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50.000 Minderjährige flüchten jährlich in die Vereinigten Staaten

Poonal vom 08.07.2003
Poonal 580 vom 08.07.2003

  (Mexiko-Stadt, 25. Juni 2003, adital).- Nach Angaben von Gerardo Sauri, dem Leiter des "Netzwerk für die Rechte der Kinder", überqueren jährlich 50.000 mexikanische Jugendliche unter 17 Jahren auf der Suche nach Arbeit die Grenze Richtung USA. Das dort verdiente Geld wird dann nach Hause geschickt, um die vor allem in den ländlichen Gebieten herrschende extreme Armut zu lindern. Die Kapitalerträge der migrierten Arbeiter, in den meisten Fällen Minderjährige, nehmen mittlerweile einen wichtigen Anteil des Bruttosozialprodukts in vielen lateinamerikanischen Ländern ein — auf Kosten der im Ausland Arbeitenden.

Laut Sauri "weiß das Netzwerk von Minderjährigen, die nicht nur von den US-amerikanischen Arbeitgebern ausgebeutet werden und keine Lohnzahlungen erhalten, sondern zudem auch nur unzureichend mit Nahrungsmitteln versorgt und körperlich misshandelt werden". Von den 50 000 emigrierenden Minderjährigen sind 18 Prozent Mädchen. Angelockt von Versprechungen für Arbeit in Bars und Restaurants finden diese sich am Ende in Prostituiertenringen wieder, da sich die scheinbar legalen Bars oder Restaurants als Bordelle entpuppen.

Nach Angaben des mexikanischen Außenministeriums werden von den Tausenden illegal emigrierenden Minderjährigen fast 5 000 zurück nach Mexiko abgeschoben. Die mexikanische Regierung verfügt aber über keine genauen statistischen Angaben über Minderjährige anderer Nationalitäten, in der Mehrzahl Honduraner und Guatemalteken, die die mexikanisch-US-amerikanische Grenze nutzen, um die Lebensbedingungen ihrer daheim gebliebenen Angehörigen zu verbessern. Und es werden immer mehr Jugendliche dazu angehalten, allein zu emigrieren.


Quelle: poonal
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