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FDCL Newsletter: Dossier / LA / Mexico / Kolumbien / Linke Buchtage / LA ...

FDCL vom 18.05.2011

  HIV/AIDS in Lateinamerika und der Karibik
Abendveranstaltung
Freitag, 20. Mai 2011, 19:00 Uhr
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6/U7 Mehringdamm)
Mit: Andreas Wulf (Arzt und Projektkoordinator Medizin bei Medico International)

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August 2010 tagte die 17. Welt-AIDS-Konferenz in Mexiko-Stadt. Lateinamerika und die Karibik sind zwar mit offiziell 1,8 Mio. Infizierten weniger stark betroffen als das subsaharische Afrika, sieht man jedoch den Anteil von Betroffenen an der Gesamtgesellschaft, steht die Karibik weltweit an zweiter Stelle. AIDS-AktivistInnen fordern Präventionsprogramme und den weltweiten Zugang aller HIV-Infizierten zu Medikamenten und Pflege. Pharmakonzerne stellen jedoch das Patentrecht über Menschenleben.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V.

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Teilnahme frei. Anmeldung unter: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt


Abel Barrera Hernandez
Abel Barrera Hernández, Guerrero, Mexiko / Foto: © Ricardo Ramírez Arriola

Abel Barrera – Preisträger des Menschenrechtspreises von Amnesty International in Berlin
Vortrag und Diskussion in spanischer Sprache mit Konsekutivübersetzung (Françoise Greve).
Dienstag, 24. Mai 2011, 19:00 Uhr
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2 A (Aufgang 3, 1. Etage links)

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Einführung: Wolfgang Grenz, AI-CASA-Kogruppe Hamburg,
Moderation: Heike Gulatz, AI-Lateinamerikagruppe Berlin


Der Mexikaner Abel Barrera und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum ›Tlachinollan‹ werden am 27. Mai 2011 den 6. Menschenrechtspreis vom Amnesty International Deutschland erhalten. »Barrera und die Tlachinollan-Mitarbeiter setzen sich seit 1994 unermüdlich und unter hohem persönlichen Risiko für die Rechte der indigenen Bevölkerung im Bundesstaat Guerrero ein. ›Tlachinollan‹ recherchiert Fälle von Verschwindenlassen und von Übergriffen durch das Militär. Mehrere Fälle von Vergewaltigung und Misshandlung durch Soldaten haben die Anwälte des Zentrums bereits bis vor den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte gebracht. Dank der strategischen Arbeit wirkt ›Tlachinollan‹ über Guerrero hinaus und trägt zur Stärkung der Menschenrechte in ganz Mexiko bei«, begründet Amnesty International den Preis.

In der letzten Maiwoche hält sich Abel Barrera in Berlin auf und wird im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, Peace Brigades International und dem FDCL von seiner Arbeit berichten. In seiner Begleitung befinden sich Valentina Rosendo Cantú vom Volk der Me’phaa und Santiago Aguirre, Rechtsanwalt bei ›Tlachinollan‹.

mehr: http://fdcl-berlin.de/aktuelles/2011/


Kein Land für Öl: Kolumbianische Kleinbauernfamilien verlieren ihr Land. Was können wir tun?
Abendveranstaltung
Mittwoch, 25. Mai 2011, 19:00 Uhr
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2 A (Aufgang 3, 1. Etage links)

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Mauricio Meza, Kolumbien und Carolin Callenius, Brot für die Welt

In Kolumbien sind Ölpalm-Plantagen das große Geschäft. Auch im Magdalena Medio. Profitieren tun aber nur wenige: Kleinbauernfamilien werden eingeschüchtert und vertrieben. Die Ländereien werden in Grüne Ölpalm-Wüsten verwandelt und das Palmöl exportiert. Katastrophal geht es auch auf den Ölpalmplantagen zu: Keine soziale Absicherungen und geringe Löhne. Gewerkschaftsmitglieder die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen, leben gefährlich. In Kolumbien werden weltweit die meisten Gewerkschafter umgebracht. Ein Viertel des kolumbianischen Palmöls, das exportiert wird, gelangt nach Deutschland. Es landet u.a. in deutschen Auto-Tanks und in der Nahrungsmittelindustrie.

Mauricio Meza von der „Brot-für-die-Welt“-Partnerorganisation Compromiso unterstützt Menschen, die ihr Land verteidigen und ihre Rechte wahrnehmen wollen. Er wird von seinen Erfahrungen vor Ort berichten.

Carolin Callenius von der Brot für die Welt Kampagne stellt die europäische/ deutsche Gesetzgebung dar. Warum wird das Palmöl, das in deutschen Tanks landet, als nachhaltig bezeichnet? Was muss passieren, damit es wirklich nachhaltig wird?


Das Dach ruft!
im Rahmen der linken Buchtage
Samstag, 04. Juni 2011, ab 14:00 bis 20:00 Uhr
Mehringhof, 4 Stock, Dachterasse

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Das FDCL mit Kolko e.V., FIAN Berlin und weiteren FreundInnen laden zum Kaffee, Kuchen und mehr auf die Dachterasse.


9. Linke Buchtage

Die 9. Linken Buchtage Berlin finden am Wochenende vom 3. bis zum 5. Juni 2011 im Mehringhof statt.
Freitag: 17–22 Uhr, Samstag: 11–22 Uhr, Sonntag: 11–17 Uhr

Lateinamerikas Kampf um die zweite Befreiung
Tagesseminar
Samstag, 18. Juni 2011, 11:00 – 18:00 Uhr
Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

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In der Mitte der 1990er Jahre kam es in Lateinamerika zu einem Bruch. Bis dahin war der Neoliberalismus auf einem Siegeszug, wie in keiner anderen Weltregion. Unter dem Druck internationaler Institutionen wie dem IWF, der Weltbank, der WTO sowie der europäischen und us-amerikanischen Außenpolitik wurde immer weiter und immer schneller liberalisiert, dereguliert und privatisiert. Die lateinamerikanischen Ökonomien wurden in dieser Zeit in ihrer Entwicklung um Jahrzehnte zurückgeworfen. Lange und mühsam errungene soziale Fortschritte wurden zunichte gemacht.

Die Wende begann 1994 mit dem anti-neoliberalen Kampf der mexikanischen Zapatistas gegen das nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA. In den Folgejahren sind überall auf dem Subkontinent neue, mächtige und dynamische Bewegungen entstanden. Lateinamerika ist deutlich nach links gerückt. Dadurch wurde auch die politische Landkarte  verändert. Nur noch in wenigen Ländern der Region gibt es neoliberale Regierungen. Die meisten Länder werden von PräsidentInnen regiert, die sich mehr oder minder sozialdemokratischer oder sozialistischer Entwicklungsstrategien verpflichtet fühlen. Diese politische Verschiebung löste in allen Teilen der Welt große Hoffnung aus.

Die USA hielt sich scheinbar zurück. Militärische Interventionen und Boykotte blieben aus. Gleichzeitig haben jedoch internationale Stiftungen, Medien, liberale und konservative PolitikerInnen sowie finanzkräftige UnterstützerInnen vermehrt versucht, dem lateinamerikanischen Linksruck etwas entgegenzusetzen. Im Fokus stehen dabei vor allem die ALBA-Länder, die in diesem Spektrum am radikalsten auftreten.

Konkret finden derartige Anstrengungen beispielsweise im Putsch in Honduras 2009, der neuen Lateinamerika-Strategie der Bundesregierung, den Aktivitäten von Stiftungen sowohl in den USA, in Lateinamerika als auch hierzulande ihren Ausdruck.

Für rechte Parteien und Oligarchien in Lateinamerika bedeuten diese Einflussnahmen von Außen die Chance, politisch wieder an Boden zu gewinnen. Beim Seminar wollen wir uns deswegen mit der Rolle externer Akteure befassen, ohne dabei die internen Konflikte in Lateinamerika zu leugnen. Der „Kampf um die zweite Befreiung Lateinamerikas“ ist noch längst nicht gewonnen.

mehr: http://fdcl.org/index.php?id=1616#c4591


Weiterleitung:
Der Preis der Sojamonokulturen in Südamerika - Vertreibung und Hunger in Paraguay - volle Futtertröge und Tanks in Europa
Vortrag
Donnerstag, 26.05.2011, 19:00 Uhr
Gen-ethisches Netzwerk, Brunnenstraße 4, Berlin-Mitte

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mit Esther Leiva, Kleinbäuerin und Aktivistin aus Paraguay

35 Millionen Tonnen Soja werden jährlich in die EU importiert und verfüttert; der größte Teil davon gentechnisch verändert. In Paraguay, an vierter Stelle im weltweiten Export, vergiftet der steigende Pestizideinsatz beim Sojaanbau die Landbevölkerung, Böden und Gewässer.Die rücksichtslose Ausweitung der Anbauflächen bedroht die kleinbäuerliche Landwirtschaft und verschärft den Landkonflikt.

Über die fatalen Folgen der Sojamonokulturen, Menschenrechtsverletzungen und den Widerstand der Kleinbauern berichtet Esther Leiva, Aktivistin und Kleinbäuerin aus Paraguay, am 26. Mai in den Räumen des Gen-ethiaschen Netzwerks in Berlin.

Die Rundreise findet in Kooperation mit FIAN Deutschland e.V. vom 15.05. bis 09.06.2011 statt. Stationen sind u.a. Köln, Hamburg, Berlin-Brandenburg, Sachsen, München, Tirol, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Mehr Infos unter www.fian.de
 

Neues Dossier
Land ist Leben: Der Griff von Investoren nach Ackerland

Ein Dossier von »Brot für die Welt«, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika in Zusammenarbeit mit der Redaktion »welt-sichten«.

Dossier: Land ist LebenEditorial:

Liebe Leserinnen und Leser,der privatwirtschaftliche Griff nach Land ist kein neues Phänomen. Schon während der Kolonialzeit eigneten sich Europäer Grund und Boden außerhalb des eigenen Kontinents an, um Exportprodukte wie Früchte, Baumwolle oder Kaffee für weit entfernte Verbraucherinnen und Verbraucher produzieren zu lassen. Um die dort lebenden Menschen scherten sie sich hingegen kaum.

Seit der Ernährungs-, Klima- und Finanzkrise der letzten Jahre nehmen die Begehrlichkeiten rasant zu. Allein zwischen 2006 und 2009 wurden laut Schätzungen zwischen 22 und 50 Millionen Hektar Land in Afrika, Asien und Lateinamerika an ausländische Investoren veräußert. Und die Dunkelziffer ist hoch. Denn die Verträge werden im Geheimen von Regierungen und den in- und ausländischen Konzernen abgeschlossen. Die Bedürfnisse von bäuerlichen Familienbetrieben, nomadischen Viehhaltern und Waldnutzern geraten dabei leicht unter die Räder.

Als Land Grabbing (Landraub) bezeichnet die Zivilgesellschaft diesen neuen Trend. Landraub war auch das bestimmende Thema beim diesjährigen Weltsozialforum in Dakar, Senegal. 70.000 Menschen haben in mehr als 20 Veranstaltungen Fälle von Land Grabbing analysiert und Forderungen diskutiert. Kein Wunder: 75 Prozent aller großflächigen Investitionen in die Landwirtschaft finden in Afrika statt. Bauern- und Entwicklungsorganisationen sehen in ihnen eine große Gefahr für die Ernährungssicherheit.

»Brot für die Welt«, der Evangelische Entwicklungsdienst und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika unterstützen Partner in ihrem Widerstand gegen die neue Landnahme. Eine informierte Öffentlichkeit in Europa, die solche Vorgänge verfolgt, ist notwendig und hilfreich – umso mehr, wenn Konflikte um Land mit aller Härte ausgetragen werden.

Download unter: http://fdcl-berlin.de/?id=1620#4587


FDCL - Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
phone: +49 (0)30 6934029
e-mail: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt
internet: www.fdcl-berlin.de oder www.fdcl.org

Gneisenaustr.2a · Im Mehringhof · D-10 961 Berlin
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz · Amtsgericht Charlottenburg
1. Vorsitzende Petra Schlagenhauf

Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

 Quelle:  
  http://www.fdcl.org 
 

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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben

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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben

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Ort-Detailangaben:
genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben