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FDCL Newsletter: HIV / Mexico / Kolumbien / Weiterleitungen

FDCL vom 04.05.2011

  HIV/AIDS in Lateinamerika und der Karibik
Abendveranstaltung
Freitag, 20. Mai 2011, 19:00 Uhr
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6/U7 Mehringdamm)
Mit: Andreas Wulf (Arzt und Projektkoordinator Medizin bei Medico International)

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August 2010 tagte die 17. Welt-AIDS-Konferenz in Mexiko-Stadt. Lateinamerika und die Karibik sind zwar mit offiziell 1,8 Mio. Infizierten weniger stark betroffen als das subsaharische Afrika, sieht man jedoch den Anteil von Betroffenen an der Gesamtgesellschaft, steht die Karibik weltweit an zweiter Stelle. AIDS-AktivistInnen fordern Präventionsprogramme und den weltweiten Zugang aller HIV-Infizierten zu Medikamenten und Pflege. Pharmakonzerne stellen jedoch das Patentrecht über Menschenleben.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V.

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Teilnahme frei. Anmeldung unter: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt


Abel Barrera – Preisträger des Menschenrechtspreises von Amnesty International in Berlin
Vortrag und Diskussion in spanischer Sprache mit Konsekutivübersetzung (Françoise Greve).
Dienstag, 24. Mai 2011, 19:00 Uhr
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2 A (Aufgang 3, 1. Etage links)

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Einführung: Wolfgang Grenz, AI-CASA-Kogruppe Hamburg,
Moderation: Heike Gulatz, AI-Lateinamerikagruppe Berlin

Der Mexikaner Abel Barrera und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum ’Tlachinollan’ werden am 27. Mai 2011 den 6. Menschenrechtspreis vom Amnesty International Deutschland erhalten. "Barrera und die Tlachinollan-Mitarbeiter setzen sich seit 1994 unermüdlich und unter hohem persönlichen Risiko für die Rechte der indigenen Bevölkerung im Bundesstaat Guerrero ein. ’Tlachinollan’ recherchiert Fälle von Verschwindenlassen und von Übergriffen durch das Militär. Mehrere Fälle von Vergewaltigung und Misshandlung durch Soldaten haben die Anwälte des Zentrums bereits bis vor den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte gebracht. Dank der strategischen Arbeit wirkt ’Tlachinollan’ über Guerrero hinaus und trägt zur Stärkung der Menschenrechte in ganz Mexiko bei", begründet Amnesty International den Preis.
In der letzten Maiwoche hält sich Abel Barrera in Berlin auf und wird im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, Peace Brigades International und dem FDCL von seiner Arbeit berichten. In seiner Begleitung befinden sich Valentina Rosendo Cantú vom Volk der Me’phaa und Santiago Aguirre, Rechtsanwalt bei ’Tlachinollan’.
mehr: http://fdcl-berlin.de/aktuelles/2011/


Kein Land für Öl: Kolumbianische Kleinbauernfamilien verlieren ihr Land. Was können wir tun?
Abendveranstaltung
Mittwoch, 25. Mai 2011, 19:00 Uhr
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2 A (Aufgang 3, 1. Etage links)

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Mauricio Meza, Kolumbien und Carolin Callenius, Brot für die Welt

In Kolumbien sind Ölpalm-Plantagen das große Geschäft. Auch im Magdalena Medio. Profitieren tun aber nur wenige: Kleinbauernfamilien werden eingeschüchtert und vertrieben. Die Ländereien werden in Grüne Ölpalm-Wüsten verwandelt und das Palmöl exportiert. Katastrophal geht es auch auf den Ölpalmplantagen zu: Keine soziale Absicherungen und geringe Löhne. Gewerkschaftsmitglieder die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen, leben gefährlich. In Kolumbien werden weltweit die meisten Gewerkschafter umgebracht. Ein Viertel des kolumbianischen Palmöls, das exportiert wird, gelangt nach Deutschland. Es landet u.a. in deutschen Auto-Tanks und in der Nahrungsmittelindustrie.

Mauricio Meza von der „Brot-für-die-Welt“-Partnerorganisation Compromiso unterstützt Menschen, die ihr Land verteidigen und ihre Rechte wahrnehmen wollen. Er wird von seinen Erfahrungen vor Ort berichten.

Carolin Callenius von der Brot für die Welt Kampagne stellt die europäische/ deutsche Gesetzgebung dar. Warum wird das Palmöl, das in deutschen Tanks landet, als nachhaltig bezeichnet? Was muss passieren, damit es wirklich nachhaltig wird?


Weiterleitung:
Die Wiederentdeckung des Ländlichen - Zur Situation von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Bolivien und Peru
Abendveranstaltung
Mittwoch, 11. Mai 2011, 19:30 – 21:30 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalderstraße 4, 10405 Berlin

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Gäste: Blanca Fernández (Peru), Fernando Eguren (Peru) und Oscar Bazoberry (Bolivien)
Die Veranstaltung wird simultan Deutsch-Spanisch/Spanisch-Deutsch übersetzt!

Frauen pflanzen»Verdrängt, vergessen, unsichtbar« – so lautete in der Vergangenheit die Beschreibung der Lage von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Lateinamerika. Doch inzwischen gibt es unübersehbare Veränderungen: Zahlreiche soziale, ländliche Bewegungen erheben heute ihre Stimme. Sie fordern politische Mitsprache, Gleichheit vor dem Gesetz und bessere Lebensbedingungen, um die Armut auf dem Land zu bekämpfen.

Veränderungen kommen auch von einer anderen Seite: Ländliche Regionen werden wieder als Schlüsselräume für Entwicklung gesehen. Bei nationalen Regierungen und der bi- und multinationalen Entwicklungszusammenarbeit stehen sie erneut auf der Tagesordnung. Allerdings: Viele Strategien ländlicher Entwicklung halten, trotz gegenteiligen Anspruchs, die Kleinbäuerinnen und -bauern weiterhin am politischen, ökonomischen und sozialen Rand der Gesellschaft – eine Quelle anhaltender Konflikte.

Die drei lateinamerikanischen ReferentInnen widmen sich in Wort und Bild der Frage, was für eine Landwirtschaft die Landbevölkerung in ihren Ländern braucht, berichten über die Politik ihrer Regierungen und beschäftigen sich mit der Rolle von Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen.

Bei Rückfragen: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt, Tel. 030-4208202-0 (INKOTA-netzwerk)


Wir-waren-unsichtbarHonduras-Broschüre erschienen!

Die Broschüre »Wir waren unsichtbar - Honduras nach dem Putsch. Perspektiven der Widerstandsbewegung.« ist erschienen. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Lateinamerikanachrichten mit der Hondurasdelegation 2010. Bestellt werden kann die Broschüre bei elsal [at] oeku-buero.de für 2 € pro Broschüre + Versandkosten.

Vor dem Putsch waren sie unsichtbar

Aus dem Editorial:

Frauen, LehrerInnen, Queers, Kleinbauern und -bäuerinnen, Indigene und ArbeiterInnen wehrten sich vereinzelt gegen eine neoliberale, repressive Übermacht, die ihre Ordnung in Honduras durchsetzte. Unter Präsident Zelaya begannen diese Gruppen erstmals, über gemeinsame Forderungen nach einem anderen Honduras nachzudenken. In der Widerstandsbewegung gegen den Putsch gelangte die Bewegung zu einer gesellschaftlichen Bedeutung, der die PutschistInnen nur noch mit Gewalt Einhalt gebieten konnten.

Heute sind sie sichtbar. Ihr Kampf forderte zahllose Opfer, und die Unterdrückung gegen die Bewegung dauert unvermindert an. Den Aufbruch sichtbar zu machen, haben auch wir uns zur Aufgabe gemacht. Eine zehnköpfige Delegation bereiste im Dezember 2010 Honduras, um diese Bewegung in ihrer Vielfalt kennen zu lernen. Wir sind nicht unbeteiligt. Die Ereignisse in Honduras geschehen in einer Konstellation internationaler Interessen. Dass die Regierungen der EU ein moralisch und politisch bankrottes Regime gegen einen enormen gesellschaftlichen Aufbruch verteidigt, löst ein Unbehagen aus, das über die Grenzen von Honduras hinausgeht. Sichtbares Ergebnis davon ist dieses Heft, das wir als Einladung verstehen.

Die Lateinamerika Nachrichten und die Honduras Delegation 2010 freuen sich, dieses gemeinsam präsentieren zu können. Ebenfalls für die Verbreitung sorgen die Wiener Zeitschrift Lateinamerika Anders, das Münchner Info-Blatt des Ökumenischen Büros, und, so hoffen wir, Sie und ihr. 

Honduras-Delegation 2010 & LN-Redaktion


FDCL - Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
phone: +49 (0)30 6934029
e-mail: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt
internet: www.fdcl-berlin.de oder www.fdcl.org

Gneisenaustr.2a · Im Mehringhof · D-10 961 Berlin
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz · Amtsgericht Charlottenburg
1. Vorsitzende Petra Schlagenhauf

Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

 Quelle:  
  http://www.fdcl.org 
 

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Linkes Zentrum »Hinterhof«, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben

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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben