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Die FairTradeZone-Tour muss verschoben werden

 

Fluggesellschaft Iberia überschreitet Kompetenzen

Cafe Libertad (DE) vom 03.06.2010

  Pressemitteilung 03/2010

Die Fluggesellschaft Iberia hatte den NäherInnen der FairTradeZone ihren für den 30.5. gebuchten Flug verweigert. Die VeranstalterInnen der 10-tägigen Tour sahen sich nach erfolglosen Versuchen den Flug umzubuchen gezwungen, die Veranstaltungen abzusagen. Eine Umbuchung wäre nur unter hohem finanziellem Aufwand oder starker zeitlicher Verzögerung möglich gewesen.

Eigentlich wollten Maria Elena Medina Vallejos und Sulema Mena de Gonzalés von der Frauenkooperative »Nueva Vida Fair Trade Zone« am 02. Juni 2010 in Hannover ihre bundesdeutsche Rundreise beginnen und von ihrem vorbildlichen Projekt berichten. Allerdings saßen die beiden Frauen seit dem 30. Mai 2010 (Ortszeit) in San José (Costa Rica) fest. Die Fluggesellschaft Iberia hat den beiden Frauen unterstellt, illegal in Costa Rica einwandern zu wollen. Iberia verweigerte darauf den beiden Frauen, an Bord des gebuchten Fluges nach Madrid zu gehen. Die Fluggesellschaft begründet ihre Entscheidung einzig mit der Tatsache, dass Maria und Sulema mit dem Bus anstatt mit dem Flugzeug nach Costa Rica eingereist sind und das Land auch auf diesem Weg wieder verlassen wollten. Eine absurde Begründung, da der Botschafter Costa Ricas in Nicaragua, bei dem sich die Mitglieder der Kooperative vor Antritt ihrer Reise erkundigt hatten, dieses Busticket als ausreichend angesehen hat.

Die zwei Näherinnen der Kooperative FairTradeZone / Comamunvi aus Nicaragua waren vom »Netzwerk Kritische Masse« eingeladen worden, vom
2.Juni bis zum 12.Juni in Deutschland ihr Projekt vorzustellen. In Kooperation mit verschiedenen Stiftungen -unter anderem Leben & Umwelt Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und vielen andern − unterstützt durch die beiden Läden für faire Kleidung − dem Bekleidungssyndikat (Hannover) und Zündstoff-Clothing (Freiburg) − sowie mit Hilfe einer Vielzahl lokaler KooperationspartnerInnen wurde die Tour organisiert. Sie sollte dabei nicht nur auf die schlechten Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie aufmerksam machen, sondern vor allem über die Alternativen jenseits der Konkurrenzwirtschaft berichten, die in der Frauenkooperaitve praktisch umgesetzte werden.

»Als wir von dem Büro der Kooperative in Nicaragua gehört hatten, dass Maria und Selema nicht aus Costa Rica ausreisen durften, dachten wir zunächst die Grenzbehörden würden die Beiden festhalten. Als wir dann endlich direkten Kontakt zu ihnen hatten, und erfuhren, dass die Fluggesellschaft die beiden unter fadenscheinigen Begründungen nicht an Bord gelassen« so Beate Gonitzki, die Koordinatorin der Rundreise »Wir haben dann noch alles versucht, damit die Frauen einen Flug nehmen können. So haben wir kurzfristig 650 Euro für die von Iberia geforderte Rückreisetickets organisiert. Als dann aber nur eine Umbuchung in die Buisness-Class für insgesamt fast 5.000,- Euro oder ein Flug in der kommenden Woche möglich gewesen wäre, mussten wir die Tour schweren Herzens canceln« Momentan ist Beate Gonitzki damit beschäftigt, die schlechte Nachricht den KooperationspartnerInnen und den UnterstützerInnen vor Ort mitzuteilen. »Gerade weil viel Interesse an der Tour bestanden hat, überlegen wir sie im nächsten Jahr stattfinden zu lassen. Wir werden mit den Stiftungen reden, was möglich ist. Unterkriegen lassen wir uns nicht« so Gonitzki weiter. Zunächst geht es aber um Schadensbegrenzung: Unterkünfte und Veranstaltungsorte absagen, Fahrkarten zurückgeben, Anfragen bearbeiten. Auch Schadensersatzforderungen gegen Iberia werden nicht ausgeschlossen.

Für weitere Nachfragen steht Beate Gonitzki zur Verfügung,
telefonisch: 0511 − 131 87 99 oder per e-mail unter
E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt.


CAFÉ LIBERTAD Kollektiv eG
Stresemannstr. 268
22769 Hamburg

 Quelle:  
  http://www.cafe-libertad.de/ 
 

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