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20 000 demonstrierten im Gedenken an Massaker an Studenten
Poonal vom 08.10.2002 |
Poonal 543 vom 8.10.2002 |
(Mexiko-Stadt, 7. Oktober 2002, poonal). — "2. Octubre no se olvide!" — "Der 2. Oktober wird nicht vergessen!" — Mit dieser Parole demonstrierten rund 20 000 Menschen zum 34. Jahrestag des so genannten Massakers von Tlatelolco in der mexikanischen Hauptstadt.
Angeführt von alten Aktivisten der 68er-Generation marschierten die Demonstranten über vier Stunden durch die Innenstadt der Megametropole. Vor allem Studierende aus den großen Universitäten der Stadt -die UNAM, die UAM und das Politecnico — beteiligten sich an der Demonstration, um mit ihren Forderungen gegen die aktuelle Bildungspolitik der mexikanischen Regierung auf sich aufmerksam zu machen. Der Marsch endete mit einer Kundgebung am Platz der drei Kulturen im Stadtteil Tlatelolco — dort, wo am 2. Oktober 1968 eine bis heute unbekannte Zahl von oppositionellen Studenten von Militärs und der Spezialeinheit "Batallón Olimpia" ermordet wurden. Dieser Angriff fand zehn Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Mexiko-Stadt statt.
Der Jahrestag sowie die Demonstration standen in diesem Jahr unter einem besonderen Licht. Seit die Regierung des konservativ-liberalen Vicente Fox im Januar eine "Sonderstaatsanwaltschaft für soziale und politische Bewegungen in der Vergangenheit" eingerichtet hat, wird in der Öffentlichkeit intensiv über die dunkle Geschichte Mexikos diskutiert. Neben dem Massaker von Tlatelolco soll die Behörde unter Führung des Strafverfolgers Ignacio Carrillo Prieto auch mehr Klarheit über die staatlichen Verbrechen der Zeit der "Guerra Sucia", des schmutzigen Krieges der Siebzigerjahre schaffen. Damals waren mehrere hundert Linke in geheimen Gefängnissen verschwunden und sind größtenteils bis heute nicht mehr aufgetaucht.
Quelle: poonal
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