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Veranstaltung in Berlin am 22. November

 

Hintergrundgespräch »Grüner Trüber Deal«

Veranstaltungshinweis vom 15.11.2011

  Einladung zum Hintergrundgespräch:
»Grüner Trüber Deal. Unsaubere Praktiken mit «sauberer Energie« in Zentralamerika«

Berlin, 22. November 2011, von 18:00-20:00 Uhr
in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Seminarraum 3 (1. Etage)
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Lageplan − Übersicht
Lageplan − Detail


Katastrophen wie die Ölpest im Golf von Mexiko und der Supergau von Fukushima; Dürren wie am Horn von Afrika, Waldbrände wie in Australien und Überschwemmungen wie in Pakistan haben der Diskussion über saubere und erneuerbare Energien mehr Schwung gegeben als zwanzig Jahre internationaler Klimagipfeltourismus. Heute scheinen Sonnen-, Wind- und Wasserenergie Heilsbringer im Kampf gegen den Klimawandel und die Umweltkrisen zu sein.

Hintergrundgespräch »Grüner Trüber Deal«Für die UNO und einige Regierungen von G8-Ländern ist der »Green New Deal« nicht nur ein alternativloses Rezept gegen die Klimakrise, sondern auch eine Antwort auf Arbeits- und Perspektivenlosigkeit in den industrialisierten Ländern. Tausende von Arbeitsplätzen in der (eneuerbaren) Energiebranche, Deutschland ist wieder Vorreiter im Bereich Technologie − Schwerter zu Windrädern sozusagen.

Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass eine fortschrittliche Klimapolitik ohne einen grundlegenden politisch-ökonomisch-sozialen Systemwechsel nicht möglich sei. So fordert die internationale Bewegung für Klimagerechtigkeit (Climate Justice) die Regierungen der entwickelten Länder auf, ihre »grünen« Projekte nicht auf dem Rücken der Entwicklungsländer auszutragen. Monokulturen wie Zuckerrohr und die afrikanische Palme zur Produktion von Biodiesel führen meist zur Vertreibung der (oft indigenen) Landbevölkerung von ihren angestammten Territorien. Aus unabhängigen Selbstversorgern werden Tagelöhner. Von deutschen Unternehmen (und mit Hermes-Bürgschaften der Bundesrepublik gestützten) Mega-Staudammprojekte versorgen zwar die Bevölkerung der Metropolen mit Wasser, vernichten aber Ackerland zur Nahrungsmittelproduktion. Die hochgelobten REDD-Programme zur Reduzierung von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern öffnen in vielen Gebieten die Tür zur Merkantilisierung der Regenwälder.

Angesichts der dramatischen Situation des Klimawandels, von der vor allen Dingen die Entwicklungsländer betroffen sind, brauchen wir ein breites Bündnis von Akteuren, die sich der Suche nach Alternativen aus einer solidarischen, gerechten und community-orientierten Perspektive widmen und gleichzeitig den Eigennutz der vorgegaukelten »Lösungen« demaskieren, mit der das kapitalistische System versucht, sich selbst zu erhalten.

Fredy Vargas Chavarria der costarikanischen Organisation Ditsö und Tannia Falconer, Projektkoordinatorin der Rosa Luxemburg Stiftung in Mexiko berichten über die Folgen des »Green New Deals« in Zentralamerika und Mexiko, sowie die Lösungsansätze der sozialen Bewegungen vor Ort.
 
Kontakt und Anmeldung: Angela Isphording. Email: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt
(Bitte bis zum 15.11. anmelden und sagen, ob Übersetzung aus dem Spanischen benötigt wird)


Angela Isphording
Rosa Luxemburg Stiftung
Zentrum für internationalen Dialog und Zusammenarbeit
Referentin Lateinamerika
Departamento América Latina
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel. 030-44310-460
Fax 030-44310-180
E-Mail: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt
www.rosalux.de

Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

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