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Regierung nicht an Freilassung der zapatistischen Gefangenen interessiert

La Jornada vom 29.07.2001
Korrespondent Angeles Mariscal
übersetzt von Dana

 
CDHFBC: Mangelnde Interesse der Regierung die zapatistischen Gefangene frei zu lassen
Sie sind "Geisel der Ungerechtigkeit" erklärt Menschenrechtszentrum

(Tuxtla Gutierrez, Chiapas, 28 Juli.) — Das Menschenrechtszentum Fray Bartolomé de las Casas (CDHFBC) schätzt, dass es der Regierung an Interesse mangelt eine der drei Bedingungen der EZLN für die Wiederaufnahme des Dialoges zu erfüllen: die Berfreiung ihrer Gefangenen, für drei von welchen sich heute fünf Tage seit dem Beginn ihres Hungerstreikes erfüllen.

Für dieses Zentrum sind Salvador López González, Alejandro Méndez Díaz und Gustavo Estrada Gómez "Geisel der Ungerechtigkeit". Diverser Bundesverbrechen angeklagt sind die gefangenen Indigenas — die ersten zwei in Cerro Hueco und der dritte im Gefängnis von San Cristóbal — von der EZLN als Mitglieder ihrer Bewegung anerkannt worden.

In diesem Sinn erinnerte die Organisation daran, dass sich am vergangenen 23 März Präsident Vicente Fox verpflichtet hat sie zu befreien, um eine der drei Forderungen zu erfüllen, die die EZLN als eine Bedingung für die Rückkehr zum Dialog gestellt hat.

Vier Monate nach seiner Erklärung "hat der Leiter der exekutiven Gewalt sein Schweigen bewahrt, und seine Desinterese an der Erfüllung seines Versprechens mit den zwangsläufigen Konsequenzen gezeigt", erklärte das Zentrum.

In diesem Sinne wurde betont, dass der von den Gefangenen initiierte Hungertreik ein weiterer Aufruf an die Bundesregierung ist, die "nicht weiter so tun kann als ob sie die drei Minimalforderungen der EZLN für die Rückkehr zum Dialog erfüllt habe: die Befreiung der zapatistischen politischen Gefangenen und die Anerkennung des Gesetzes für indigene Rechte und Kultur bleiben unerfüllt".

Ihrerseits erklärten die drei Hungerstreiker heute ihren Wunsch ihre Bewegung weiterzuführen, und ersuchten die sozialen und humanitäre Organisationen um ihre Unterstützung. Sie dankten ebenfalls den 67 Gefangenen der Gefängnise von Yajalón, Tuxtla und San Cristóbal, die sich ihrem Hungerstreik zur Unterstützung angeschlossen haben.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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