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Lateinamerika-Woche in Weingarten (Baden-Württemberg) 14.-16.01.2011

 

Soziale Bewegungen und Demokratie in Lateinamerika: Ein ambivalentes Verhältnis

News vom 02.10.2010

  Weingartener Lateinamerikagespräche 2011
Soziale Bewegungen und Demokratie in Lateinamerika: Ein ambivalentes Verhältnis

Soziale Bewegungen haben in Lateinamerika eine lange Tradition. Extreme sozio-ökonomische Ungleichheiten und mangelnde gesellschaftliche Teilhabechancen großer Teile der lateinamerikanischen Bevölkerung führten in verschiedenen Entwicklungsphasen zur Mobilisierung benachteiligter Bevölkerungsschichten. Auch im Laufe der 1990er Jahre kam es zu einem neuen Aufschwung sozialer Bewegungen, die mit teilweise recht unterschiedlichen Ausprägungen und Organisationsformen den gesamten Subkontinent erfassten. Im Gegensatz zu den traditionellen Bewegungen (ArbeiterInnen und Landlosen) handelte es sich zum großen Teil um neue Akteure, wie etwa Frauen-, Arbeitslosen- und indigene Bewegungen, die sich über eine Vielzahl von sozialen Konfliktlinien verorteten. Gemeinsam war diesen Bewegungen die Forderung nach verstärkter Anerkennung und sozialer Gerechtigkeit bzw. einer Transformation von politischer in soziale Teilhabe. Auch nach dem "Linksruck" innerhalb Lateinamerikas sind die Beziehungen zwischen Regierungen und sozialen Bewegungen ambivalent geblieben. Unklar ist ferner, inwieweit es den sozialen Bewegungen unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen gelingt, die ihnen zugesprochenen Emanzipationspotenziale zu nutzen und zu sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe beizutragen. Die Weingartener Lateinamerikagespräche 2011 haben es sich zum Ziel gesetzt, das spannungsreiche Verhältnis zwischen Staat, Gesellschaft und sozialen Bewegungen auszuloten. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Entstehungsbedingungen, zentrale Trägergruppen und Forderungen bzw. Ziele sowie Organisations- und Artikulationsformen auf nationaler wie transnationaler Ebene.

Programm
Freitag, den 14. Januar 2011
18 Uhr
Anreise /Abendessen
20 bis 21.30 Uhr
Begrüssung:
Dr. Rainer Öhlschläger, Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt, Dr. Ingrid Wehr
Einführung: Demokratie ohne soziale Bewegung?
Prof. Dr. Klaus Meschkat, Universität Hannover

Samstag, 15. Januar 2011
Ab 8.00 Uhr Frühstück
9.30 bis 12.00 Uhr
Liberale Demokratie - soziale Bewegungen, ein Spannungsverhältnis?
Dr. Jonas Wolff, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt

Gender und soziale Bewegungen in historischer Perspektive
Prof. Dr. Barbara Potthast, Universität zu Köln
12.30 Uhr Mittagessen
14.30 bis 17.00 Uhr

Soziale Umweltbewegungen: Das Beispiel Amazonien
Prof. Dr. Martin Coy, Universität Innsbruck
Ethnische Mobilisierung und ihre Grenzen – Erfahrungen aus Ecuador
Zeljko Crncic, Universität Marburg
17.00 Einladung in die Basilika
18.00 Uhr Abendessen
19.30 – 21.30 Uhr
Podiumsdiskussion:
Alte und neue soziale Bewegungen in Lateinamerika: Potenziale und Blockaden
Thomas Fatheuer, Ex-Leiter des Regionalbüros Brasilien der Heinrich-Böll- Stiftung

Jochen Steinhilber, Leiter des Referats Globale Politik und Entwicklung der
Friedrich-Ebert-Stiftung
Dr. Linda Helfrich, Leiterin des Programms Entwicklungsorientierte Drogenpolitik,
GTZ
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Merkel, WZB Berlin

Sonntag, 16. Januar 2011
Ab 8.00 Frühstück
9.30 bis 13.00
Transnationale Dimensionen der sozialen Bewegungen in Lateinamerika:
Die Anti-Freihandelsbewegung vom ALCA zum selektiven Liberalismus

Matthias Ebenau, University of London

»Die Ära des Diskrepanz«: Globalgeschichtliche und kulturtheoretische Perspektiven auf die »68er Jahre« in Mexiko
Jens Kastner, Universität Wien
Ausblick und weiterführende Fragestellungen:
Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt/ Universität Kassel
Dr. Ingrid Wehr/ Arnold-Bergstraesser-Institut

Abschlussdiskussion
13.00 Uhr Mittagessen/Tagungsende


Teilnahme-Stipendium
Weingartener Lateinamerikagespräche 2011
14.-16. Januar 2011
Soziale Bewegungen und Demokratie in Lateinamerika: Ein ambivalentes Verhältnis

Soziale Bewegungen haben in Lateinamerika eine lange Tradition. Die Weingartener Lateinamerikagespräche 2011 haben es sich zum Ziel gesetzt, das spannungsreiche Verhältnis zwischen Staat, Gesellschaft und sozialen Bewegungen auszuloten. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Entstehungsbedingungen, zentrale Trägergruppen und Forderungen bzw. Ziele sowie Organisations- und Artikulationsformen sozialer Bewegungen auf nationaler wie transnationaler Ebene.

Für die Weingartener Lateinamerikagespräche 2011 wird für fünf Studierende ein Teilnahme-Stipendium ausgeschrieben, welches eine volle Kostenübernahme für Tagungsgebühren und Aufenthalt umfasst (Reisekosten exklusive). Interessierte Studierende können sich bis zum 15. November mit dem Stichwort »Stipendium Weingarten« per Mail melden bei Anne Tittor, Universität Kassel, E-Mail: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt. Bitte einseitiges Schreiben als pdf. beifügen, aus dem Vorkenntnisse und − arbeiten zum Tagungsthema und Hinweise, wie die Tagungsergebnisse in die eigenen Arbeiten integriert werden sollen, hervorgehen.

Über die Stipendienvergabe wird bis zum 10. Dezember entschieden.
Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt
Dr. Ingrid Wehr

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