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Sympathisanten der EZLN leiden unter der Verfolgung des Militärs, da sie Schilder aufgestellt haben

La Jornada vom 22.09.2003
Herman Bellinghausen
übersetzt von Gisela

 
Es wird gedroht, dass die Gemeinden, welche die Schilder autorisieren, von Hilfsplänen ausgeschlossen werden

San Cristóbal de las Casas, Chis., 22. September. Die Junta de Buen Gobierno (JBG) Nueva Semilla que Va a Producir (Junta der guten Regierung Neuer Samen der produzieren wird) mahnte heute Aggressionen gegen Gemeinden der Zona Norte aufgrund der Aufstellung von Schildern in den Municipios Autónomos Rebeldes Zapatistas (MAREZ, autonome, rebellische und zapatistische Landkreise) an. In einem von dem Caracol Que Habla Para Todos (Roberto Barrios, Caracol, das für alle spricht)vorgelegten Dokument gibt die JBG bekannt, dass Anfang September Schilder in den MAREZ aufgestellt wurden. Dies war der Fall in Angel Albino Corzo Segunda Sección (Palenque), wo die Armee vor einem Monat aufgrund der Schaffung der Caracoles eingedrungen war. "Sie befinden sich im rebellisch zapatistischem Gebiet", sagt das Schild. "Am 9. September ging die Sonne unter. Um 21:30 fuhren zwei Fahrzeuge aus Chancalá kommend mit voller Geschwindigkeit vorbei, und um 21:50 kehrten sie gefolgt von einem anderen Fahrzeug zurück. Wie sie vor dem zapatistischem Schild ankamen, fingen sie an mit großkalibrigen Waffen minutenlang zu schießen. Es wurde in der Gemeinde Alarm gegeben und niemand ging hinaus um nachzuschauen, um nicht das eigene Leben zu riskieren." Alles weist darauf hin, dass die Angreifer in Verbindung zur Bundesarmee stehen, da die Fahrzeuge (mit Waffen) an der Kreuzung Chancalá vorbei gefahren sind, wo es einen permanenten Kontrollposten des Militärs gibt. In dem ejido Verea erlaubte Hilario Guzmán Alvaro mit der Zustimmung seiner Söhne den Zapatistas, ein Schild auf seinem Grundstück aufzustellen. "Es ist nötig festzustellen, dass Herr Guzmán kein Unterstützer der Zapatistas ist, sich aber darüber bewusst ist, dass die Forderung der EZLN gerecht ist. Am 12. September kam seine Schwester Domitila, um das Schild niederzureißen. Hilario ging hinaus, um ihr zu erklären, dass es keinen Menschen geschadet hat, aber sie riss es weiter hinunter. Beim Abschlagen des Brettes fiel es auf ihren Arm, aber sie sagte den Autoritäten des ejidos und ihren anderen Brüdern, dass Hilario sie geschlagen hatte. Ihre Brüder trafen ein, um mit dem Besitzer des Grundstücks und seinen Söhnen zu diskutieren. In der Diskussion stritten sie sich mit Fäusten und Steinen, was darin resultierte, dass Alonso Guzmán Alvarez verletzt wurde. Kurz danach erschien ein Fahrzeug der Landkreispolizei von Lázaro Cárdenas, um das Schild abzuholen und die Anzeige aufzunehemen." Der Hilfspolizist des ejidos, Francisco Guzmán Díaz, und der Überwachungsbeauftragte Alonso Guzmán Díaz drohten Hilario für die Erlaubnis, dass mensch das Plakat aufstellen durfte, mit dem Tod. Die gleiche Bedrohung besteht für Enrique Jiménez Guzmán, Jerónimo Gómez Sánchez und Rodolfo Hernández Cruz, die aus Lázaro Cárdenas und Nuevo Yajalon stammen. "Die Autoritäten des ejidos Verea und die Polizei von Lázaro Cárdenas stehen in Kontakt mit dem Landkreispräsidenten von Palenque, Alfredo Cruz Guzmán, und dem ersten regidor Carlos Cabrera Morelos, die Komplizen dieser Taten sind." Auch Nuevo Tila (Ocosingo) steht Problemen gegenüber. Dort wurden die Schilder am 4. September durch lacandonische Mitglieder der Gemeinden Lacanjá Chansayab, Nueva Palestina und Frontera Corozal zerstört. Es gibt Berichte darüber, dass die Lacandonen vorhaben, diejenigen zu bestrafen, welche die Schilder aufgestellt haben. "Wenn sie nicht den Unterstützungsbasen der EZLN angehören, sagen sie, dass sie sie vor den Abgeordneten des ejidos, Antonio Alvaro López, bringen werden, da sie die Schilder erlaubt hatten." Ähnliche Ereignisse geschehen in der Gemeinde Francisco Villa (Ocosingo), wo am 12. September David Pablo Mateo mit seiner Machete drohend auftauchte und forderte, dass mensch das rebellisch Schild entfernt, da er seinen Äußerungen nach mit den Lacandonen von Nueva Palestina darin übereinstimmt, dass wenn mensch es nicht entfernt, sie es machen werden und zeitgleich das sich in Nuevo Francisco León, wo Simón Ovando García vorgibt der Überwachungsbeauftragte zu sein, befindliche entfernen werden." Die JBG von Roberto Barrios gibt auch die Repression der Regierung gegen die Unterstützungsbasen von Hidalgo Joshil (Tumbalá) bekannt. Am 21. August veranstalteten die Autoritäten des ejidos eine Versammlung mit den Angestellten der Landkreisbehörde. An ihr nahmen la Seguridad Pública del estado, die Landkreispolizei, ein Militärkonvoi, das Ministerio Público común und das Ministerio Público federal. Die Polizei wurde eingeladen von Juan López Guzmán (Bezirksrichter) und seinem Vertreter Miguel Díaz López sowie Miguel Montejo Méndez und Manuel Peñate Guzmán (Anführer von Paz y Justicia) und Francisco Montejo Peñate (der Unión Campesina Indígena Agropecuaria Forestal, UCIAF). Nach der Versammlung warnte das Bezirkssekretariat die Ejidobewohner, dass, wenn sie das Schild akzeptieren, welches besagt: "Sie befinden sich auf zapatistischem Gebiet", dies sie darin beeinträchtigen wird, Projekte und das Programa Oportunidades (Programm der Möglichkeiten) zu erhalten. Der Kommandant der Polizei fragte nach den höchsten zapatistischen Anführern und die Autoritäten des ejidos gaben die Namen von Domingo Rodríguez Arcos, Francisco Mayo Díaz, Miguel Díaz Arcos, Manuel Rodríguez Arcos und Manuel Méndez Guzmán. Am 6. September fand sich das Red de Defensores Comunitarios por los Derechos Humanos (RDCDH) beim Ministerio Público mit der entsprechenden kommunalen Gerichtsbarkeit ein, um zu ermitteln, ob diese Personen wirklich angeklagt sind, jedoch teilte das Ministerio Público mit, dass diese Angelegenheit sich schon in den Händen eines höheren Gerichtshofes (Juez Mixto de Primera Instancia de distrito judical de Yajalón) befindet. Währenddessen blockiert die Bundesarmee, koordiniert von einem Oberbefehlshaber, permanent die Landstraße und untersucht Fahrzeuge und Reisende von Yajalón, Tila und Tumbalá. Auf die gleiche Art organisierten in Petalcingo (Tila) die priístas am 7. September eine Versammlung und in Anwesenheit der Senatorin Arely Madrid Tovilla "erhoben sie falsche Anschuldigungen gegen die Unterstützungsbasen der EZLN, nämlich des Mordes, Raubes und der Vergewaltigung und bedrohten sie mit gewaltsamer Vertreibung, Erschießung und Gefängnis."

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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