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ZDF-Filmtipp für die Nacht zum Dienstag (29.12.2009)

»Auf Halbem Weg zum Himmel«

Fernsehtipp vom 27.12.2009

  Die Frauen des Dorfes auf dem Weg zum Wäschewaschen.

In der Dokfilmreihe des »Kleinen Fernsehspiels« wird in der Nacht zu Dienstag Andrea Lammers Film »Auf Halbem Weg zum Himmel« gezeigt.

Wer kein Fernsehprogramm empfängt kann den Film auch im Livestream sehen. Dafür diesem Link folgen: ZDF live

Sendetermin:
Montag (in der Nacht zum Dienstag, den 29. Dezember), 00:45 Uhr, ZDF VPS, 105 Minuten
www.quetzal-leipzig.de


INFO ZUM FILM:
Auf halbem Weg zum Himmel
Ein Dorf kämpft um das Recht

LA AURORA 8 DE OCTUBRE (Die Morgenröte des 8. Oktober) ist ein Dorf im Norden Guatemalas − und das Resultat eines Traumes: Nach zwölf Jahren in mexikanischen Flüchtlingslagern gelingt es 200 Bauern-Familien einem Großgrundbesitzer mit Hilfe eines Staatskredites seine Finca abzukaufen. Auf einer Lichtung im Regenwald beginnen die Rückkehrer 1994 ihre Zukunft aufzubauen. Sie haben lange diskutiert, ob sie den Schritt wagen sollen, denn noch herrscht Krieg in Guatemala. Anfang der 80er Jahre waren Hunderte von Mayadörfern im Zuge der sogenannten »Aufstandsbekämpfung« dem Erdboden gleichgemacht worden. Die meisten ihrer 200.000 Toten mußten die Flüchtlinge in geheimen Massengräbern zurücklassen. Aber nun sind die ersten Friedensabkommen zwischen Regierung und Guerilla unterschrieben. Und der Staat gibt Garantien: Bewaffnete dürfen das Gemeindegebiet der Rückkehrer nicht betreten.

Ein Jahr lang scheint alles ruhig. Doch als die Bewohner von LA AURORA 8 DE OCTUBRE am 5. Oktober 1995 ein großes Fest zum ersten Jahrestag ihrer Dorfgründung vorbereiten, taucht plötzlich eine schwerbewaffnete Militärpatrouille auf. Ihre Mission: »Zivile Angelegenheiten und psychologische Operationen« Ein paar Stunden später sind elf Dorfbewohner tot, darunter zwei Kinder. Über dreißig sind verletzt.

Diesmal fliehen die Dörfler nicht über die Grenze nach Mexiko. Sie bieten all ihre Kräfte auf und schaffen es, einen Prozess anzustrengen. Auch der internationale Druck ist groß: Die Militärgerichtsbarkeit wird für ganz Guatemala abgeschafft. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes müssen sich Soldaten und ein Offizier vor einem zivilen Gericht verantworten. Nicht wegen fahrlässiger Tötung oder individuell motiviertem Mord, sondern wegen eines Staatsverbrechens: außergerichtliche Hinrichtung. Das Dorf wird auf eine harte Probe gestellt: Zehn Jahre dauert der mühsame und bedrohliche Weg durch das Labyrinth der Justiz. Ein exemplarischer Weg – für die ganze Welt.

Das Video wird von Youtube eingebettet. Beachten Sie die Datenschutzerklärung von Google.

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durch Klick auf den Play-Button.



Dokumentarfilm - Deutschland 2008 - 105 Minuten
Spanisch mit deutschen Untertiteln
Eine Koproduktion von pop tutu film Leipzig
mit ZDF/Das Kleine Fernsehspiel (Redaktion: Claudia Tronnier)

Regie: Andrea Lammers & Ulrich Miller
Kamera: Lars Barthel
Ton: Nic Nagel
Montage: Dörte Völz-Mammarella
Sounddesign: Markus Böhm
Originalmusik: Barre Phillips, Evan Parker
Lawrence Casserley
Soundtrack: Doug Martsch, Toni Goth,
Francisco Choc Sen., Tiburcio Cuz Max & Band
Produzenten: Gisela Wehrl & Ulrich Miller
Gefördert von: BKM, eed/EZEF, mdm
Festivals: Filmfest München »Visiones Latinas« Cine B Santiago de Chile,
Filmstock International Film Festival Luton


Pressestimmen:

»Wer keine Ahnung von den Zuständen in Guatemala hat, Maya für einen ausgestorbenen mysteriösen Stamm hält und noch nie für seine eigenen Rechte kämpfen musste, sollte sich diesen Film ansehen. Danach weiß er mit den abstrakten Begriffen Menschenrechte und Demokratie sicher mehr anzufangen«, Karolina Zebrowski/filmreporter.de, 03.09.2009

»[...] fast kontemplative Beobachtung des Alltags im Dorf, ein schöner Gegenpol zum drastischen Thema. Dabei blitzt das Massaker selbst in seiner Monstrosität nur ganz kurz in der Collage aus selbst gefilmtem, mit sparsamen, gut gesetzten Musikeinsätzen unterlegtem Material [...], Fernsehnachrichten und Fotos auf.«, Kino.de, 03.09.2009

»Mit Ruhe, Engagement und in exzellenten Bildern illustrieren die Leipziger Dokumentarfilmer einen authentischen Gerichtsfall, lassen Opfer und Täter zu Wort kommen und eröffnen so dem Zuschauer einen direkten Einblick in ein seit 50 Jahren durch mehr als 650 Massenmorde geschundenes Land.«, filmecho/filmwoche, 03.09.2009

[carea-guate} ist die Guatemala bezogene infoliste von CAREA e.V. gesendete Artikel und Links entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Verteilers.


CAREA e.V.
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10045 Berlin
Tel./Fax.: 0049-30-4280-5666
www.buko.info/carea
E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt

 Quelle:  
  https://www.chiapas.eu/film.php?id=119 
 

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