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Die ai-Kampagne wird verlängert – Neues Filmmaterial

 

Unsichtbare Opfer: Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko

amnesty international vom 26.01.2012

 

Schaut für den neuen Film, neue Fotos und Termine von der Ausstellung auf www.sendsocks.org und den Blog: unsichtbareopfer.wordpress.com , deutsche Untertitel sind in Arbeit]

Unsichtbare Opfer: Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko –
Die AI-Kampagne wird verlängert – Neues Filmmaterial


Die im April 2010 gestartete Migranten-Kampagne von Amnesty International wird um mindestens zwei Jahre verlängert. Diese Entscheidung traf das Mexiko-Team in London, nachdem eine Delegation im vergangenen Sommer zu dem Ergebnis gekommen war, dass sich in Mexiko trotz einer Gesetzesinitiative und vollmundiger Versprechen seitens der Regierungsstellen so gut wie nichts verändert hat. Im Gegenteil: Die Lebenssituation zigtausender von Transitmigranten, die sich ihren »amerikanischen Traum« in den USA erfüllen wollen, wird immer schwieriger. Sie werden überfallen, beraubt, vergewaltigt, entführt und ermordet. Mittlerweile gibt es sogar Kontrollen auf den Güterzügen. Der Vorwurf von Amnesty, dass sich mexikanische Sicherheitskräfte und Soldaten in Komplizenschaft mit Banden und dem organisierten Verbrechen an Migranten_innen schadlos halten, ist nicht entkräftet.

Amnesty hat einen neuen Kurzfilm produziert, um diese Problematik auch in Europa wach zu halten. Der Filmemacher Marc Silver, der gemeinsam mit dem Schauspieler Gael García Bernal die Dokufilmreihe »The Invisibles/Unsichtbare Opfer« gedreht hatte, stellt Bürgerinnen und Bürgern aller sozialen Schichten und Altersgruppen im Alameda-Park von Mexiko-Stadt die Frage: »Wenn du dein Land verlassen müsstest und nur ein Teil mitnehmen könntest, was wäre das?« Dabei kommen ernsthafte, verschämte, alberne und kuriose Antworten zustande. Bunte Bilder wechseln sich mit Textseiten ab: »Aber was würdest du mitnehmen, wenn du wüsstest, dass sie dich auf dem Weg wahrscheinlich entführen und missbrauchen würden?« Und: »Während du dies siehst, befinden sich Tausende von Migranten auf der Durchreise durch Mexiko. Die Mehrheit von ihnen trägt nichts bei sich«. – Auch Migranten werden interviewt. Der letzte von ihnen antwortet auf die Frage, was er denn bei sich habe: »Eine Zahnbürste, meine Zahnpasta, meine Socken«.

Was können wir von Deutschland aus für die Migranten in Mexiko tun?

Amnesty International fordert Mexiko auf, die Migranten zu schützen und startet aus diesem Anlass eine Socken-Kampagne. Dazu heißt es in dem Film: »Die Reise der Migranten_innen ist eine der gefährlichsten der Welt. Aber wir wissen auch, dass im Leben eines Menschen manchmal die kleinen Dinge den entscheidenden Unterschied ausmachen können. Blasen und entzündete Füße schmerzen nicht nur auf der Reise. Sie können auch dein Leben in Gefahr bringen. SOCKEN können den entscheidenden Unterschied ausmachen. Sende ein paar Socken an einen Migranten!«

Der Kurzfilm »Was würden Sie mitnehmen« wurde am 26. Januar 2012 unter der Adresse www.sendsocks.org frei geschaltet. Unser »Socken-Partner« in Mexiko ist die Migranten-Herberge von Pater Alejandro Solalinde, den wir bereits aus dem Film »The Invisibles/Unsichtbare Opfer« kennen. Sendet eure Socken an:

Capilla-Albergue »Hermanos en el Camino«
Movilidad Humana Pastoral de Migrantes
Diócesis de Tehuantepec, Oaxaca.
Av. Ferrocarril Pte. No.60, Barrio »La Soledad«
Ixtepec, Oaxaca, C.P. 70110
MEXIKO


Bitte schickt nur Socken guter Qualität und nur kleine Mengen, da die Herberge sonst Schwierigkeiten mit den Lieferungen und dem Zoll bekommen kann.

Unsere Foto-Wanderausstellung »Unsichtbare Opfer« tourt weiterhin durch Deutschland (siehe Blog http://unsichtbareopfer.wordpress.com/termine/).
Den Film »The Invisibles/Unsichtbare Opfer« (30 min., OmdtU) findet Ihr im Internet unter http://www.youtube.com/watch?v=MiOHfxiyZ7A.


Wolfgang Grenz
Sprecher der Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA) in Hamburg

Verlaengerung: Ausstellung - Unsichtbare Opfer


Hauke Lorenz
Amnesty International
Mexiko- und Zentralamerika-Koordinationsgruppe (CASA)

http://www.casa-amnesty.de
http://unsichtbareopfer.wordpress.com
http://www.amnesty.org/es/region/mexico
http://www.youtube.com/invisiblesfilms

Postfach 13 01 23
20101 Hamburg

 Quelle:  
  http://www.amnesty.de/ 
 

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