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Soli-karawane mit 10 Tonnen Hilfsgüter für Chiapas an Grenze festgehalten

La Jornada vom 13.01.2003
Hermann Bellinghausen
übersetzt von Dana

  San Cristobal de las Casas, 13. Januar. Die ökumenische Organisation Pastors for Peace denunzierte heute, dass 10 Tonnen humanitärer Hilfsgüter und Ausrüstung aus den Vereinigten Staaten und Kanada für die indigenen Gemeinden von Chiapas, seit nunmehr einem Monat von mexikanischen Behörden an der nördlichen Grenze festgehalten werden. Dies ist in der 25-jährigen Erfahrung der pazifistischen Organisation mit der Durchführung derartiger Aktionen, das erste Mal, dass sie seitens der mexikanischen Regierung auf Zurückweisung stößt.

Nach einer Reise nach Mexiko Stadt um sich mit mexikanischen Beamten zu treffen, gab Lucius Walker Jr., Leiter der Pastors for Peace seiner Sorge Ausdruck, "da die Weigerung die Hilfsgüter durchzulassen, politische Motive zu befolgen scheint".

Walker fuhr fort: "Die beunruhigende Zurückweisung geschieht genau zu der Zeit, da Hunderte Indigenas aus ihren Häusern in Chiapas vertrieben oder geräumt werden könnten. Handelt es sich um einen Krieg gegen die Ärmsten der Armen?"

In Dezember brach eine Gruppe dieser Karawane in einem Schulbus, von der US-Grenze in den mexikanischen Süden auf. Sie hatten die Absicht Solidaritätsgrüße zu übermitteln und die Menschenrechtslage in den am stärksten militarisierten Zonen zu dokumentieren. Auf ihre Reise durch Mexiko wurde die Karawane "exzessiv überwacht und hatte unter äußerst aggressive Konfrontationen mit den Sicherheitskräften, der Armee und der bundesstaatlichen, staatlichen und lokalen Bezirkspolizei zu leiden", denunzieren heute die Mitglieder der humanitären Mission.

Die Karawane wurde ständig gefilmt und fotografiert, besonders während ihres Besuches in den Flüchtlingslagern von Polho und Acteal, für die Gedenkfeier zum fünften Jahrestag des Acteal Massakers, das die Leben von 45 Indigenas gefordert hatte.

Die pazifistische Organisation rief nun ihre Mitglieder und Sympathisanten auf, Versammlungen und Protestaktionen vor den mexikanischen Konsulaten in den Vereinigten Staaten abzuhalten.

Tausende Protestbriefe von Bürgern aus Kanada und der Vereinigten Staaten sind and den mexikanischen Präsidenten eingegangen, um IFCO / Pastors for Peace zu unterstützen und die Durchlassung der humanitären Hilfe zu fordern.

Diese Hilfsgüter, die zum größten Teils aus Medikamente und medizinische Ausrüstung bestehen, warten bereits seit dem 12. Dezember an der nördlichen Grenze auf Durchlass. Pastors for Peace zufolge "Mit jedem Tag der vergeht rückt das Verfallsdatum der Medikamente näher, während die Gemeinden weiterhin auf diese lebenswichtige Hilfe warten müssen."

Vor der Einreise nach Mexiko besuchte diese Karawane mehr als 50 Städte in den Vereingten Staaten. Die Hilfsgüter "wurden von Dutzenden Kirchen, Schulen, Kliniken, Gemeindeorganisationen und Tausende Bürger aus den US und Kanada beigesteuert, in Antwort auf den dringenden Notruf der ländlichen indigenen Kliniken, Schulen, NGOs und Gemeinden", informierte die Organisation.

Seit 1988 hat IFCO / Pastors for Peace 10 Hilfskarawanen für die Gemeinden von Chiapas organisiert, und mehr als 30 Karawanen der Pastors for Peace sind durch Mexiko nach Mittelamerika und der Karibik gereist. "Das ist das erste Mal, dass die mexikanische Regierung sich weigert eine humanitäre Mission zu autorisieren."

Pastors for Peace erklärten, stets bereits Monate vor Ankunft der Karawanen an der Grenze, Kontakt mit den Behörden aufgenommen zu haben. Diese Karawane wurde "im gleichen Geist des Vertrauens und der Transparenz organisiert, wie die vorherigen. Deshalb sind die Tausende Mitglieder und Freunde von Pastors for Peace so überrascht von der Haltung der mexikanischen Autoritäten.

Der Charakter der Mission wird von dem Fall der drei Tonnen Hilfsgüter illustriert, die von dem Orden der Schwestern des Hl. Franziskus in New York für die Schwestern des gleichen Ordens in Palenque Chiapas gesendet worden sind. "Diese Hilfslieferung ist für die Unterstützung der Kliniken und anderer Dienste bestimmt, die diese in 142 Gemeinden der Region anbieten. In Februar werden die Schwestern des Hl. Franziskus aus New York zwei Teams von Ärzte, Pfleger und Zahnärzte nach Palenque schicken. Die tiefe Krise der ärztlichen Versorgung, unter der die Bevölkerung dieser Region zu leiden haben fordert medizinische Aufmerksamkeit und den unverzüglichen Durchlass dieser Medikamente".

Die Pastors for Peace erinnern daran, dass eins der Ziele von Präsident Fo X"das Erzielen des Friedens in Chiapas" ist. Aus diesem Grund "ersuchen wir ihn, den Durchlass dieser humanitären Hilfe zu gestatten, die dazu dienen soll den Frieden zu unterstützen."

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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