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Vortrag + Diskussion Salzburg Mi, 20.1.2010: Frauenmorde in Mexiko

 

Frauenmorde in Oaxaca – Straflosigkeit und Gegenstrategien

Veranstaltungshinweis vom 18.01.2010
Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg

  Vortrag und Diskussion mit YESICA SÁNCHEZ,
Rechtsanwältin und Menschenrechtsverteidigerin aus Oaxaca

Yesica Sanchez Maya

Wann: Mittwoch, 20.01.20010, 19:30h
Wo: Universität Salzburg, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg, HS 387

Nicht nur aus Ciudad Juárez, sondern auch aus anderen Regionen Mexikos dringen Nachrichten über zunehmende Gewalttaten gegen Frauen an die internationale Öffentlichkeit. Oaxaca belegt hier einen traurigen Führungsplatz.

Eines ist dem Phänomen in allen Regionen gemeinsam: dass der Staat auf allen Ebenen, als Strafverfolger, als Gesetzgeber und schließlich in den Gerichtssälen untätig bleibt. Dies ermöglicht Straflosigkeit und sendet ein klares Signal an die Täter: wer einer Frau Gewalt antut, sie gar umbringt, hat keine ernsten Konsequenzen zu befürchten. So werden alle Frauen für minderwertig erklärt und dem Risiko neuer Gewalttaten ausgesetzt.

Yesica Sánchez von der Menschenrechtsorganisation Consorcio wird über die Situation der Frauenmorde in Oaxaca, Mexico und über die Bedingungen, die die Gewalt gegen Frauen immer weiter zunehmen lassen, sprechen. Frau Sánchez wird auch über die verschiedenen Strategien der Zivilgesellschaft berichten, die dagegen ankämpft. Sie möchte im Anschluss an ihren Vortrag zur gemeinsamen Diskussion einladen.

Zur Person:

Die feministische Rechtsanwältin Yesica Sánchez Maya ist in Oaxaca geboren. Ihre ersten Erfahrungen als Anwältin machte sie als Vertreterin indigener Völker. Sechs Jahre war sie Präsidentin in Oaxaca von LIMEDH (Mexikanischer Bund für die Menschenrechte). Daneben war sie 2006 auch Mitglied der APPO (Vollversammlung der Völker von Oaxaca), wo sie begann, sich für die Belange von Frauen zu engagieren. Wegen ihrer Aktivitäten als Menschenrechtsverteidigerin musste sie bereits staatliche Repressionen erleiden, gegen sie liegt ein Haftbefehl vor, der auf haltlosen Anschuldigungen basiert.

Die Informationsrundreise zum Thema Frauenmorde in Oaxaca wird vom Öku-Büro München organisiert. Sie findet statt im Rahmen der Kampagne »Ni una más − Die Frauenmorde in Mexiko stoppen«, die mit Unterstützung des Diakonischen Werkes durchgeführt wird. In Salzburg veranstaltet von: Frauenreferat der ÖH Salzburg und Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg

Wir freuen uns darauf, euch dort zu sehen!

Liebe Grüße,

Edith Hanel
für das Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg

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