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8.7. Windparkprojekte in Oaxaca & 11.7. Dt. Waffenexporte nach Mexiko

Veranstaltungen in München

Veranstaltungshinweis vom 06.07.2014

  Die beiden Vorträge wurden u.a. von Pacta Servanda organisiert.

Dienstag 08.07.2014 19:30 Uhr?El aire nos mantiene con vida – Indigene Perspektiven auf Windparkprojekte in Oaxaca, Mexiko?Referent: Oliver D. Liebig, Ethnologe

Freitag 11.07.2014, 19:30 Uhr
Deutsche Waffen in Mexiko – zielsicher in die Krisenregion
Referent: Wolf-Dieter Vogel

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München


Einladung zur Informationsveranstaltung
Dienstag 08.07.2014 19:30 Uhr

El aire nos mantiene con vida – Indigene Perspektiven auf Windparkprojekte in Oaxaca, Mexiko

In jüngerer Zeit sind erneuerbare Energien verstärkt ins Zentrum des öffentlichen Interesses, der Politik und der Ökonomie gerückt. Als eine Folge dieser Entwicklungen werden Regionen wirtschaftlich attraktiv, die bislang keine besondere Beachtung erfahren haben. Dies betrifft auch das Territorium indigener Gemeinschaften in Mexiko / Oaxaca, das als Nutzfläche für Windkraftprojekte ins Visier von transnationalen Unternehmen und dem mexikanischen Staat geraten ist.

Durch eine Intensivbebauung soll dort die weltweit größte regionale Konzentration von Windturbinen erreicht werden. Die dort siedelnden Ikojts sehen durch die Bauprojekte jedoch Umwelt, Biodiversität und ihre damit in Zusammenhang stehenden kulturellen Praktiken bedroht.

Referent: Oliver D. Liebig, Ethnologe

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Raum U09, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

Lageplan − Übersicht
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Veranstalter: Pacta Servanda e. V. in Kooperation mit dem Lateinamerika-Arbeitskreis (LAK) des Nord Süd Forum München e. V.
Kontakt: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt

Eintritt: frei


Einladung zur Informationsveranstaltung
Freitag 11.07.2014, 19:30 Uhr
Deutsche Waffen in Mexiko – zielsicher in die Krisenregion

Ob nach Saudi-Arabien, nach Georgien oder in die Türkei – wenn es gilt, Waffen zu verkaufen, zählen Menschenrechte wenig. Vor allem das gefährliche Geschäft mit so genannten Kleinwaffen nimmt immer mehr zu. Niemand hat die Kontrolle darüber, was mit den exportierten Maschinengewehren, Pistolen oder Granaten passiert, häufig landen sie illegal in Krisenregionen. So tauchten Gewehre der Schwarzwälder Rüstungsschmiede Heckler & Koch in vier mexikanischen Bundesstaaten auf, in die sie nie hätten gelangen dürfen. Die Exportbehörden hatten die Belieferung dieser Region aufgrund der schlechten Menschenrechtslage explizit untersagt. Dennoch schießen dort heute Polizisten und die Killer der Mafia mit dem schwäbischen Sturmgewehr G36.

Bereits vor vier Jahren stellte der Rüstungsgegner Jürgen Grässlin Anzeige gegen Heckler & Koch. An Beweisen fehlt es nicht: Dokumente bestätigen, dass die Waffe bei Demonstrationen zum Einsatz kam, Reportagen zeigen Polizisten, die mit den Gewehren patrouillieren. Selbst das mexikanische Verteidigungsministerium erklärte, dass die G36 in die „verbotenen Provinzen“ gelangten. Trotzdem hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft bis heute keine Anklage erhoben.

Der Journalist und Referent Wolf-Dieter Vogel beschäftigt sich schon lange mit den illegalen Exporten nach Mexico. Mit seinen Recherchen hat er zur Aufdeckung des Skandals beigetragen. Er bereiste den Bundesstaat Guerrero und traf dort Menschenrechtsaktivisten, Mitglieder von Bürgermilizen und Opfer von Polizeieinsätzen. Und er verfolgte den Weg der Gewehre aus Oberndorf am Neckar in die mexikanische Provinz. Dabei wurde deutlich: Weder die deutschen Behörden noch die Waffenbauer störten sich daran, dass die Güter in die falschen Hände geraten sind. Im Gegenteil: Alles spricht dafür, dass Heckler & Koch mit gefälschten Papieren dafür sorgte, dass die Waffen ungestört in die vier Bundesstaaten gelangen konnten.

Referent: Wolf-Dieter Vogel
Eintritt: frei
Ort: EineWeltHaus München, Raum 211 / 212, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

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Veranstalter: Pacta Servanda e.V. in Kooperation mit dem Lateinamerika Arbeitskreis (LAK) des Nord Süd Forums München e.V. und dem Trägerkreis EineWelthaus München e.V. mit finanzieller Unterstützung von Katholischer Fond - Kooperation Eine Welt


Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

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