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Eine Dokumentation mit Reden, Texten, Hintergründen zur Marcha

 

Zapatista im Februar/März 2001

FDCL vom 12.12.2002

  Der Weg der Indigenen Würde
Vom gemeinsamen Gehen


Die Dokumentation richtet sich an "rebellierende Menschen", für die die indigene Bewegung, insbesondere der zapatistische Aufstand, bisher nicht im Blickfeld war — ebenso wie an all die MitstreiterInnen, die mit der zapatistischen Bewegung solidarisch verbunden sind. Sie will Anstöße geben, eigene Denkschemata zu druchbrechen und will dazu auffordern, sich an dem langwierigen kollektiven Prozeß einer demokratischen Auseinandersetzung zu beteiligen.

Die March, die Reise einer zapatistischen Delegation aus 24 Comandantes/as von Chiapas nach Mexiko-Stadt, stellte einen Höhepunkt der zapatistischen Bewegung seit 1994 dar. Ziel der Marcha war es, vor dem mexikanischen Parlament die Anerkennung der indigenen Völker als Rechtssubjekte und ihrer Rechte auf Autonomie einzufordern — Rechte, die ihnen 1996 in einer Vereinbarung zwischen der mexikanischen Regierung und den Zapastistas, in dem Abkommen von San Andrés, zugesichert wurden.

Die Dokumentation stellt in einem ersten Teil die Marcha in ihren geschichtlichen und politischen Kontext. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen Reden der Zapatistas sowie anderer sozialer und politischer Organisationen, Begrüßungen, Solidaritätsgekundungen in einer Vielzahl von Begegnungen auf der Reise durch die 13 Bundesstaaten. Es sind vor allem Worte, in denen das Gedächtnis und die Erinnerung der indigenen Völker zur Gegenwart werden, in denen diese uns ihre Sicht auf die Welt, ihre Form der Wahrnehmung von Wirklichkeit, ihr Verständnis von Politik, von Demokratie vermitteln.

Zum besseren Verständnis der Bedeutung des Abkommens von San Andrés im Hinblick auf die Neukonstituierung der indigenen Völker, der Rückgewinnung und Stärkung ihrer Gemeinschaftlichkeit im Kollektiv, erhält die Dokumentation ein eigenes Kapitel zum Dialog und dem daraus hervorgehenden Abkommen. Zugleich will die Dokumentation in dem Prozeß des Dialogs sichtbar machen, wie der Kampf der indigenen Völker um ihre Rechte Teil des Kampfes um die Demokratisierung ganz Mexikos ist.

Das Abkommen von San Andrés ist bis heute nicht eingelöst. Zu massiv sind die Interessen, die sich der Erfüllung dieses Abkommens entgegenstellen — Interessen, die vor allem die Züge neoliberaler Politik tragen, sei es im Gewand von NAFTA ( Freihandelsabkommen zwischen USA, Kanada, Mexiko), ALCA ( Freihandelszone für ganz LateinAmerika), dem PPP ( Plan von Puebla nach Panama), dem Plan Colombia. Darauf geht die Dokumentation in einem abschließenden Kapitel ein. Sie stellt dabei das Heute in den größeren Blickwinkel der Conquista, die 1492 begann und noch lange nicht beendet ist.

Nur im gemeinsamen Gehen auf dem steinigen Weg des Widerstandes werden wir alle unsere Würde wiederfinden.

Die HerausgeberInnen: Mexiko-Gruppe im FDCL Berlin, im Mehringhof, Gneisenaustrasse 2a, 10961 Berlin

Die Herstellung der Dokumentation wurde durch externe finanzielle Hilfe bezuschußt und darf darum nicht verkauft werden. Durch den hohen Eigenanteil, den die Mexiko-Gruppe aufbrachte, möchten wir euch bitten, die Arbeit der Gruppe zu unterstützen!

e-mail:
archiv-at-fdcl-berlin.de oder
fdcl-berlin-at-t-online.de
Tel.: 030 — 692 40 29
Fax: 030 — 692 64 90

 Quelle:  
  http://www.fdcl-berlin.de/ 
 

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