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Genetisch veränderter Mais gefährdet Subsistenzproduktion

Poonal vom 04.11.2003
Poonal 597 vom 4.11.2003

  (Montevideo, 24. Oktober 2003, púlsar).- Nichtregierungsorganisationen (NGO) forderten staatliche Behörden auf, eine Untersuchung über den Ursprung der Verbreitung von genetisch verändertem Mais in der Sierra Tarahumara im Norden Mexikos durchzuführen. Nach Angaben der NGO sei die Versorgungssicherheit der dort von der Eigenproduktion lebenden indígenen Gemeinden durch den Gen-Mais gefährdet.

Die Stichprobenentnahmen haben noch nicht endgültigen Aufschluss darüber gegeben, ob das genetisch manipulierte Material den ursprünglichen Mais in der genannten Bergregion verändert, also verseucht hat. Sicher ist aber, das der kreolische bzw. einheimische Samen in Gefahr ist.

Die Verantwortlichen der Untersuchung wiesen daraufhin, dass die Giftstoffe des angebauten Maises der Indígenas der Region Tarahumara mit Verunreinigungen des landesüblichen Mais übereinstimmen, wie sie im südlichen Bundesstaat Oaxaca und anderen Regionen des Landes festgestellt worden sind. Die Indígenas in Tarahumara betreiben eine Subsistenzproduktion.

Die Mitglieder der Nichtregierungsorganisationen machten darauf aufmerksam, dass in der Sierra Tarahumara zumindest eine Quelle der Verseuchung jener Mais darstellt, der von staatlichen Behörden verteilt wurde. Diese unterstützen die Indígena-Kommunen und die Bevölkerung in anderen entlegenen Zonen mit Hilfsprogrammen, die die Verteilung genetisch veränderter Maissorten vorsehen.


Quelle: poonal
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