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FDCL-Veranstaltungshinweise Mai 2010

 

EU-Zentralamerika / Mexiko-Menschenrechtslage / Drogenpolitik in den Andenländern

FDCL vom 10.05.2010

  Mittwoch, 12.5.2010, 19H, Veranstaltung in Berlin

Stimmen aus dem Süden zum Assoziierungsabkommen EU – Zentralamerika

Sie nennen es »Assoziierung«......

Die EU möchte mit den Ländern Zentralamerikas, Peru und Kolumbien sog. »Assoziierungsabkommen« abschließen. Warum diese ihren Namen nicht verdienen und welchen Widerstand es dagegen gibt.

Mit:
Lorena Zelaya, Aktivistin in der honduranischen Organisation Bloque Popular, die Widerstand gegen Freihandelsabkommen leistet.
Carlos Aguilar, Koordinator des mittelamerikanischen Zweigs des lateinamerikanischen Widerstandsnetzwerks Grito de los Excluidos.

Zeit: Mittwoch, 12. Mai 2010, 19:00 Uhr
Ort: Versammlungsraum, Im Mehringhof, 2. Hinterhof (Eingang Theater), Etage über dem Theater, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Mittwoch, 19.5.2010, 20H, Filmveranstaltung in Berlin

Filmemacher in Chiapas (Quelle: FDCL)
MEXIKO - Acteal, 10 Jahre Straflosigkeit, und wieviele noch?

Regie: José Alfredo Jiménez Pérez. 2007-2008, 45 min., digitales Video, Tsostil und Spanisch mit englischen Untertiteln.

Mit: José Alfredo Jiménez, Axel Köhler (Videoastas Indigenas, Chiapas)

Der Dokumentarfilm ist der Erinnerung an die 45 Menschen gewidmet, die meisten von ihnen Frauen und Kinder, die von paramilitärischen Kräften am 22. Dezember 1997 in Acteal, Chiapas, massakriert wurden. Anhand von Aussagen der Augenzeugen und Überlebenden und derer, die in den Ermittlungsprozess involviert sind und versuchen, eine faire gerichtliche Anhörung zu erwirken, untersucht der Film die Verantwortlichen für das Massaker, sowohl die Auftraggeber als auch die Täter des Verbrechens, die nie zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Zeugen der politischen Manipulationen der mexikanischen Regierung, der Strategien des »Krieges niederer Intensität« in Chiapas, und die Straflosigkeit, die das Abschließen mit diesem schmerzvollen Ereignis verhindert.

José Alfredo Jiménez, 34 Jahre alt, ist ein Tsotsil-sprachiger Bewohner der Ortschaft Chenalhó in Chiapas, wo er als Filmemacher und Sozialkommunikator für seine Organisation Sociedad Civil Las Abejas (Zivile Organisation Die Bienen) arbeitet. Er ist seit 2002 gelernter Journalist und fing 2005 an, Videos mit »Red de Comunicadores Boca de Polen« (Kommunikationsnetzwerk Blütenstaubmund) zu drehen. Er hat an einer Reihe von Video- und Filmfestivals teilgenommen, unter anderem dem Internationalen Film- und Videofestival Indigener in Oaxaca (Mexiko), dem Internationalen Filmfestival in Morelia (Mexiko), und dem XIV. Festival für Indigenen Film und Video des Smithonian National Museum Amerikanischer Indianer in New York.

Zeit: Mittwoch, 19. Mai 2010, 20:00 Uhr.
Ort: FDCL-Etage, Im Mehringhof, 2. Hinterhof (Eingang Theater), 5. Stock, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Donnerstag, 27.5.2010, 20H, Veranstaltung in Berlin

peace brigades international (pbi), Carea e.V. und das FDCL laden ein:

MEXIKO - Menschenrechtslage politischer Gefangener und Sicherheit von MenschenrechtsverteidigerInnen

Im Rahmen der dritten Besuchsreise möchten Antonio und Alejandro Cerezo über die Menschenrechtslage politischer Gefangener und die Arbeit des Komitee Cerezo auf dem Gebiet der Sicherheit und des Schutzes von MenschenrechtsverteidigerInnen berichten. Sie stellen den Kontext von Kriminalisierung sozialer Proteste sowie der Auswirkungen des Krieges der mexikanischen Regierung gegen den »Drogenhandel« auf die Menschenrechte her.

Antonio Cerezo wird von seinen siebeneinhalb Jahren in Haft, davon sechseinhalb Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis, erzählen. Im Anschluß zeigen wir einen Film über das Komitee Cerezo.

Mit der Veranstaltung möchten wir informieren und um Unterstützung für das Komitee und die politischen Gefangenen in Mexiko werben, um damit den Aufbau solidarischer Netzwerke zu befördern.

Das Komitee Cerezo ist eine Nichtregierungsorganisation die sich seit 2001 für die Verteidigung der Menschenrechte von politischen Gefangenen einsetzt. Das Komitee kämpft gegen Straflosigkeit und für die Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Zu den Mitgliedern zählen Familienangehörige und FreundInnen der Opfer und Überlebenden politischer Unterdrückung, z.B. illegaler und ungerechter Haftstrafen in Hochsicherheitsgefängnissen. Dazu zählen Alejandro, Héctor und Antonio Cerezo sowie Pablo Alvarado und weitere Personen, die zum Ziel von Todesdrohungen, Verfolgungen und Erpressungen von Seiten der Polizei und des Militärs geworden sind.

Zeit: Donnerstag, 27. Mai 2010, 20:00 Uhr.
Ort: Versammlungsraum, Im Mehringhof, 2. Hinterhof (Eingang Theater), Etage über dem Theater, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Freitag, 28.5.2010, 19H, Abendveranstaltung in Berlin

Drogenpolitik in den Andenländern

Die Cocapflanze zwischen traditionellem Genussmitteldasein und ihrer Verarbeitung zur harten Kokaindroge. Die Regierungen der Andenländer gehen mit dem Cocaanbau unterschiedlich um. Kolumbien nimmt die Militärhilfe der USA in Anspruch, um den Cocaanbau zu reduzieren. Evo Morales in Bolivien stärkt in seinem Diskurs die kulturelle Tradition der Coca-Pflanze und fordert alternative Einkommensmöglichkeiten für Cocabauern. Peru setzt verstärkt auf repressive Strategien polizeilicher, militärischer und paramilitärischer Kräfte. Darüber hinaus reichen die Drogenpolitiken im Andenraum weit über die jeweilige nationale Politik hinaus und bringen die globalen KonsumentInnen der produzierten Drogen ins Spiel.

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit: Karl-Dieter Hoffmann

Zeit: Freitag, 28. Mai 2010, 19:00 Uhr.
Ort: Versammlungsraum im Mehringhof. Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem FDCL.
Teilnahme frei. Anmeldung unter: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt


Diese und weitere Veranstaltungen des FDCL unter:
http://fdcl-berlin.de/aktuelles/2010/


FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina
Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Center for Research and Documentation Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl.org

Weitere Informationen unter:
http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz · Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

 Quelle:  
  http://www.fdcl.org 
 

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