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ua von ai: Norma Andrade

amnesty international vom 07.12.2011

 

Norma Esther AndradeFrauenrechtlerin Norma Andrade: Amnesty
Mexiko
UA-349/2011
Index:
AMR 41/080/2011

05. Dezember 2011

Frau NORMA ESTHER ANDRADE

Am 2. Dezember 2011 gab im Norden von Mexiko ein unbekannter Mann vor der Wohnung von Norma Esther Andrade Schüsse auf die Menschenrechtsverteidigerin ab. Ihre eigene und die Sicherheit ihrer Familie und KollegInnnen ist in großer Gefahr.

Norma Esther Andrade ist Mitbegründerin der Organisation Nuestra Hijas de Regreso a Casa (NHRC). Am Nachmittag des 2. Dezember 2011 verließ sie ihre Wohnung in der in Ciaudad Juarez gelegenen Siedlung Infonavit Solidaridad. Auf dem Weg zu ihrem Auto näherte sich ihr ein unbekannter Mann. Norma Esther Andrade bot ihm an, er könne die Autoschlüssel und ihre Brieftasche an sich nehmen. Der Mann gab jedoch keine Antwort, sondern feuerte stattdessen mehrere Schüsse auf sie ab. Anschließend flüchtete er vom Ort des Geschehens. Norma Esther Andrade wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand ist mittlerweile stabil, die Klinik hat sie aber noch nicht verlassen können.

Am Vormittag des 2. Dezember hatten MitarbeiterInnen der Schule, an der Norma Esther Andrade tätig ist, berichtet, einen anonymen Anruf erhalten zu haben. Die Stimme am anderen Ende der Leitung habe wissen wollen, ob Norma Esther Andrade schon im Schulgebäude sei bzw. wann mit ihrem Eintreffen gerechnet werde. Als die MitarbeiterInnen dazu keine Auskunft erteilten, legte der Anrufer mit den Worten auf: "Wir werden vor der Schule auf sie warten."

Seit Juni 2002 sind nicht nur Norma Esther Andrade, sondern auch ihre Familie und andere NHCR-MitarbeiterInnen wiederholt bedroht worden. Am 30. September 2011 erstattete Malú Garci Andrade, Tochter von Norma Esther Andrade, bei den Bundesbehörden Anzeige, nachdem sie am Telefon bedroht worden war. Der Anrufer hatte ihr mitgeteilt, man habe ihren und den Aufenthaltsort ihrer Familie ausfindig gemacht. Wenige Tage später wurde Norma Esther Andrade über einen Bekannten ausgerichtet, sie habe zwölf Stunden Zeit, die Stadt zu verlassen. Anderenfalls werde man sie und ihre Familie töten. Seit 2008 hat die Interamerikanische Menschenrechtskommission von der mexikanischen Regierung Schutzmaßnahmen (medidas cautelares) zugunsten von vier NHRC-MitarbeiterInnen verlangt. Die NHCR dokumentiert Fälle von Verschwindenlassen und Entführungen von Bewohnerinnen in Ciudad Juarez.

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