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Vorträge zu Mexiko in Dresden: Mi 08.und Do 09. Juli ’09

Veranstaltungshinweis vom 06.07.2009

  Repression sozialer Proteste in Mexiko: Oaxaca (Vortrag)

Mittwoch, 8. Juli 2009, 20:00 VeraenderBar, Goerlitzer Str. 42, Dresden-Neustadt (nahe Alaunpark)

Referent: Ruben Valencia Nunez (VOCAL/APPO)

2006 weitet sich ein Lehrerstreik für bessere Schulbedingungen im südmexikanischen Oaxaca zu einem breiten Protest gegen die von Armut geprägten Lebensbedingungen in dem Bundesstaat. Als die Sicherheitskräfte mit gewaltsamer Repression reagieren, eskaliert der Konflikt. Über Monate kommt es zu willkürlichen Verhaftungen, Folter und Toten durch Militär und Polizei. Auch drei Jahre später kommt es noch immer zu Repression und Übergriffen. Rubén Valencia von der Organisation VOCAL wird nach der Veröffentlichung von Demonstrationsfotos überfallen und niedergestochen — nur eines von vielen Beispielen, wie legitimer Protest abgeschreckt werden soll. Beim Vortrag erzählt er von der Situation in Oaxaca, seiner Arbeit im Kulturprojekt "La Casota" und den politischen und wirtschaftlichen Hintergründen der Repression.

Sprache: Spanisch mit Übersetzung — Eintritt frei! — Diskussionen willkommen!

Lokale Veranstalter sind die Ya Basta! Gruppe Leipzig, die Mittelamerika-Initiative Leipzig und promovio. e.V.

Online:
http://mexikodresden.wordpress.com/2009/06/27/vortrage-zur-repression-auch-in-leipzig/


Kriminalisierung sozialer Proteste in Mexiko: Atenco (Vortrag)

Donnerstag, 9. Juli 2009, 19:00 Kulturrathaus, Koenigstr. 15,
Dresden-Neustadt (nahe Albertplatz)

Referentinnen: Catalina Gonzalez Rosas und Trini Ramirez (Frente de Pueblos
en Defensa de la Tierra)

Catalina Gonzalez Rosas und Trini Ramirez von der Organisation "Frente de Pueblos en Defensa de la Tierra" sprechen über die Kriminalisierung sozialer Proteste in Atenco, Mexiko. Nach Protesten gegen einen Flughafenbau im Frühjahr 2006 reagiert die Polizei mit gewaltsamer Repression. Es kommt zu Vergewaltigungen, Folter und zahlreichen gesetzeswidrigen Verhaftungen von gewaltlos Protestierenden. Noch immer sitzen 12 Personen in Haft — teilweise in Hochsicherheitsgefängnissen. Die Lebensgefährten der beiden Referentinnen wurden zu 112 bzw. 67 Jahren Haft verurteilt, zur Zeit ohne Hoffnung auf eine Revision der Verfahren. Bei ihrem Vortrag erzählen die beiden von ihren Erfahrungen, ihren Bemühungen um eine Freilassung der Gefangenen und wie in Mexiko friedlicher sozialer Protest immer wieder kriminalisiert wird, um betroffene Bevölkerungsgruppen an der Einflussnahme zu hindern.

Sprache: Spanisch mit Übersetzung — Eintritt frei! — Diskussionen willkommen!

Lokale Veranstalter sind die Ya Basta! Gruppe Leipzig, die Mittelamerika-Initiative Leipzig und promovio. e.V.

Online:
http://mexikodresden.wordpress.com/2009/06/27/vortrage-zur-repression-auch-in-leipzig/

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Cafe Exzess
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Zeit: 20:00 Uhr
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Ort-Detailangaben:
Institut für Humangeographie
Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Theodor-W.-Adorno-Platz 6, PEG-Gebäude

Zeit: 9:30 − 14:00 Uhr