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Solidaritätsaktion zu Kolumbien / Arbeitsrechte in der IT-Industrie - Das Beispiel Mexiko

 

Veranstaltungshinweise des FDCL

FDCL vom 18.04.2010

  Samstag, 24.04.2010, 12-14:00 Uhr, Solidaritätsaktion zu Kolumbien in Berlin

Solidaritätsaktion für Menschen- und Gewerkschaftsrechte in Kolumbien

Zeit: 24. April 2010 – 12:00-14:00 Uhr
Ort: Wittenbergplatz (am Brunnen auf der Seite des KaDeWe)

Jedes Jahr werden Tausende Menschen in Kolumbien ermordet, allein weil sie sich für ihre sozialen und politischen Rechte engagieren. Besonders im Fadenkreuz von Armee und Paramilitärs stehen aktive GewerkschafterInnen. Auch 2009 mussten die Gewerkschaften 41 KollegInnen zu Grabe tragen.
Doch die Überlebenden geben nicht auf und sind ein Beispiel für Mut und die Kraft ihrer Überzeugungen. Mit ihnen wollen wir uns solidarisieren und deutlich machen, dass ihr Engagement wahrgenommen, die Missachtung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte hingegen scharf verurteilt wird.

Protestaktion mit Redebeiträgen auf Deutsch und auf Spanisch zu:
− Bedrohte VerteidigerInnen von Menschenrechten - kolko e.V.
− Gewerkschaftliche Arbeit unter ständiger Todesdrohung - Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin
− Fallstudien bedrohter und ermordeter Gewerkschafter - Amnesty International Berlin-Brandenburg
− Konzerninteressen und Menschenrechte - Kolumbienkampagne
− EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien - Oxfam

Zusammenschluss von:
Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin, FDCL, kanalB, kolko e.V., Kolumbienkampagne, Kommunität Grimnitz, Oxfam, Polo Democrático Alternativo, ver.di
Bezirk Berlin und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung – WEED e. V.

Hintergrund und der aktuelle Anlass der Solidaritätsaktion:
Am 18. Mai 2010 soll während des EU-Lateinamerika-Gipfels in Madrid ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kolumbien unterzeichnet werden. Durch ein solches Abkommen wird jedoch allein die bisherige repressive Politik der kolumbianischen Regierung legitimiert. Die schwierige Menschenrechts- und Gewerkschaftslage oder die wirtschaftliche Situation des Großteils der Bevölkerung wird hingegen nicht verbessert werden.

Die Armutsrate in Kolumbien liegt insgesamt bei ca. 50%, auf dem Land sogar bei 65%. Die Verteilung von Wohlstand und der Zugang zu Land klaffen extrem auseinander. Die arme Bevölkerung wird jedoch nicht von dem Abkommen profitieren. Denn Liberalisierung führt eben nicht automatisch zu Entwicklung. Stattdessen setzt die weltweite Liberalisierung des Handels einen immer härteren Wettbewerb in Gang – zu Lasten von Arbeits- und Umweltstandards.

Außerdem ist zu befürchten, dass den herrschenden Konflikten im Land weiter Nahrung gegeben wird. Der seit Jahrzehnten andauernde bewaffnete Konflikt fordert Jahr für Jahr weit über 1.000 Opfer. Besorgniserregend sind zudem die hohe Zahl an extralegalen Hinrichtungen und die Straflosigkeit solcher Verbrechen. 95% der Morde in Kolumbien werden nicht aufgeklärt.

Dazu kommen laut eines Berichtes des UN Menschenrechtsrat (HRC) weitere Arten von Übergriffen, Vertreibungen, Plünderungen, Folter, Drohungen sowie brutales, inhumanes und erniedrigendes Vorgehen gegen die Bevölkerung. Vier Millionen Menschen sind Flüchtlinge im eigenen Land; Hunderttausende bereits in die Nachbarländer geflohen. Aufgrund dieser katastrophalen Menschenrechtslage haben der US-Kongress, das kanadische Parlament und die norwegische Regierung (im Rahmen der EFTA) die Ratifizierung eines Freihandelsabkommen mit Kolumbien abgelehnt. Die EU sollte hier keine Ausnahme bilden und sich stattdessen ernsthaft für Menschen- und Gewerkschaftsrechte im Land einsetzen.

Denn Kolumbien ist für GewerkschafterInnen das gefährlichste Land der Welt. Alleine in der Amtsperiode von Präsident Uribe seit 2002 wurden 500 Gewerkschafter ermordet. Die Gründung von Gewerkschaften wird systematisch verhindert und andere international anerkannte Arbeitsrechte ebenso wenig gewährt. Die kolumbianischen Gewerkschaften lehnen das Freihandelsabkommen ab, da es nur die Interessen der global tätigen Unternehmen unterstütze, ohne die Interessen der ArbeitnehmerInnen in Kolumbien in den Blick zu nehmen.


I shop fairDienstag, 27.04.2010, 19 Uhr,
Veranstaltung in Berlin

Arbeitsrechte in der IT-Industrie in Zeiten der Krise – Das Beispiel Mexiko

Computer, Handy & Co. gibt es nahezu in jedem Haushalt. Rube und Mery, zwei Mexikanerinnen, die in der dortigen IT-Industrie arbeiten, zeigen die Probleme auf, die durch den schnelllebigen Konsum von Computer, Handy & Co. entstehen: ArbeiterInnen in den Produktionsstätten zahlen den Wechsel zum neusten High-Tech-Trend mit Kurzzeitvertägen von einem Monat und Hungerlöhnen. Rube arbeitet seit 6 Jahren beim Centro de Reflexión y Acción Laborales (CEREAL) in Guadalajara (Mexiko) und wird die Ergebnisse einer Studie über die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf den IT-Sektor vorstellen. Mery arbeitet in der Fabrik Jabil, die Blackberrys herstellt. Sie wird über den Alltag in den IT-Fabriken berichten.

+++ Außerdem: Infos von ExpertInnen über das Thema Nachhaltiger Konsum im IT-Bereich. Es gibt Tipps zum eigenen Konsumverhalten und aktuelle Aktionen werden vorgestellt.

+++ Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Rundreise statt, die die CIR (http://www.ci-romero.de) vom 26. April bis zum 5. Mai in Deutschland über das Projekt Ishopfair www.Ishopfair.net realisiert.

Weitere Infos:
http://www.realeyz.tv/blog/de/mexiko-it-branche-arbeitsrechte-globale-finanzkrise-veranstaltung-am-274-in-berlin/

+++ Ort: newthinking-store.de (NTS), Tucholskystrasse 48, 10117 Berlin
+++ Zeit: Dienstag, 27.4.2010, 19 Uhr

+++ Veranstalter: CIR, WEED, Germanwatch, NTS, realEYZ, FDCL


FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina
Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Center for Research and Documentation Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl.org

Weitere Informationen unter:
http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz · Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

 Quelle:  
  http://www.fdcl.org 
 

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