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Kino im freiLand (6) am 3.4.2014 mit Film

»Auf halbem Weg zum Himmel« von A. Lammers und U. Miller

Veranstaltungshinweis vom 31.03.2014

  Die Geschichte und die Folgen eines Massakers in einem Urwalddorf in Guatemala
(Mittelamerika)


Donnerstag, 3. April 2014, 20.00 Uhr (open end)
freiLand Potsdam (Café / Haus 2), Friedrich-Engels-Str. 22, 14473 Potsdam

Lageplan − Übersicht
Lageplan − Detail


»Auf halbem Weg zum Himmel«

»Auf halbem Weg zum Himmel« von A. Lammers und U. MillerEin Dokumentarfilm von Andrea Lammers und Ulrich Miller / Deutschland 2008 / 108 Min bei Bedarf anschließendes Filmgespräch mit Regisseur und Produzent Ulrich Miller (AG DOK)

Eintritt: 3 Euro

- Shortlist Deutscher Beitrag »Semaine de la Critique« Cannes 2008

- Premiere: »Visiones Latinas« beim Filmfest München 2009 

- Goldene Renke (AG DOK SÜD — Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm)

- lief seit Kinostart in mehr als 40 deutschen Kinos

»Eine Zumutung«
(Dokumentarfilmfestival Leipzig)

»… bekomme ich nicht durch den Rundfunkrat …«
(Redakteurin des BR in der Finanzierungsphase)

»… ein wirklich sehr schöner Film …« (Klaus und Monika Theweleit)

»… einer der wenigen Filme dieses Jahr mit Kinopotential, aber so wird ihn kein Kino zeigen …«
(Claas Danielsen, DOK LEIPZIG)

»Auf halbem Weg zum Himmel« erzählt von einem der mehr als 600 Massaker in diesem mittelamerikanischen Land. »Beim Massaker von Xamán wurden am 5. Oktober 1995 elf Menschen durch eine Patrouille der Streitkräfte Guatemalas gegen Ende des Bürgerkrieges in Guatemala ermordet und weitere 28 verletzt.«

http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Xamán (Zugriff: 24.2.2014, 19.10 Uhr)

»Zum ersten Mal gehen die Überlebenden hier in Guatemala selber vor Gericht und reichen Klage wegen eines Staatsverbrechens ein. Sie machen erste Schritte auf dem halbem Weg zum Himmel.« (Pressemitteilung von pop tutu film, 26. Februar 2009) »Einer Klage von Rigoberta Menchu bezüglich der Zuständigkeit des Gerichtes wurde stattgegeben und der Fall dem Militärgericht entzogen und an die fünfte Kammer eines Zivilgerichtes verwiesen. So mussten sich zum ersten Mal in der Geschichte Guatemalas Militärs vor einem Zivilgericht verantworten.«

http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Xamán (Zugriff: 24.2.2014, 19.29 Uhr)

Der Film kann in Guatemala noch nicht im Fernsehen gezeigt werden, da die betroffenen Dorfbewohner wegen des laufenden Zivilverfahrens Angst haben, als Akteure identifiziert und zur Zielscheibe zu werden. Er wird zur Schulung in Sachen Demokratie und Landeskunde genutzt, u.a. von einem ehemaligen Guerilla- Kämpfer bei der Schulung von Polizisten, an der Deutschen Schule (wo viele Oberschichtkinder zu finden sind) sowie bei der Vorbereitung von ähnlichen Bemühungen in Sachen Justiz von diversen Indígena- Organisationen - sie haben jeweils eine DVD zum Kopieren und Verteilen.

Zu den Hintergründen der Massaker:

»Der Guatemaltekische Bürgerkrieg wurde in Guatemala von 1960 bis 1996 zwischen vier linken Guerillaorganisationen (Zusammenschluss als Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca - URNG) und der guatemaltekischen Regierung ausgetragen. Ihm fielen 150.000 bis 250.000 Menschen zum Opfer (etwa zwei bis sechs Prozent der Bevölkerung), unter ihnen überwiegend einfache indigene Einwohner, die bei Massakern der Armee oder rechter paramilitärischer Truppen umkamen. Der Krieg wurde offiziell mit der Unterzeichnung der Friedensverträge durch die URNG und das guatemaltekische Militär beendet. Die von der UNO eingerichtete Comisión para el Esclarecimiento Histórico (CEH) stellte in ihrem Abschlussbericht fest, dass 83 Prozent der Opfer des Bürgerkrieges Indigene (davon die meisten Maya) waren und dass 93 Prozent der Gräueltaten von der Armee, drei Prozent von den Rebellen und vier Prozent von weiteren Gruppen begangen wurden.[1] Aufgrund des Berichts der CEH wurde im Jahr 2000 Strafanzeige gegen Héctor Mario López gestellt. Dieser wurde im Juni 2011 verhaftet.[2]«

http://de.wikipedia.org/wiki/Guatemaltekischer_Bürgerkrieg (Zugriff: 24.2.2014, 19.35 Uhr)

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Weitere Infos zum Film und zur Produktionsfirma:
http://www.poptutufilm.de/auf_halbem_weg_zum_himmel.html

Genauere Angaben zum Film in unserer Filmdatenbank.

one hand media
Frank Sputh

Goethestr. 39
14482 Potsdam

Tel./Fax: 0331 - 715 877
Mobil: 0179 - 2028 000
e-mail: frank PUNKT sputh (AT) gmx PUNKT de  
http://www.franksputh.agdok.de

Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

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