestimmt. Doch in Wahrheit soll es für die Bewässerung der Exportlandwirtschaft benutzt werden.

Referentinnen:
Kirsten Bredenbeck (KoBra - Kooperation Brasilien)
Kim Weidenberg (FIAN)

Filmvorführung
„Nur noch Wasser für die Reichen. Brasiliens Bauern kämpfen um einen Fluss“
(2008, ARD, 30 min.)


Weiterleitung!

Radioseminar beim Nachrichtenpool Lateinamerika (NPLA e.V.)

Termine:
Freitag 24. April, 16 bis 19 Uhr
Samstag, 25. April + Sonntag, 26. April von 10 bis 18 Uhr


Ort:
Freitag + Samstag am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, Rüdesheimer Str. 54-56 Sonntag in den Räumen des NPLA in der Köpenickerstrasse 187/188

Viele, die zu Lateinamerika arbeiten, sind schon über den Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. (NPLA) gestolpert. Wöchentlich erscheint seit fast zwei Jahrzehnten der Informationsdienst "poonal". Dort veröffentlichen wir Meldungen lateinamerikanischer Nachrichtenagenturen über soziale, politische und kulturelle Themen des Subkontinents. Poonal kann kostenfrei als E-Mail-Service bezogen oder auf unserer Homepage (www.npla.de/poonal) gelesen werden.

Das Herz der meisten Aktivisten und Aktivistinnen des NPLA schlägt jedoch für die Radioarbeit. In der Kabine in unseren Kreuzberger Büroräumen werden Interviews geführt, Moderationen aufgenommen und Kreuzblenden geschnitten. Alle zwei Wochen entsteht hier das onda-info. Die halbstündige Magazinsendung mit Themen aus Politik und Kultur in Lateinamerika kann mit einem einfachen Klick auf unserer Homepage angehört oder heruntergeladen (www.npla.de/onda) werden. Zahlreiche nichtkommerzielle Sender im deutschsprachigen Raum übernehmen das Programm, an Schulen und von Nichtregierungsorganisationen werden die Beiträge für die Bildungsarbeit eingesetzt.

Klingt spannend? Jetzt habt ihr die Möglichkeit das Handwerkszeug zu lernen, um selbst Radio zu machen: Ende April veranstalten wir ein Wochenendseminar. Gern könnt ihr danach mit der Redaktion eigene Beiträge für die folgenden Sendungen des onda-info produzieren.

Themen:
− freie Radios und Medienprojekte in Lateinamerika und Deutschland
− Recherche
− Scheiben fürs Radio
− Sprechen fürs Radio
− Interviewführung und Aufnahmetechnik
− Digitaler Schnitt
− Produktion eigener Radiobeiträge im Rahmen der Magazinsendung onda-info

Voraussetzungen: gute Sprachkenntnisse in Spanisch oder Brasilianisch-Portugiesisch.
Die Beitragsproduktion findet nach Absprache mit dem onda-info-Team statt.
Die Teilnehmerzahl ist wegen begrenzter Kapazitäten auf 15 Personen beschränkt.
Falls mehr als 15 Anmeldungen eingehen, werden die Plätze nach Eingangsdatum der Anmeldungen vergeben.

Anmeldungen und Rückfragen:
bis zum 10. April 2009 per E-Mail an Niklaas Hofmann: n PUNKT hofmann AT npla PUNKT de


FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina
Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Center for Research and Documentation Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl.org

Weitere Informationen unter:
http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz · Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

 Quelle:  
  http://www.fdcl.org 
 

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